Hallo meine Lieben,

die Weihnachtszeit steht schon wieder halbwegs vor der Tür und daher passen meine heutigen Bilder im Rahmen der

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sehr gut dazu.  ;o)  Die Gärtnerei am Ort veranstaltet immer einen wunderschönen Weihnachtsmarkt, auf dem man tolle Arrangements für’s traute Heim kaufen kann. Jedes Jahr auf’s Neue bin ich hin und weg von den Ideen. Beim Markt 2015 war ich hin und weg vom ganzen Rost – das war schon Wahnsinn, aber das seht ihr ja gleich selber.  :o)
Da der Markt dieses Jahr anders gestaltet und zudem eine Zeit vergangen ist, kann ich nun auch meine gemachten Bilder von 2015 posten. Sehet und staunet:

Wer noch mehr Rost sehen möchte, kann mal fix zu Frau Tonari wechseln und dort noch mehr sehen.

Ich wünsch Euch was, für mich geht es morgen einmal mehr mit dem #irrenhausontour :D

Eure Karina

Hallo meine Lieben,

es ist der Erste des Monats und damit wieder Zeit für die Mitmachsache der lieben Rosenruthie, die da heißt

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Hier habe ich frisch aus Regensburg ein Foto für euch von der Front einer Dampflok:

Liebe Grüße – auch vom gesamten #irrenhausontour :)

Eure Karina 

Hallo meine Lieben,

nachdem nun auch mein Speedport-Modem den Cyberangriff überstanden hat und das Internet/W-Lan wieder problemlos funktioniert, möchte ich euch heute von Tag 4 und damit auch dem letzten Tag des Roadtrips nach Österreich erzählen.

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Auch dieser Tag startete für mich kurz nach 6 Uhr, als ich aufwachte und an Schlaf nicht mehr zu denken war. Also wieder mein Buch zur Hand genommen und weiter gelesen, zwischendrin gepackt und mich fertig gemacht. So hatte ich null Stress als meine Cousine aufstand und sich fertig machte. Gewusst wie!  ;o)

Für den letzten Tag hatten wir uns wieder das leckere Frühstücksbuffet im Hotel ausgesucht und haben dort in aller Ruhe eine gute Stunde verbracht. So sind wir entspannt in den Tag gestartet (und ich Döspaddel hab nebenbei noch die Tischdecke ordentlich mit Obstsalatsaft getränkt).
Meine Cousine erzählte dann noch eine lustige Geschichte, die an Tag 3 passierte, während sie noch in der Lobby saß und das kostenfreie Hotel-W-Lan genutzt hat und ich schon auf dem Zimmer war:
Während sie dort saß, bekam sie ein Telefonat zwischen der Rezeption und einem Gast mit. Offensichtlich wurde ihm ein falsches Zimmer zugewiesen (eine bessere Kategorie, als er gebucht hatte) und die nette Dame versuchte, ihn aus dem Zimmer rauszubewegen. Das ist dann so oder ähnlich abgelaufen: „Guten Tag Herr XY, hier spricht Frau XY von der Rezeption. Bedauerlicherweise ist uns ein Fehler unterlaufen und wir haben Ihnen vorhin ein falsches Zimmer zugewiesen. Wir möchten Sie bitten, mit Ihrem Gepäck an die Rezeption zu kommen, damit wir Ihnen das richtige Zimmer zuweisen können.“ ….. „Das ist ja schön, dass Ihnen das jetzige Zimmer so gut gefällt, aber leider ist da ein Fehler unterlaufen und Sie müssen ein anderes Zimmer beziehen.“ … „Das ist natürlich ärgerlich, dass Sie Ihr Gepäck schon ausgeräumt haben, aber gerne bringt auch unser Personal Ihr Gepäck vom jetzigen Zimmer in das richtige Zimmer.“ … „Es tut mir wirklich leid, aber es gibt leider keine Möglichkeit, dass Sie in dem jetzigen Zimmer bleiben können.“ … Wir wissen nicht, wie es ausgegangen ist (so lange meine Cousine dort saß, kam niemand an die Rezeption runter), aber da wollte scheinbar jemand sein schönes Zimmer nicht mehr her geben. :D

Nach dem leckeren und reichhaltigen Frühstück checkten wir aus, beglichen unsere Frühstücke und die anfallende Tourismusabgabe – und dann ging es weiter zu noch einem kleinen Ausflug.

Wie ich euch bereits schrieb, waren wir an Tag 3 nochmals kurz in der Tourist Information. Für unseren Abreisetag hatten wir uns nämlich zwei Ziele ausgedacht, von denen wir uns gerne eines ansehen wollten: das Stift Kremsmünster oder das Stift St. Florian.
Die nette junge Dame in der Touri-Info rief dann jeweils dort an zwecks möglicher Führungen, da man von außen (zumindest in Kremsmünster) nicht die Welt sehen konnte und man mit Führungen doch mehr Einblick bekommt, vor allem in die schönen Sääle (schreibt man das so?!). Die Entscheidung, wo wir hinfahren würden, wurde uns schnell abgenommen – da in Kremsmünster niemand ans Telefon ging, egal, wie oft die junge Dame dort anrief und es durchklingeln ließ. In Sankt Florian konnten wir jemanden erreichen, allerdings waren auch dort keine Führungen mehr möglich, die gingen nur bis Ende Oktober. Insofern haben wir wirklich eine schlechte Reisezeit erwischt – aber da man im Stift St. Florian auch ohne Führung viel sehen konnte, war uns das auch recht und unser Ausflugsziel stand fest.  :o)

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Wir verabschiedeten uns also schweren Herzens vom schönen Linz und fuhren wieder auf die A7 und A1 auf, um nur gute 20 km weiter bei unserem Ausflugsziel in der Marktgemeinde Sankt Florian anzukommen.

St. Florian (auch Sankt Florian) ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Linz-Land im Zentralraum mit 6.084 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016). Es ist vor allem bekannt für das Stift Sankt Florian, in dem auch Anton Bruckner als Organist wirkte und unter der Orgel bestattet ist. Der Ort und das Stift sind nach dem Heiligen Florian benannt.
(Quelle: Wikipedia)

Wir sahen den Ort nur aus dem Auto heraus, als wir zum Stift fuhren, aber er wirkte sehr hübsch, ruhig und sehenswert. Vielleicht sehen wir uns ein nächstes Mal genauer dort um – wenn es nicht so kalt ist und eher im Sommer.  ;o)

Das Stift Sankt Florian konnten wir problemlos finden, parkten davor und besichtigten es (natürlich mit unseren Kameras im Anschlag). Hier erst einmal ein paar Infos für euch zu diesem Kloster:

Das Stift Sankt Florian als eines der größten und bekanntesten Barockklöster steht in der Marktgemeinde St. Florian nahe Linz in Oberösterreich. Die römisch-katholische Stiftskirche ist eine Pfarrkirche und Basilica minor Mariä Himmelfahrt und gehört zum Dekanat Enns-Lorch in der Diözese Linz. Die Stiftskirche und das Kloster als Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz. Seit dem Jahr 1071 besteht hier eine Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren, der jetzigen Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren. Die prachtvollen, nahezu unversehrt erhaltenen Barockgebäude mit der Stiftsbasilika sind unter den Baumeistern Carlo Antonio Carlone, Jakob Prandtauer und Johann Gotthard Hayberger von 1686 bis 1750 entstanden.
(Quelle: Wikipedia)

Zuerst schauten wir uns die Stiftsbasilika und das Gelände von außen an. Wir ließen das Feuerwehrmuseum links liegen (im wahrsten Sinne des Wortes) und bestaunten die Außenfassaden der Kirche sowie die angelegten Priestergräber. Die anderen Gärten haben wir uns nicht angesehen, da ohnehin zu dieser Jahreszeit nichts mehr geblüht hat. (Auch das kann man sich für einen evtl. späteren Besuch vormerken, da die drei angelegten Gärten wunderschön sein sollen.)

Danach schauen wir uns natürlich die Basilika von innen an und ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn ihr solche alten Gemäuer betretet, aber mir verschlägt es da immer die Sprache, wenn ich sehe, was im 16./17. Jahrhundert bei dem Bau geleistet wurde. Ohne die ganzen Möglichkeiten, die man heutzutage bei einem (Haus-)Bau zur Verfügung hat. Erstaunlich. Erhaben. Ehrwürdig. Wirklich.

Die Stiftskirche ist Maria Himmelfahrt geweiht. Weitere Patrone sind der heilige Florian und der heilige Augustinus. Im Jahr 1999 ist die Kirche durch Papst Johannes Paul II. zur Basilika minor erhoben worden. An dieses Ereignis erinnert ein Papstwappen von Klaus Wedenig links hinter dem Abschlussgitter.

Da wir alle Zeit der Welt hatten, konnten wir in Ruhe das Chorgestühl, die Kanzel, die Kirchenbänke, die Bruckner-Orgel, die Malereien, Deckenfresken und die Seitenkapellen ansehen. Auf der Brucknerorgel werden heute noch regelmäßig Konzerte gespielt. Mit anderen Daten zur Kirche möchte ich euch hier gar nicht belästigen – schaut es euch einfach auf der Wikipedia-Seite oder der Homepage des Stiftes an, wenn es euch interessiert. Ich lasse hier lieber ein paar Bilder sprechen.

Als wir alles bestaunt hatten, zog es uns zum restlichen Stift – aber vorher bogen wir noch im Stiftsladen ab. Wie das halt so ist, wenn Frauen unterwegs sind. Da ist ein Laden? Zack, schnell reingehen!  :D  Der Stiftladen war absolut zauberhaft mit einem schönen Angebot an Büchern, Deko-Artikeln usw. Ich fand dort zum Beispiel eine „Mini-Krippe“, die jetzt jedes Weihnachten bei mir einziehen darf und mich an diesen Ausflug erinnert. <3
Nach dem kleinen Shoppingausflug sahen wir uns den Innenhof des Stifts und auch die Gänge im Stift (das heute noch ein Internat für die die Florianer Sängerknaben ist) an – wobei wir da evtl. auch wo langgelaufen sind, wo wir nicht hingedurft hätten. Eventuell.  ;o)  Aber wir haben ja nix angestellt – und erwischt hat uns auch keiner. Aber von den schönen Säälen, die man nur bei Führungen sehen kann (wie z.B. Marmorsaal oder Kaiserzimmer), haben auch wir nichts gesehen.

Nachdem wir soweit alles zugängliche gesehen und unser „Miss Marple“-Gen ausgelebt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto und damit dann auch wieder über die A1, A8 und A3 auf den Heimweg Richtung Regensburg. Natürlich wieder mit unserem Hörbuch „Ellen Berg – Ich koch dich tot“. Und doch weiß ich immer noch nicht, wie das Buch ausgeht! Waaaah! Wir hatten definitiv zu wenig Zeit, um es ganz anzuhören und meine Cousine verrät mir das Ende nicht. Aber irgendwie krieg ich das dann schon alles noch selber raus – oder kaufe mir doch das Buch…

In Regensburg angekommen hatte ich dann eine Fetzengaudi, mein Auto aus dem Domgarten auszuparken. Wegen Bauarbeiten (die wohl schon gute 2 Jahre andauern) kann man nämlich nicht normal vorwärts rausfahren, sondern muss rückwärts raus. Für die nicht mal 20 Meter hab ich gute 5 Minuten gebraucht – inklusive Ausweisung durch meine Cousine. Ein Nachbar, der nebendran in seinem Garten gewerkelt hat, meinte nur lachend zu mir „Ich hoffe, Sie haben noch genug Benzin!“ Aber ja, den hatte ich – noch 3/4 voll.  :D  Alleine wäre ich wohl nach 30 Minuten noch nicht draußen gewesen, da es schon eng war (und das soll jetzt keine Ausrede sein). Nach dem Ausparken machte ich dann noch  notdürftig Jake sauber, der voller Blätter war und machte mich auf den Heimweg. Vorher knipste ich noch schnell den Kanaldeckel im Domgarten für die liebe Frau Tonari – den dort gesehenen Kanaldeckel  gibt es nur auf dem Hoheitsgebiet des Bischofs in Regensburg.
Auf dem Heimweg kam ich soweit gut durch, aber hinter Erlangen-Nord und Forchheim war dann eeeeeeeewig Stau und es ging nur im Schneckentempo voran. Irgendwas ist ja immer.  ;o)  Dennoch war ich kurz nach 16:30 Uhr zuhause.

Es bleibt festzuhalten, dass Linz eine wunderschöne Stadt ist. Sehr nette Menschen, tolle Sehenswürdigkeiten, tolle Architektur ein schöner Dialekt (ja, ich kann mich daran nicht satt hören) – aber dennoch braucht es keine vier Tage vor Ort. Theoretisch reichen auch 2 volle Tage aus, um alles zu sehen, was man sehen möchte. Aber was mir an Linz (vielleicht auch in ganz Österreich?) sehr gut gefällt, sind die Verkehrszeichen. Lacht nicht, aber sie sind einfach so viel „menschlicher“ gestaltet als die Strichmännchen in Deutschland – das hat was. Irgendwie.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend und eine schöne Woche. Meine restliche Woche ist gut durchgetaktet und dann wartet noch ein Kurzurlaub. So könnte jede Woche sein. :o)

Eure Karina