Hallo meine Lieben,

es ist schon wieder der Letzte des Monats und damit Zeit für die Mitmachsache der lieben Frau Tonari, das ist die

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Nachdem ich es diesen Monat endlich geschafft habe, meinen E-Mail-Eingang durchzuarbeiten, zu archivieren, zu löschen oder weiterzubearbeiten, bin ich über eine E-Mail des Künstlers Bernd Wagenhäuser gestolpert. Von April 2015. Ähem … ja. Ich lass das mal so stehen …  O_o

Die E-Mail bekam ich, weil ich ihn angefragt hatte, was seine Skulptur von der Rostparade #3 bedeutet bzw. ob sie eine Bedeutung hat oder einfach nur ein Fantasiegeschöpf ist. Hier nun endlich die Veröffentlichung seiner Antwort dazu – nachdem sie wie gesagt bald 2 Jahre auf Veröffentlichung wartete – gell, Frau Tonari? Dir hatte ich versprochen, dass ich raus finde, was es mit der Skulptur auf sich hat.  ;o)

„In dem Kinder-Buch „Hier spukt…der Sponk!“ kommt die Plastik u.a. vor.  […]  Der Stahl ist ein Spezialstahl und nennt sich Cor-Ten Stahl. Er gehört zu den wetterfesten Baustählen und bildet durch seine Legierungsbestandteile an der Oberfläche eine Schutzschicht, die aussieht wie Rost, ist aber eine Schutzpatina, die den Stahl vor weiterer Korrosion schütz. Die Oberfläche und Farbe verändert sich durch die Witterungseinflüsse mit der Zeit geringfügig.
Der Ring hat einen Durchmesser von 300 cm, Gesamtlänge der Plastik ca. 750 cm. Beide Teile wiegen ca. 2.500 kg.
Das Kunstwerk hat von mir keinen Namen bekommen. Das mache ich deshalb, damit man als Betrachter nicht schon in eine Blick-Richtung fixiert ist. Jeder kann mit dem Kunstwerk visuell und gedanklich spielen.

Ich will damit sagen: jeder Betrachter sieht vielleicht etwas anderes in dem Kunstwerk, spielt gedanklich mit der Form, den einen erinnert es vielleicht an einem Looping, der andere sieht ein Tier, das durch einen Reifen springt, und und, und. …
Was natürlich noch interessant sein kann, wenn Kunst im öffentlichen Raum steht und ich als Betrachter dadurch öfters daran vorbei laufe: mit der Zeit sieht man vielleicht wieder etwas anderes oder plötzlich erinnert mich das Kunstwerk an etwas, was ich gelesen, gesehen, gehört habe…Es ist also ein großer gedanklicher Baukasten mit dem ich spielen kann.“

Aber Herr Wagenhäuser hat nicht nur diese Großplastik geschaffen, er hat sogar einen ganzen Skulpturenpark in Bamberg, dieser liegt hinter der Konzerthalle. Ich habe im Dezember 2015 (oh je, oh je, langsam wird’s peinlich) viele – aber nicht alle – Skulpturen fotografiert und werde diese auch (jetzt endlich) alle auf einmal veröffentlichen, sonst hätte ich ja für fast 1 Jahr Rostparade ausgesorgt.  ;o)  Alle Skultpuren kann man käuflich erwerben. Hier findet ihr die Seite und Kontaktdaten des Künstlers, falls ihr etwas abkaufen möchtet oder einen Auftrag für ihn habt.

Eure Karina

Hallo meine Lieben,

der Februar ist so gut wie um und gerade rechtzeitig kommt noch mein Beitrag zum Projekt

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hier hereingeflattert. Erfinderin ist die liebe Paleica und jeden Monat versuchen wir, ein Thema von ihr umzusetzen. Diesmal ging es um „Fenster & Fassaden“. Theoretisch ein leichtes Thema, wenn denn das Wetter mitspielen würde.  ;o)

Aber gestern hatte ich Glück, denn draußen gab es einen strahlend blauen Himmel und schönen Sonnenschein. So packte ich neben meinen Sportsachen auch meine kleine Digitalkamera ein und machte mich auf den Weg in die Herzstadt. Dort parkte ich im Haingebiet, genoss den Sonnenschein und zückte hier und da meine Kamera.

„Das Haingebiet war vor der Freigabe als Bauland von vielen kleineren Seitenarmen der Regnitz durchflossen und trug daher den Beinamen „Zu den sieben Flüssen“. Es liegt, wie die Altstadt Bamberg, auf einer Insel, die im Osten vom rechten Regnitzarm begrenzt wird. […] Die Bebauung war relativ einheitlich, was darauf schließen lässt, dass die meisten Hauseigentümer aus derselben sozialen Schicht, dem Großbürgertum kamen. Im Gegensatz zur Schützenstraße, wo hauptsächlich Familien- und Mietshäuser vorhanden waren, dominierten in der Hainstraße die Einfamilienhäuser und Villen.
Im Haingebiet gab es viele verschiedene Berufsgruppen.

Quelle: Das Bamberger Haingebiet

Ich persönlich mag das Hainviertel in Bamberg sehr gerne. Es ist dort schön ruhig, man ist in der Nähe des Hains, wo man schön spazieren gehen kann, und mit den vielen schönen Villen in der Hainstraße fühlt man sich fast in eine andere Zeit versetzt, da es das heutzutage selten zu sehen gibt. Sogar ein schlafendes Schaf konnte ich in einem Garten finden.  ;o)

Aber mein absolutes Lieblingsbild zum Thema „Fenster & Fassaden“ darf ich euch natürlich nicht vorenthalten – und will es auch gar nicht.  :o)  Es wurde aufgenommen im Mai 2014. Damals war ich einmal mehr in einer meiner liebsten Städte Deutschlands – in Hamburg. <3

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Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche,

eure Karina

Hallo meine Lieben,

ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich zum 1. Geburtstag meines zauberhaften Patenkindes und die damit einher gehende „Kinderparty“ in der Küche stand und Rezepte ausprobiert habe. Eines davon waren diese einfachen und sehr leckeren Apfel-Rosen-Küchlein, das andere waren Luftschlangen-Cupcakes, die nun zu Fasching ihren perfekten Auftritt haben können, weswegen sie genau JETZT zum Faschingshöhepunkt für euch verbloggt werden.  :o)

Sie sind schnell gemacht, schmecken lecker und sind ein echter Hingucker. Dieses Rezept stammt ebenfalls aus einem Magazin des Dr. Oetker Back-Clubs von 2015, das mir meine Versucherla-Nachbarin zur Durchsicht und ggf. zum Testen geliehen hat.

Luftschlangen-Cupcakes

ergibt 12 Stück

Zutaten:

für den Teig:
1 Dose Mandarinen (Abtropfgewicht 175 g)
200 g Weizenmehl
2 gestrichene TL Backpulver
125 g weiche Butter oder Margarine
100 g Zucker (eigentlich mehr, aber 100 g reichen  ;D)
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier (Größe M)
4 EL Milch

für das Topping:
200 g kalte Schlagsahne
250 g Speisequark Magerstufe
1 Päckchen Dr. Oetker Quarkfein Zitrone (Vanille geht auch)
Dr. Oetker Back- und Speisefarben

Zudem benötigt ihr eine 12er Muffinform, 12 Backpapierförmchen und 4 kleine Gefrierbeutel.

Zubereitung:

  • Die Mandarinen in einem Sieb gut abtropfen lassen, die Papierbackförmchen in die Muffinform stellen und den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze ca. 180°C, Heißluft ca. 160°C).
  • Das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Die übrigen Zutaten für den Teig hinzugeben und alles mit einem Handmixer verarbeiten – zuerst auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe, bis ein glatter Teig entsteht. Vorsichtig die Mandarinen unterheben.
  • Den Teig mit Hilfe von 2 Esslöffeln gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen und die Form auf einem Rost in die Mitte des Backofens schieben und für ca. 20 Minuten backen lassen.
  • Nach Ablauf der Zeit den Rost entnehmen, die Papierbackförmchen aus der Muffinform nehmen und sie erkalten lassen (vorzugsweise auf einem Kuchenrost).
  • Für das Topping die Sahne steif schlagen. Den Speisequark und das Quarkfein in einer Schüssel mit einem Schneebesen vermengen. Anschließend die Sahne unter die Quarkmasse heben, bis eine schöne Creme entsteht.
  • Die Creme in 4 gleich große Portionen teilen und jeweils mit einer Speisefarbe einfärben (rot, gelb, blau und grün).
  • Je eine eingefärbte Creme in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke des Gefrierbeutels abschneiden. Die verschiedenen Cremes abwechselnd in Schlangen auf die Küchlein spritzen und bis zum Servieren kalt stellen.

Das war einfach, oder? Ich würde fast sagen … kinderleicht! ;o)

Als anerkannter Faschingsmuffel muss ich sagen, dass ich Fasching nach wie vor nichts abgewinnen kann, aber diese Cupcakes sind ein echtes Träumchen und dürfen gerne an Fasching gemacht und verzehrt werden (oder auch zu jeder Kindergeburtstagsparty). Prädikat: auch für Faschingsmuffel geeignet.  ;o)

Viel Spaß beim Nachbacken und einen tollen Start ins Wochenende wünscht euch

Karina