Hallo ihr Lieben,

na, ist er auch schon bei euch angekommen? Von Spätsommer kann man ja leider nicht mehr reden. Auch nicht vom „goldenen Herbst“, denn im Moment ist er leider nur eines … ziemlich nass und kalt dazu.

Was kann man also tun, wenn das Wetter einem einen Strich durch die Rechnung macht, der Regen gegen das Fenster prasselt, man am liebsten das warme Zimmer/die warme Wohnung/das warme Haus nicht verlassen möchte?
Möglichkeiten gibt es viele: es sich vor dem Fernseher gemütlich machen, vielleicht mit einer Tasse Tee oder (noch besser!) einer Tasse heißer Schokolade. Ein gutes Buch lesen. Telefonate mit Freunden führen, die man schon lange führen wollte, weil man schon lange nichts mehr voneinander gehört hat.
Oder auch (wenn man sich überwindet und doch kurz nach draußen gegangen ist) ins Kino gehen und die neuesten Filme genießen („Die 3 Musketiere“ in 3D oder „What a man“ kann ich empfehlen, ich fand sie gut). Sich zu einem längst überfälligen Kaffeeklatsch treffen und so weiter und so fort.

Ich habe einmal etwas ganz anderes gemacht. Etwas, was ich noch nie gemacht habe und eigentlich auch dachte, dass es nichts für mich ist: ich war bei einer Art Floristik-Kurs in Erlangen, der sich nannte „Blumendeko im Candy-Look“.
Da ich ja sowas von überhaupt keinen grünen Daumen habe (ein Wunder, dass manche meiner Blumen schon ihren 1. Geburtstag feiern durften), war es mehr so ein „dabei sein und probieren ist alles“  ;o)
Der staatlich geprüfte Florist Herr Hauke zeigte uns, wie die zwei Blumendekos am Ende aussehen können – und dann legten wir unter seiner Aufsicht los.
Schön war hierbei, dass wir wirklich alle Materialien, die es im Laden gab, verwenden durften. Hortensien, Mini-Äpfel, Lampion-Blumen, Erikas, Silberblatt, Mini-Paprika, Rosen usw … Echt toll! Herr Hauke stand uns dann auch zur Seite; wenn wir nicht weiterkamen, hat er uns geholfen.

Aber ich war dann doch sehr überrascht über mein Ergebnis. Mir gefällt es sehr gut  :o)
Vor allem die große Blumendeko. Aber seht selber:

Da ich mich gar nicht mehr satt sehen konnte, hab ich eben diese Deko mit ins Büro genommen. Dort kann ich sie wenigstens ausreichend bewundern, da ich den Großteil des Tages im Büro verbringe. Daheim könnte ja niemand ihre Schönheit sehen  ;o)

Zum Abschluss noch eine kleine Anektode vom Arbeitstag heute:
Eine ältere Dame (ich schätze sie um die 80 Jahre) rief heute bei mir an, da ich jedoch gerade im Außendienst war, ist meine Kollegin rangegangen. Sie haben eine Weile diskutiert und entschieden sich dann, dass ich die Dame zurückrufen würde, da meine Kollegin nicht weiterhelfen konnte. Leider wusste die Omi ihre Telefonnummer nicht (klar, wer ruft sich schon oft selber an?), weshalb sie es später noch einmal probieren wollte. 2 Stunden später war immer noch kein Rückruf da, ich aber schon längst wieder am Arbeitsplatz. Also habe ich im Internet in einem öffentlichen Telefonbuch nach ihrer Telefonnummer gesucht, diese auch gefunden und habe in München angerufen.
Nachdem ich alles mit der älteren Dame geklärt hatte, fragte sie mich, wo ich ihre Nummer her hätte. „Die habe ich im Internet nachgelesen.“ – „Ach, das ist mir ja so peinlich, dass ich meine eigene Nummer nicht kenne. Zum Schluss habe ich sogar bei der Auskunft angerufen und nach meiner Nummer gefragt. Die konnten mir weiterhelfen.“ Süß, oder?
(wenn ich mal so alt und immer noch so knuffig drauf bin, dann kann ich mich glücklich schätzen *g*)

So, das war mal ein kleiner Abschweifer … Kommt gut und erkältungsfrei durch den Herbst,

eure Karina

PS: Der Bericht über Wien folgt natürlich noch, versprochen. Im Moment streikt mein Laptop leider etwas. Aber wie gesagt: der Reisebericht folgt noch.

Advertisements