Hallo meine Lieben,

heute habe ich eine typische Story aus dem Leben der Karina S. für Euch.

Mein lieber Kit (mein Auto) ist krank geworden (defektes Thermostat) und daher habe ich ihn gestern Abend vor dem Basketballspiel in der Stechert-Arena mit meinem Papa in die Werkstatt gebracht bzw. dort abgestellt (die auch in Bamberg ist). Heute morgen rief mich die Werkstatt dann an und teilte mit, dass sie das Ersatzteil bestellen mussten und es erst morgen (Freitag) da ist und ich meinen Kit morgen Nachmittag repariert wieder abholen kann.

So weit, so gut. Jetzt brauchte ich aber natürlich ein Auto, um heute Abend zum VHS-Kurs zu kommen, für den ich mich angemeldet habe „Pilates und Body Workout“. Heute war die erste Stunde des Kurses und die wollte ich nicht schon gleich fehlen.
Also rief ich nach dem Anruf der Werkstatt gleich meine Familie an und fragte, ob ich von ihnen ein Auto für heute Abend haben könnte. Das wäre grundsätzlich kein Problem, da sie nur ca. 5 km entfernt wohnen, aber: ich bin mit keinem der Autos versichert. Mmhhh, aber die Karina MUSS ja zum Sport …
Papa sagte mir dann zu, mir sein Auto vor meine Wohnung zu stellen, den Schlüssel in den Briefkasten einzuwerfen und ich könnte damit heute Abend fahren. Er braucht es im Moment nicht und morgen bekommt er es ja eh wieder, wenn Kit wieder da ist. Was hab ich mich gefreut, dass das mit dem VHS-Kurs klappt.

Dann ein kleines, nein, ein riesengroßes Problem, als ich zum Sport will: das Auto ließ sich nicht aufsperren. Das Aufsperren funktioniert nur per Knopfdruck … und irgendwie ging das nicht. Dachte schon „was hast du denn jetzt wieder kaputt gemacht?!“ und habe dann Papa angerufen, ob ich irgendetwas falsch mache. „Du musst den Knopf drücken!“ – „Das mach ich doch schon dauernd, es passiert nix.“ – „Drückst du auch richtig?“ – „Papa, da ist nur ein Knopf, der zum Drücken da ist, es passiert nix.“ – „Drück mal bisschen länger.“ – „Hab ich schon, es tut sich nix.“ – „Das ist komisch, das versteh ich jetzt auch nicht.“ – „Aber Papa, der Sport beginnt bald und die Zeit wird knapp. Was soll ich machen?“ Kurze Pause. „Ich komme mit Mama’s Auto gefahren, bin in 5 Minuten da.“
Also wartete ich ein paar Minuten, bis Papa mit Mama’s Auto da war. Er nahm den Autoschlüssel, drückte … und auch bei ihm passierte nichts. Mein erster Gedanke „Puhh, Glück gehabt. Doch nicht zu blöd, ein Auto zu öffnen.“ Er versuchte es weiter und trotzdem wollte die Autotür sich nicht öffnen. „Das ist komisch … aber das hatte ich schon einmal. Das ist nur ein Wackelkontakt. Ich gehe einfach eine Runde spazieren und probiere es dann noch einmal. Nimm du Mama’s Auto und fahr vorsichtig.“ – „Und wenn es doch nicht funktioniert?“ – „Keine Sorge, das funktioniert – und zur Not hätte ich noch mein Handy dabei, dass ich anrufen kann.“
Nachdem ich Papa dann noch ein Küsschen gegeben habe, bin ich ins Auto und nach Bamberg zum VHS-Kurs gefahren. Gerade noch so rechtzeitig.

Nach dem Kurs kam ich wieder an meiner Wohnung an – steht da immer noch Papa’s Auto. Hat anscheinend doch nicht funktioniert, wie es gedacht war. Leider.

Ende vom Lied: ich habe keine Ahnung, wie mein Papa heim gekommen ist – aber ich hab jetzt den halben Fuhrpark meiner Familie im Hof vor meiner Wohnung stehen … Machen sich ganz gut, der BMW und der Mercedes … ;o)
Morgen gehen dann alle Autos wieder an ihre Besitzer zurück – mein Kit wird dann auch wieder da sein.

Außerdem habe ich einmal mehr festgestellt:
ich habe die beste Familie der Welt <3

Ich wünsche Euch eine gute Nacht und einen tollen Start ins Wochenende!

Eure Karina

Advertisements