Flug. Check.

Mietauto. Check.

Straßensystem Kanada kapiert. Check.

Hotel gefunden und Zimmer bezogen. Check.

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Aber jetzt erst einmal in Ruhe der Reihe nach.

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Hallo meine Lieben,

viele Grüße aus dem Land mit dem roten Ahornblatt auf der Fahne! :o)

Nachdem wir eine sehr kurze Nacht hinter uns gebracht haben (der Wecker machte um 3:45 Uhr Terror) und wir zum Flughafen nach Frankfurt gebracht wurden (vielen Dank für’s Fahren, Kathrin und Michael!), ging es zum Check-In. Auch da gab es keine Probleme und wir machten uns mit unserem Flieger der Air Canada gegen 10 Uhr morgens auf den Weg gen Toronto.

Zuerst die „Flugrituale“: Schuhe aus und bequeme dicke Socken an, sowie warmen Schal um den Hals und dann konnte es losgehen. Die Flugzeit von 8 Stunden ging auch sehr schnell vorbei, was mit Sicherheit auch daran lag, dass mit genug Multimedia aufgewartet wurde: Filme, Musik, TV-Sendungen, Radio usw. Ich habe mir zum Beispiel drei Filme im englischen Original angeschaut: „Crazy, Stupid, Love“ (langatmiger Film, ABER: Ryan Gosling!!! Noch Fragen?), „The Hunger Games“ und noch „Salmon Fishing in Yemen“ (toller Film mit Ewan McGregor und Emily Blunt). Zwischendrin gab es natürlich noch etwas zu Schlemmen und viel zu trinken – und schon waren wir um 12.20 Uhr Ortszeit in Toronto Pearson angekommen (Zeit in Deutschland: 18.20 Uhr, wir sind Euch 6 Stunden hinterher).

Bevor wir zum Gepäckband kamen, mussten wir erst durch die Passkontrolle. Da fühlte ich mich fast schon wieder wie daheim, da der nette Herr aussah wie mein Hausarzt ;o) Und sehr freundlich war er ohnehin auch noch; hat uns ausgequetscht, was wir alles vor haben und gleich einen tollen Urlaub gewünscht. Nett, die Kanadier :o)

Nachdem das Gepäck abgeholt war, ging es zur nächsten Aufgabe: Hertz finden und den bestellten Mietwagen abholen. Man fühlte sich leicht an Asterix und Obelix sowie den berühmten „Passierschein A38“ erinnert: hier geradeaus, da dann mit dem Aufzug in den 2. Stock, dann wieder links, dann rechts, dann ins Parkhaus, dann wieder mit dem Aufzug runter ins EG und und und. Aber wir haben’s gefunden und den Wagen in Empfang genommen: einen Chevrolet (nicht so schick wie unser Mercedes vom Fahren lernen, lässt sich laut Aussagen Kathrin aber sehr gut fahren!).

So, dann der Kampf mit ‚Klothilde‘ (Näheres in einem späteren Eintrag, der Urlaub ist ja noch lang) und erst einmal alles am Auto auf die Fahrerin einstellen. Während sich Kathrin auf den (anfänglich sehr komisch anmutenden) kanadischen Verkehr konzentrierte, hielt ich den Blick auf die Straßennamen und auf ‚Klothilde‘, bis wir an unserem Hotel ankamen.

Wo parken? Es gab keinen hoteleigenen Parkplatz. Schnell an den Straßenrand gefahren, rausgehüpft, einem indischen Taxifahrer ein „Excuse me“ hinterhergerufen und gefragt, ob er wüsste, wo man ohne Probleme schnell parken könnte – und schon lief alles wie am Schnürchen :o)

Dann noch das Auto in eine Tiefgarage 2 Blocks weiter stellen (und perfekt rückwärts eingeparkt!), kurzer Einkauf von Getränken, ins Hotel „The Strathcona“ in Downtown Toronto und eingecheckt.

Wir wollen uns ja nicht selber loben, aber es läuft alles wie am Schnürchen :o)

Nach dem Bezug der Zimmer haben wir dann erst einmal relaxed und ich hab diesen Eintrag hier schnell angefangen, zu verfassen (was Kathrin natürlich mal schnell festgehalten hat).

Am späteren Abend sind wir noch zu „The Waterfront“ gelaufen, der Hafenbereich. Vom Hotel aus waren es nur 10 Minuten zu Fuß, bis wir einen Blick auf den Lake Ontario werfen konnten. Kathrin und ich haben eine schiefe Brücke gefunden, auf der wir (natürlich, wie sollte es anders sein) wieder die berüchtigten Hüpfbilder gemacht haben :o)

Zum Dinner sind wir an der „Waterfront“ geblieben und haben es uns im „Watermark Irish Pub“ gut gehen lassen. Tante und Onkel sind danach ins Hotel (noch etwas gejetlagged), während Kathrin und ich die restlichen Tage in Toronto verplant haben. Ihr dürft Euch überraschen lassen, mehr wird nicht verraten :o)

Bis Sonntag früh bleiben wir noch hier, dann fahren wir weiter zur Verwandtschaft nach Parry Sound für 5 Tage.

Bis dahin wünsche ich Euch eine tolle Zeit – da ich hier W-Lan-Zugang habe, werdet Ihr wohl doch öfter von mir lesen, als Euch lieb sein wird ;o)

Viele liebe Grüße nach good old Germany – auch von unseren Rockerfreunden, die uns heute über den Weg gefahren sind!!!

Eure Karina

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