Hallo meine Lieben,

heute melde ich mich mit Infos zu  Tag 5 zurück.

Unserem letzten Tag in Toronto. Dem Tag, an dem wir Tim in der „55 York St“ einen letzten Besuch abstatteten und dann vorerst Lebwohl sagten mussten.
Tim? Hab ich Euch noch nicht von ihm erzählt? Tim ist toll. Jeden Tag hielt er ein tolles Frühstück für uns bereit. Immer alles ganz frisch, immer eine große Auswahl und das dazu noch sehr günstig. Okay, ich löse das Rätsel auf: Tim heißt mit vollem Namen „Tim Horton’s“ und ist eine große Kaffeekette (ähnlich wie Starbucks). Jeden Morgen (vom Hotel aus nur über die Straße) hatten wir dort unser Frühstück, gelegentlich auch noch ein kleines Abendessen (die Wraps und Sandwiches sind zu empfehlen!). Ja, so war das. 4 Tage lang und jetzt ist es (zumindest mit Toronto) vorbei mit uns. Aber wir sind uns sicher, dass Tim uns auch in einem anderen Ort Asyl gewähren wird, wenn wir es brauchen  ;o)

Die restlichen Stunden in Toronto haben wir einfach noch einmal die nette Atmosphäre genossen, sind mehr oder weniger ziellos durch die Gegend gelaufen und haben den Sonnenschein aufgesogen.
Durch Zufall kamen wir am Roger’s Centre vorbei (Heimspielort der Blue Jays, Baseball), wo große Menschenmassen anstanden. Natürlich im tollen royal-blauen Trikot der Heimmannschaft. Aber schon unten am Hafen fielen uns auch  „Yankees“ auf – jetzt wissen wir natürlich, wo sie hin wollten: zum Stadion.
Wir fragten einen Verkäufer, ob es denn ein wichtiges Spiel wäre? Seine Antwort „kein wichtiges Spiel, die ersten 20.000 Karten waren umsonst“. Aha. (Wie ich per Internet herausfand, war es ein Finalspiel in der „American League East“ – also eigentlich schon ein wichtiges Spiel.)
Dann begann auch noch eine 5-Mann-Band (bestehend aus Fans) vor dem Roger’s Centre zu spielen und die Fans zu unterhalten – wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, würde ich sagen :o)  Danach noch einen kurzen Abstecher in den CN-Tower und ein kleines Souvenir gekauft zur Erinnerung.
Auf dem Weg zu unserem Mietwagen lief uns dann noch Spikey über den Weg. Sooo ein knuffiges Kerlchen. Aber seht selbst:

***

So. Zurück ins Hotel. Ausgecheckt. Von Tim verabschiedet. Auto gepackt. Auf gen Norden, Richtung Parry Sound. Während der langen Fahrt noch einmal in Erinnerung gerufen, was die letzten 4 Tage in Toronto so los war und was ich/wir gelernt habe/n:

  • Wir haben neben Queen Elisabeth II. geschlafen.
  • Diese vier Persönlichkeiten haben alle schon im Hotel „King Edward“ residiert (Achtung, man wird sie nie mehr zusammen in einem Satz hören, laut unserem Guide auf dem Sightseeing-Bus): Margarete Thatcher, Elvis Presley, Paris Hilton und Britney Spears.
  • Absolutes Highlight war der „Edge Walk“ auf dem CN-Tower!
  • Tim Horton’s 4 life.
  • Tolle Stadt mit toller Atmosphäre, netten Menschen und viel zu sehen und entdecken.
  • Was an Kanada ein bisschen nervt: alle Preise sind netto ausgewiesen, daran muss man sich erst gewöhnen.

Und nun also auf zur Verwandtschaft nach Parry Sound!!!  :o)

Nach einer ca. 3-stündigen Autofahrt kamen wir in unserem gebuchten „Traveller’s Hotel“ an, welches für die nächsten 6 Nächte unser Zuhause sein wird. Was soll man sagen, außer: so stellt man sich ein amerikanisches Hotel vor – wie aus einem Film  ;D  Aber seht unten selbst…
Außerdem haben wir abends gut im „Wellington’s“ gegessen (der erste richtige Classic Burger meines Lebens. Yummy!) und uns dort mit Molly getroffen, der Cousine meines Onkels. Sie ist total lieb und herzlich – ich freue mich auf die kommenden Tage und die anderen Verwandten, die wir treffen werden.
(Eines ist sicher: es war intuitiv richtig, gar nichts für die Zeit hier zu planen, da Molly uns quasi schon verplant hat :o).  )

Also denn, erkunden wir Parry Sound! Bis bald und macht’s gut,

eure Karina

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