Hallo meine Lieben,

heute haben wir den Banff Nationalpark unsicher gemacht. Es war einfach nur SO EIN PERFEKTER TAG. Aber ich sollte von vorne beginnen :o)

Im „The Quilters Inn B&B“ hatten wir Frühstück mit dabei. Ein full, home-cooked breakfast. Roseanne und Grant hatten wirklich nicht zu viel versprochen. Zuerst gab es eine hufeisenförmige Banane mit Joghurt und Müsli, danach Pancakes mit Ahornsirup oder Marmelade oder heißer Heidelbeersoße oder Sausage. Yummy!!!
Dann gab es noch Insidertipps für unsere heutige Route und los ging’s!

Auf dem Plan stand der Banff Nationalpark, vor allem der Touristenmagnet Lake Louise. Um den ganzen Touristenbussen zuvor zu kommen, starteten wir bereits kurz nach 8 Uhr.

Wir fuhren über den Highway 1A (der alte Highway „Bow Valley Parkway“, bei dem man eine viel größere Chance hat, Tiere zu sehen – auf dem neuen Highway 1 sieht man sehr wenig von der Natur) und machten unseren ersten Stopp bei „Johnston Canyon“. Hierbei handelt es sich um eine Schlucht, durch die sich einige Wasserfälle winden. Der Johnston Canyon hat die „Lower Falls“ und die „Upper Falls“ – wir liefen natürlich bis zu den Upper Falls. Das ist schon sehr beeindruckend, was für eine Kraft Wasser erreicht oder hat. (Und nebenbei haben wir bei der ca. 3-4 km Wanderei ein paar der Pancakes verbraten. Check.)
Wir hatten wirkliches Glück mit der Uhrzeit, denn wir waren bis ca. 10 Uhr da und als wir zum Auto zurück liefen, kamen die Touristenbusse an. Nochmal check  ;o)

Weiter ging es zu „Lake Louise“, DEM Touristenmagneten schlechthin im Banff Nationalpark. Wir befürchteten schon das Schlimmste, da normalerweise gegen 11 Uhr (unsere Ankunftszeit dort) alles von Bussen wimmelt, aber es war angenehm. Wir fanden sofort einen super Platz zum Fotografieren (ja, manchmal bedarf es auch komischer Verrenkungen, gell Kathrin? ;D) und haben jetzt superschöne Fotos davon.
Das sollte es auch gewesen sein vom Lake Louise, wir packten unsere Sachen und …

… fuhren weiter zum „Lake Moraine“, einer Art Geheimtipp. So schön wie Lake Louise, aber noch nicht so von den Touristen entdeckt. Sounds good!
Bei der Ankunft konnten wir nicht so ganz glauben, dass es ein Insidertipp ist, da die Autos schon mindestens 1 km auf der Zufahrtsstraße entlang parkten (wir Glückspilze haben natürlich ganz vorne einen Parkplatz bekommen – lucky us!). Candace, bei der wir leckeres Mittagessen kauften, sagte uns aber, dass es heute ein ruhiger Tage wäre, die Autos stehen teilweise die komplette Straße runter (gut 6-7 km).
So, was sollten wir tun am Lake Moraine? Ganz einfach: Canoeing! Ich habe es noch nie gemacht, Kathrin zwar schon, aber vor langer Zeit – das sollte ganz witzig werden. Schwimmweste an und los ging’s – 1 Stunde auf dem Lake Moraine, während Konrad und Martha um den See wanderten.
Ende vom Lied? Ich habe unsere Fotografin in der 1 Stunde hauptsächlich alleine über den Lake geschippert – während sie fotografiert hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!!! :o)
Außerdem wurde mir bestätigt, dass man mich durchaus als Personal Assistant gebrauchen kann. Immerhin bin ich ja schon Stativträgerin und Chauffeurin, da kann ich doch gleich noch die Main-Paddlerin werden. Oder so ähnlich. Was soll ich sagen? Okay, I’m in  :o)  (wir kamen übrigens lebend wieder an, sogar ohne irgendwelche Zwischenfälle – die geborenen Kanuten  ;D)

Aber damit noch nicht genug, Kathrin und ich wollten auch noch auf den „Sulphur Mountain“ hoch, da das Wetter weiterhin schön sonnig war und man von oben einen tollen Ausblick haben soll.
Wir kauften also unsere Tickets, als uns die Angestellte ansah und fragte „German?“ – „How do you know? Because of the accent?“ – „No, I hear it in the way you say ‚Ja'“ …. La la la la la. Man wird doch irgendwie immer erkannt, ob man will oder nicht  ;o)
Jedenfalls ging es dann in einer Gondel hoch auf den Sulphur Mountain, der 2.451 Meter hoch ist. Und was für einen tollen Ausblick man hatte!!!
Wir machten einen Wanderweg, der aus Holzplanken bestand. Perfekte Uhrzeit und perfekte Wetterkonditionen. Zum Glück sind wir erst abends gegangen, am Nachmittag wäre es viel zu warm gewesen.

Zum Abendessen haben wir wieder mal einen kleinen Snack bei „Tim Horton’s“ mitgenommen (ja, auch hier im Westen ist er vertreten). Die nette Bedienung vom Vortag kannte mich noch und empfing mich mit „Pleased to see you again“ und einem großen Grinser. Nett, die Kanadier  :o)

Ihr seht, uns wird hier nicht langweilig. Wir sehen viel, unternehmen viel, probieren immer wieder Neues aus. Nothing’s gonna stop us.

Zu guter Letzt möchte ich Euch einen Gastbeitrag ans Herz legen, den Ihr hier finden könnt. Kleiner Tipp: es geht um tierisches  ;o)

Take care,

eure Karina

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