Hi there,

wie geht es Euch? Ich hoffe sehr, dass bei Euch alles okay ist :o)

Kaum zu glauben, aber gestern Nacht haben wir noch eine gute Seite an Kamloops entdeckt – nämlich bei Nacht  ;o)  Wir haben das Stativ rausgeholt und mit der EOS 600 D ein paar Bilderchen geschossen. Was man nicht alles tut, wenn einem langweilig ist – und was Schönes rauskommen kann, wenn man eine lange Belichtungszeit hat:

Am frühen Morgen machten wir uns mit Sir James und allen Habseligkeiten auf den Weg nach Whistler. Der Ort dürfte vielen von Euch bekannt sein von den Olympischen Winterspielen 2010, da er der Austragungsort für die Ski-Wettkämpfe war.
Wir hatten eine etwas längere Fahrt vor uns (ca. 320 km) und leider hat die Landschaft nicht wirklich viel hergegeben …

Und dann findet man einen schönen Aussichtspunkt („Kamloops Lake“), wo man sich wohl fühlt … dann kommt aber ein Schild dazwischen, was uns dazu brachte, nicht zu lange dort zu verweilen …

Wie so oft, gab es auch in diesem Fall zwei Auswahlrouten, um zum Ziel (Whistler) zu gelangen. Natürlich wählten wir die Scenic Route nach Whistler, sodass wir  an 2 (nicht bewussten und nicht geplanten) kleinen Sehenswürdigkeiten vorbei kamen.

Eine (wieder aufgebaute oder inszenierte?) kleine Western-Stadt, die locker als Kulisse für Filme herhalten könnte – und auch ein kleines Kätzchen da hatte, das ab sofort „Nanette“ heißt:

Außerdem die „Hat Creek Ranch“, anscheinend auch sehr bekannt (ich muss gestehen, ich kannte sie vorher nicht). Dort haben wir einen Kaffee getrunken, haben uns die Anlage angesehen und sind dann weitergefahren (nein, nicht mit der Postkutsche).

… bis uns (lacht nicht) eine Kuh vor dem Auto über die Straße rannte. Gibt es Wildkühe?! Wir gaben ihr den würdevollen Namen „Notburga“:

Bis dahin war ja alles noch recht relaxed. Doch dann kam der (schwierige, nervige, wie auch immer) blöde Part der Fahrt: Serpentinen hoch und runter, unzählige Höhenmeter erklimmern und wieder runterfahren … Noch dazu waren die Straßen teilweise nicht der Hit (bei uns eine Landstraße, für Kanada ein Highway?!). Aber seht selbst:

Sir James war danach jedenfalls so platt, dass die Bremsen extrem stanken und sogar rauchten! Da sind wir selber ein bisschen erschrocken …

Aber wir haben es doch an unser Ziel geschafft: Whistler!

Das war es schon für heute (das B&B ist leider nicht der Hit – somit die erste/einzige Fehlplanung dieses Urlaubes. Aber es sind ja nur 2 Nächte, die kriegen wir rum ;o)  ). Morgen dazu mehr.

Bis bald und passt auf Euch auf,

Karina

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