Hallo meine Lieben,

uns geht es hier wirklich prima. Der Blogtitel ist Programm, würde ich sagen :o) Wir sind zwar erst 1,5 Tage da, aber haben uns schon so sehr in Vancouver verkuckt, dass man direkt nochmal einen Urlaub hierher machen muss. Ohne wenn und aber!

Heute haben wir wirklich viel geschafft, obwohl das gar nicht so geplant oder gedacht gewesen war. Aber umso besser, so haben wir viel von der Stadt gesehen.

Zuerst haben wir vier uns Tickets geholt und sind mit dem „Big Bus“ (Sightseeing) durch Vancouver gefahren. Wir sind die erste Runde komplett mitgefahren (ca.  1 Stunde) ohne auszusteigen, um einen ersten Überblick zu bekommen. Danach waren wir natürlich schlauer und haben gezielt die Punkte besucht, die uns interessiert haben (und die man auch per Reiseführer/Bücher empfohlen bekommt).

Granville Island (und Bridge)
Ein kleiner Stadtteil für sich mit einer riiiesengroßen Einkaufsfläche. Man findet dort sowohl den „Public Market“, wo man Lebensmittel ohne Ende einkaufen kann, gerade Obst und Gemüse. Daneben gibt es aber auch z.B. das „Loft Net“, wo unzählige Künstler und Handwerker ihre Sachen verkaufen. (Auch wir wurden fündig … Vancouver ist super, aber definitiv nicht gut für unsere Geldbeutel …).
Es gibt hier einfach sooo viel zu sehen, dass man locker allein hier 1 Tag verbringen kann. Wir haben durch Zufall auch etwas entdeckt, was noch gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war – den Nimbus 2000.2! Harry Potter lässt grüßen ;o)


Von Granville Island aus sind wir dann zu Fuß über die „Granville Bridge“ gelaufen, haben die Sonne genossen (wieder einmal Glück mit dem Wetter!) und sind erst an der nächsten Haltestelle wieder in den Bus zugestiegen.

Chinatown
Nächster Ausstiegspunkt für uns war dann „Chinatown“. Dort gingen wir in den Dr. Sun Yat-Sen’s Chinesischen Garten (nur in den kostenfreien Teil davon) und haben uns die parkähnliche Anlage angesehen und viele Fotos geschossen.
Danach liefen wir von Chinatown aus zu dem nächsten interessanten Punkt für uns, nämlich nach …

Gastown
Dieser Stadtteil ist der „Gründungsstadtteil“ (älteste Stadtteil) von Vancouver. Besonders sehenswert in Gastown sind die Statue von „Gassy Jack“, dank welchem der Stadtteil so heißt, wie er heißt, sowie die „Steam clock“. Eine Uhr, die mit Dampf betrieben wird. Sie dient gerne als Fotomotiv für Touristen (natürlich nicht für uns  ;o)  ).
Von Gastown aus liefen wir direkt weiter zum …

Canada Place
An diesem Platz fand ein Teil der Expo-Ausstellung von 1986 statt – davon stammen auch noch die weißen Pavillons, die schon aus der Entfernung zu erkennen sind. Rund um das Exhibition-Center gibt es einen „Canada Trail“, durch den man Kanada besser kennenlernen kann. Angefangen bei den landestypischen Sportarten, über die großen Städte in den einzelnen Bezirken usw.
In der Nähe des Canada Place ist auch die Anlegestelle für größere Kreuzfahrtschiffe, wovon wir leider keines zu sehen bekamen. Schade.

Hiernach gingen wir erst einmal wieder kurz in unser Hotel, um uns zu erholen und die nächsten Pläne zu schmieden. Wir sind übrigens per Bus wieder zurück gekommen – 1,5 Tage da und schon alles gecheckt in Sachen U-Bahn, Straßennetz, Bus. *yaaaay*

Plan für heute Abend: Sonnenuntergang-Fotos schießen. Als Ort hierfür haben wir uns die „English Bay“ herausgesucht – auch dorthin fuhren wir per Bus.
Wir machten es uns am Strand gemütlich auf einem Baumstamm (Ecke Davie St/Denman St) und warteten, bis es dunkler wurde.
Während Kathrin ihr Stativ aufbaute, las ich in meinem mitgebrachten Buch und dann geschah etwas, was wir niemals erwartet hätten (what the hell went wrong?!): der Angriff der Killermöwen!

Ohne Vorwarnung stürzten sie an den Strand, ausgerechnet dahin, wo Kathrin stand – wie bei Alfred Hitchcock’s „Die Vögel“. Uns ist bis jetzt schleierhaft, warum und wieso, denn wir waren wohl die Einzigen am Strand, die KEIN Essen oder Getränke dabei hatten …
Aber ganz egal, die Zeit am Strand hat sich mehr als gelohnt. Vor allem, als wir weiterzogen und dann noch super Fotos von der „Burrard Bridge“ schießen konnten.
(Habe ich bereits erwähnt, dass ich mittlerweile auch zur „Location Managerin“ für Fotos ernannt wurde? *lach* Ich mache mich langsam  ;D  )

Zu guter letzt fanden wir an diesem Tag (nachdem wir ziemlich durchgefroren waren nach der langen Zeit am Strand) in der „Davie St“ auch noch ein super Burger-Restaurant: „Vera’s Burgershack“. Eröffnet wurde die 1. Filiale im Jahr 1977 und ist mittlerweile ein kleines Imperium. Die Erfolgsgeschichte könnt Ihr hier nachlesen. Es ist nur eines zu sagen: die Burger sind sehr, sehr gut!!!

Für den vorletzten Tag ist auch schon so gut wie alles geplant – wir freuen uns schon drauf!

Eure Karina

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