Letzter Tag Vancouver.
Letzter voller Tag in Kanada.
Makes me wanna cry.
Cry hard.
Why can’t we stay just a little bit longer?

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Hallo meine Lieben,

heute ist leider schon der allerletzte Tag im tollen Kanada. Daher wollten wir es trotzdem ruhig angehen lassen und noch einmal die Atmosphäre der Stadt genießen.

Nach dem Frühstück gegen 9 Uhr machten wir uns per Bus auf den Weg zur Robson Street und dort zum „Pacific Center“ – Shopping war angesagt!!!  :o)
Leider bzw. zum Glück haben wir nicht viel gekauft. Lediglich ich habe mir einen Academy Blazer bei GAP mitgenommen, ansonsten haben wir nur geschaut, was es so gibt.
(Bin superglücklich, da ich in Australien noch eine Größe 14 war, mittlerweile bin ich eine 10. Made my day!!!  :o)  Zudem war die Verkäuferin bei GAP die Erste, die auf Anhieb meinen Namen richtig geschrieben hat. Sweet.)
Natürlich haben wir auch einen kleinen Stopp im Apple-Store gemacht und staunten wieder nicht schlecht: wir dachten ja, dass nur in Toronto im Eaton Center so viel los war. Weit gefehlt! In Vancouver im Shop war (mindestens) genauso viel los.
Wir steuerten direkt auf das neue iPad mit Retina-Display zu und probierten es aus. Kathrin war begeistert und ich kann die Begeisterung für Mac auch laaangsam verstehen. Muss ich zugeben.
Wir sprachen dann noch mit einem Verkäufer, der sagte, dass „Apple“ im Moment wirklich voll der Hype ist und sie überhaupt nicht nachkommen, Leute in den Shops anzustellen, die den Leuten dann helfen und Auskunft geben können. Crazy!
Selbst vor dem Apple-Store saßen wieder zig Leute mit Apple-Produkten. That’s sick and unbelievable at the same time!

Am Nachmittag haben wir uns wieder mit Katrin getroffen und sind über die Granville Street Bridge nach Granville Island gelaufen, um unsere Bestellung(en) abzuholen, die wir beim letzten Mal in Granville aufgegeben hatten.
In Granville angekommen, war auch Henry wieder mit dabei und wir gingen alle gemütlich Kaffee trinken und Kuchen essen. Wir orderten 6 Teilchen (u.a. Lemon Tarte usw.) und teilten alles jeweils durch 4, weil wir ja alles probieren mussten, wir Neulinge. Es war sooo lecker! Am tollsten fand ich den „Nainamo Bar“ – den ich so in Deutschland noch nirgendwo gesehen hab. Vielleicht mal bei Starbucks, muss ich das nächste Mal einmal schauen.
Leider ging auch die Zeit viel zu schnell rum, sodass wir uns auch wieder von Katrin und Henry verabschieden mussten. I hate goodbyes, although I know the both of them for only 2 days. Lovely guys!

Kaum vom einen Essen wieder zurück, ging es gleich weiter. Wir 4 wollten uns noch einmal einen schönen letzten Abend in Vancouver machen und haben daher über das Restaurant einen Tisch bei „The Old Spaghetti Factory“ in Gastown reservieren lassen (ja, Ihr erinnert Euch richtig, wir waren schon in Whistler bei dieser Kette essen). Wir waren also um 18 Uhr da und waren leicht geschockt, da die Warteschlange bis über die Straße ging! Aber wir hatten ja unseren Tisch reserviert. Dachten wir zumindest. Denn sie konnten uns nicht auf der Liste finden. Weder unter dem Hotelnamen, noch unter einem unserer Nachnamen. War aber kein Problem, wir bekamen trotzdem gleich einen 4er-Tisch zugewiesen und konnten noch einmal seeeeehr gut essen  :o)
(Die Leute, die da saßen und warteten, haben gar nicht begeistert geschaut, dass wir so schnell und problemlos reingekommen sind. Grad die Blicke von 2 deutschen Mädels hätten vermutlich am liebsten getötet.)

Nach dem Abendessen sind Konrad und Martha zurück zum Hotel gelaufen, während Kathrin und ich noch Fotos schießen wollten. Daher sind wir zum „Harbour Center“ gelaufen und sind dort auf „The Lookout“ hochgefahren. Das ist eine Aussichtsplattform, von wo man ganz Vancouver überblicken kann. Der Burner war es leider nicht – das Geld hätten wir uns auch sparen können.
Dafür gingen wir danach noch zum Canada Place und zu diesem „Canada Trail“ und konnten da noch wunderschöne Fotos schießen (siehe unten). Geduld zahlt sich manchmal doch aus  :o)

Das war es dann auch schon. Wieder zurück im Hotel haben wir noch schnell mit Koffer packen begonnen und sind dann irgendwann ins Bett (ich für meinen Teil um 1 Uhr morgens).

Morgen geht es dann wieder heim.
Einerseits freue ich mich sehr darauf, meine Familie und Freunde wieder zu sehen und andererseits hätte ich überhaupt kein Problem damit, noch einige Wochen hier zu bleiben. In diesem tollen Land.
Wie hat jemand von Euch in einem Kommentar geschrieben? „Schock verliebt“. Ja, verliebt bin ich auf jeden Fall!!!

Bis bald, passt auf Euch auf,

eure Karina

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