Hallo meine Lieben,

vergangene Woche war ich mal wieder auf einem Kurztripp unterwegs! Der war ein Geschenk von meiner Schwester, samt Mann und Lieblingsnichte zum runden Geburtstag und Weihnachten.
Da sagt man natürlich nicht nein, wenn man ein Rendezvous in der Mitte Deutschlands hat!  :o)

„Hä, was will die denn jetzt von uns? Rendezvous in der Mitte Deutschlands?“, werdet Ihr denken. Ich war Donnerstag und Freitag in Erfurt. Also in Thüringen. Und das ist der Leitspruch der Stadt Erfurt „Rendezvous in der Mitte Deutschlands“ – wieder was gelernt!

Warum ausgerechnet Erfurt? Erstens ist es eine wunderschöne Stadt (wie wir am Freitag einmal mehr feststellen durften), andererseits hatten wir am Donnerstag einen Konzerttermin mit Peterle! Peterle … wer?!
Ja, eigentlich hatte ich noch nie was mit ihm zu tun. Obwohl er schon Eeeewigkeiten Musik macht und sich selber dem Deutsch-Rock verschrieben hat. Hin und wieder bin ich mal über ein Lied gestolpert. Im letzten Jahr hatte ich „Tabaluga“ entdeckt, da die Lieblingsnichte totaler Fan davon ist.
Die Rede ist von Peter Maffay. Der spielte am 05.02.2015 in der Messehalle Erfurt ein Konzert im Rahmen seiner „Wenn das so ist“-Tour und das wollten wir uns mal live ansehen.

Wie es immer so ist, starteten wir später als geplant am Donnerstag. Aber nach Erfurt ist man von uns aus ja schnell gefahren (1,5 Stunden) und nachdem wir die Landesgrenze Bayerns hinter uns gelassen hatten, waren wir in einer Art Winterwonderland. Sah echt toll aus! Hätte uns unser Navi dann nicht noch geärgert, wären wir sicherlich schneller in der Tiefgarage unseres Hotels gewesen … aber wie das manchmal so ist … :D  Sind gut 45 Minuten rumgeirrt, zwischendrin ausgestiegen und zu Fuß zum Hotel gelaufen und erfuhren dann: wir hätten eine andere Zielstraße eingeben sollen, dann wäre das nicht passiert. (Falls Ihr mal nach Erfurt fahrt und ins ibis Erfurt Altstadt eincheckt, nicht die „Barfüßerstraße“ eingeben, sondern die „Marstallstraße“! Die haben vor 1 Jahr die Fußgängerzone mit lauter Pollern zugemacht, daher kann man nicht mehr durchfahren. Bitte, gern geschehen.) Also richtige Zielstraße eingegeben, eingecheckt, kurz umgezogen und los ging’s, denn der Zeitpuffer war sehr ausgereizt …

Ab zur Linie 2, mit der konnte man mit dem Konzertticket kostenfrei zur Messe Erfurt und zurück fahren (Haltestelle war nur 2 Gehminuten vom Hotel entfernt). In der Messe noch schnell was Kleines gegessen (Wiener und Kartoffelsalat) und ab in die Halle. Wir waren gegen 19:30 Uhr in der Halle, das Konzert sollte um 20 Uhr beginnen.
Und dafür bekommt Herr Maffay schon einmal seinen ersten Pluspunkt: Punkt 20 Uhr ging es los. Nicht wie bei Beyonce oder Justin Timberlake, die die Fans noch warten lassen … Hoch lebe die deutsche Pünktlichkeit!  :D  Herr Maffay sagte nach dem ersten Song mit einem Augenzwinkern „Hallo Erfurt! Das war klasse – jetzt müssen wir das Niveau nur so hoch halten.“
Was soll ich sagen, so als nicht-eingefleischter-Fan? Es war HAMMER und das Niveau stieg permanent weiter  <3
Die Show bestand aus 3 Teilen. Teil 1 – das aktuelle Album „Wenn das so ist“. Teil 2 – eine Zeitreise durch die Musik, die Herrn Maffay & Band dazu brachten, Musiker zu werden. Teil 3 – 3 alte Lieder, die das Publikum vorab per SMS voten durfte (es wurden „Eiszeit“, „Halt dich an mir fest“ und „Sieben Brücken“.) Peter Maffay & Band haben insgesamt 3 1/2 Stunden gespielt. Sie haben immer wieder wie Jam-Sessions in einzelne Lieder eingebaut; so dauerte alleine die Zugabe ganz am Schluss gute 16 Minuten!
Man kann über Peter Maffay sagen, was man will, aber er hat eine wunderschöne Stimme, gute Ansichten, ist sehr selbstironisch und witzig (machte ständig Witze auf eigene Kosten, Stichwort „klein“ usw.) und: er hat zweifelsohne wunderschön definierte Arme – und das mit 65!!!

Hier hab ich ein paar Videos für Euch, die abwechselnd meine Schwester oder ich gemacht haben (wobei ich wieder das Problem hatte, dass ich den Großteil des Konzerts irgendwelche Hälse und Köpfe vor mir hatte, hätte wohl doch Absatzschuhe anziehen sollen – aber dann hätte ich vermutlich nicht mehr laufen können nach dem Konzert. Selbst mit flachen Schuhen fiel das schon schwer  ;o)  Am liebsten hätte ich Euch hier „Sieben Brücken“ online gestellt, aber aus diversen Gründen lasse ich das mal lieber … ;D)

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Ein Beispiel für einen „Jam-Part“ am Ende des Liedes
„Schatten in die Haut tätowiert“:

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Ein ausgesuchter Song von den Fans in Teil 3: „Eiszeit“

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Zugabe: gute 16 Minuten spielten sie „Sonne in der Nacht“:

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Nach dem Konzert die Überraschung „hey, wir standen vielleicht grad mal 4 Meter von der Bühne weg! Sah ganz anders aus, als die ganzen Menschen noch vor uns standen.“ Mit der Linie 2 ging es dann zurück bis zum „Anger“ und die letzten 500 m sind wir dann zu Fuß zum Hotel.

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Am Freitag haben wir nach einem sehr leckeren Frühstück (an dieser Stelle ein dickes Lob an das ibis Erfurt Altstadt-Hotel: das Personal sehr freundlich, die Zimmer sehr sauber und ohne Teppichboden, das kann ich gar nicht leiden und das Frühstück mega viel und gut!) ausgecheckt und haben uns dann noch ein bisschen Erfurt angeschaut. Eine wunderschöne Stadt – aber es war megakalt. Meine App sagte „minus 4 Grad, gefühlt minus 12 Grad“ und Dank dem bösen Wind war es echt bitterkalt. Aber wir waren ja gewappnet mit Mütze, Schal, Handschuhen und dicker Jacke.
Gegen Mittag sind wir dann wieder heimwärts gefahren und es war wieder richtig schön mit dem ganzen Schnee. Die Lieblingsnichte war dann natürlich auch happy, als Mama und Tante wohlbehalten und früher als erwartet wieder daheim waren  <3

Ich hoffe, Ihr hattet auch ein tolles Wochenende und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche,

Eure Karina

PS: Kleines Update zur meinem Challenge-Februar: klappt alles gut soweit! Planks hab ich immer durchgehalten (wobei das mit nem schwachen unteren Rücken schon mal weh tun kann) und mit dem Trinken hab ich mein Soll an 5 von 7 Tagen erfüllt. Ausbaufähig, aber ich bin soweit zufrieden  :o)

 

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