Hallo meine Lieben,

willkommen zu Tag 3 des Irrenhauses On Tour. Dieser Tag ist vergleichweise ruhig gewesen, was aber auch mal nicht verkehrt war  ;o)

Nach einer erfrischenden Runde in der Rain-Dance-Dusche und nachdem wir wieder in Ruhe und gut gefrühstückt hatten, hatten wir den ganzen Vormittag zur freien Verfügung. Wir machten uns in einer kleinen Gruppe von 7 Personen auf den Weg Richtung Rathausmarkt, um ein bisschen zu shoppen. Was sonst.
Wir liefen also wieder am Michel vorbei, durch die „teure Shoppingmeile“ mit Gucci, Prada und Co. Zu unserer Verwunderung hatten die alle noch zu – wir waren (zu unserer eigenen Verwunderung) schon vor 10 Uhr unterwegs. Die meisten Läden in der Hamburger Innenstadt machen aber erst ab 10 Uhr auf. Wieder was gelernt – und sicherlich auch gut für unsere Bankkonten :D

Auf dem Rathausmarkt angekommen, wollten Carola und ich erstmal wieder ein Hüpfbild haben vor dem Hamburger Rathaus. Das war dann nicht so leicht, wie gedacht, denn trotz mehrfacher Erklärung hat das unser Möchtegern-Star-Fotograf Tino nicht hinbekommen. Wir waren schon langsam am Schwitzen, nachdem wir mindestens 6x gehüpft waren und leider nix brauchbares bei rumkam. Also gab es dann Einzelhüpfbilder, jeweils von Carola bzw. mir aufgenommen und *zack* hatten wir unsere Hüpfbilder – auf’s erste Mal! Wer kann, der kann  :D

Wie wir da so rumhüpften, hörten wir urplötzlich von irgendwoher „zünftige“ Blasmusik und wunderten uns etwas. Fühlten wir uns doch gleich wieder nach Bayern versetzt. Lustigerweise war genau an diesem Wochenende der „59. Deutsche Schützentag“ am Rathausmarkt und wir waren mittenrein marschiert. Da waren zig Festmannszüge und Orchester, die nach und nach auf der Bühne ihre Musik spielten.
Danach ging es in die Mönckebergstraße und in die Seitenstraßen. Unsere Männer haben wir im Lego-Geschäft verloren, während wir Frauen weiter stöberten. Man sollte ja meinen, dass wir nicht zu halten sind und wahllos alles leer kaufen bzw. mitnehmen, was uns ins Auge sticht. Aber nix da – ich für meinen Teil war sehr brav und habe mir nur 2 Bücher bei Thalia gekauft. Da war ich wirklich sehr brav, denn normalerweise gehe ich nie mit weniger als mindestens 5 Büchern aus einem Buchladen raus … Hat halt jeder so seine Laster. Wir liefen weiter Richtung Binnenalster und siehe da, da wartete die nächste musikalische Überraschung auf uns, die wir uns natürlich auch näher ansahen: es hatte sich eine Gruppe gebildet, die Capoeira tanzte. Ich hatte schon viel davon gelesen, aber jetzt sah ich es durch Zufall mal live:

Die Musik ist wider Erwarten schon mitreißend und man kann sich das stundenlang ansehen. Passte irgendwie einfach zu einem erlebnisreichen und doch entspannten Ausflug unseres Irrenhauses  ;D  Anschließend liefen wir durch die Speicherstadt und Richtung Landungsbrücken zu unserem nächsten Termin. In der Speicherstadt sahen wir, dass auf „Pfosten“ Geld drauf lag. Ob das wohl Glück bringt, wenn man Geld darauf wirft und es liegen bleibt? Haben Carola und ich natürlich gleich ausprobiert. Carola’s Geld fand nicht mal den Weg auf den Pfosten, es segelte davor ins Wasser. Mein Geldstück landete zwar auf dem Pfosten, hatte aber zu viel Schwung und hopste hinten wieder runter und ins Wasser. Dafür können wir irgendwas anderes besser. Reden wir uns zumindest ein.

 

Bevor wir um 14 Uhr zu einer großen Hafenrundfahrt starteten, aßen wir noch schnell Fisch (was sonst, wenn man schon mal oben im Norden ist – ich für meinen Teil liiiiiiiiebe ja Fisch) und dann ging es auch schon los.
Wir wurden insgesamt 2 Stunden rumgeschippert und ich muss gestehen … durch das sanfte Schaukeln und den fehlenden Schlaf die letzten Tage … ja, wirklich viel hab ich nicht mitbekommen von der Rundfahrt. Bin immer mal wieder eingenickt … unser Stenz fand das witzig und hat das fotografiert oder gefilmt, wie ich da gekämpft hab. Hab ihn dabei erwischt und nur gesagt „ach nee …“  Er gegrinst und gesagt „sah aber süß aus“ –  „Das würde ich an deiner Stelle auch sagen!“  Hab die Aufnahmen bis heute nicht gesehen, aber gut. Zumindest sind sie bisher nicht online verfügbar in unserem Bilder-Laufwerk auf Arbeit. Wir schipperten vorbei an der Elbphilharmonie, durch Schleusen, an den Containerschiffen vorbei. Die AIDA mar lag auch vor Anker. Auch die teuerste Mega-Yacht von Herrn Abramowitsch war gerade da zur Inspektion. Schon beeindruckend, was da für Ozeanriesen gebaut werden und unterwegs sind! Wir haben allgemein einige Anektoden zu hören bekommen (nur leider hab ich halt einige davon gar nicht gehört und die anderen mittlerweile schon wieder vergessen …).

 

Nach der Rundfahrt hatten wir wieder Zeit zur freien Verfügung und die verbrachte ich – Ihr könnt es mir glauben oder nicht – im Hotelbett. Hab mich von dem Fischaquarium auf unserem Flat-Screen berieseln lassen und habe etwas gedöst. Schließlich wollten wir doch die Nacht von Samstag auf Sonntag durchmachen wegen Fischmarkt am Sonntag  ;o)  Nein, ganz abgesehen davon: ich war so kaputt vom wenigen Schlaf der letzten Tage, da hat das Dösen ganz gut getan.
Viel Zeit hatte ich ohnehin nicht, denn um 18 Uhr stand schon der nächste Programmpunkt in den Startlöchern: wir versammelten uns alle um 17:30 Uhr vor unserem Hotel (wie gesagt, ÜberPünktlichkeit haben wir drauf) und liefen zum Schmidt-Theater am Spielbudenplatz. Wir hatten nämlich die „Comedy-Tour“ gebucht, eine „rollende Stand-Up-Comedy-Tour“. Nähere Infos findet Ihr hier.

Nachdem wir alle unsere Tickets vorgezeigt und im Gegenzug einen Getränkegutschein erhalten hatten, durften wir über den Red Carpet in unseren Bus einsteigen. Dort erwartete uns schon unser Comedian Daniel und die ersten Gags ließen nicht lange auf sich warten. Wir hatten echt eine lustige und vor allem kurzweilige Zeit und konnten viel lachen. Ich möchte Euch an dieser Stelle nicht zu viel verraten, schaut Euch die Tour selber mal an, wenn Ihr vor Ort seid, aber ein Brüller war definitiv, als Daniel unbedingt mal Rocky nachspielen wollte. Wo anders wäre das besser gewesen, als direkt vorm TUI Operettenhaus mitten auf der Reeperbahn?!  Für alle, die es nicht wissen: darin wird das Musical Rocky aufgeführt. Also, los ging’s:

Mehr wird aber wirklich nicht verraten! :D  Als wir wieder zum Ausgangspunkt zurück kamen, lief uns noch Olivia Jones mit einer Tourigruppe über den Weg. Wir nehmen ja bekanntlich alles mit, also auch sämtliche Stars und so weiter. :o)  Manche Kollegen waren schnell genug und haben Beweisbilder geschossen. Wir hatten auch überlegt, eine Tour mit Olivia Jones über den Kiez zu machen, aber da muss man ja Jaaaaaaahre im Voraus buchen und dann erwischt man auch (angeblich) nur sehr selten wirklich Olivia.  Abschließend ging es auf einen „Kurzen“ in das Herzblut St. Pauli und danach war wieder Zeit zur freien Verfügung.

Unser Möchtegern-Star-Fotograf Tino wollte unbedingt in den „Zwick“, einer Bar auf der Reeperbahn. Die sollte gut sein und wir 4 Musketiere (Tino, Stenz, Carola und ich) liefen schnell los, um eventuelle Lemminge abzuschütteln. Denn für das „Zwick“ benötigt man normalerweise eine Reservierung – die wir nicht hatten. Es dauerte nicht lange und hinter uns schrie es „Seid Ihr auf der Flucht? Macht mal langsamer!“ Hmpf. Das Abschütteln hatte also nicht funktioniert … Letztendlich standen wir zu 15. im Zwick und es war natürlich kein Platz. Wir 4 Musketiere hatten Plätze an der Bar ergattert, alle anderen standen erst einmal im Gang rum. Wir sind ja geduldig und von daher dauerte es halt ein bisschen, aber schließlich saßen wir alle zusammen an einem großen Tisch bzw. an der Bar und genossen leckeres Abendessen und Getränke. Zu späterer Stunde natürlich auch einige Shots (Tequila mit Limettensaft gemischt – ein Traum! Und leider sooo süffig.) oder auch ein paar mehr…  ;D

 

An dieser Stelle endet der heutige Eintrag, denn ein Tag endet ja um 24 Uhr – oder?  :D

Die nächsten Tage gibt es dann noch Teil 4 und dann seid Ihr fast vollumfänglich aufgeklärt über unseren Ausflug.

Ich wünsche Euch eine schnell vergehende kurze Arbeitswoche (für mich ist heute letzter Urlaubstag und morgen beginnt wieder der Alltag),

Eure Karina

 

 

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