Hallo ihr Herzchen,

es wird einmal wieder Zeit für einen Eintrag und dem Bekenntnis, wie sehr ich meinen Job liebe  :D  Mittlerweile sind wir schon beim 6. Eintrag angelangt. Wahnsinn, oder? Naja, eigentlich nicht – immerhin befinde ich mich offiziell in einem Irrenhaus :D

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Nach knapp 2 Wochen Urlaub war ich wieder auf Arbeit (Ende Mai). Kommt mein Vorarbeiter rein, sieht mich, grinst über beide Ohren „Ja, die Frau S. ist wieder da! Hallo!“ Dann legte er mir Arbeit hin, ich hab es mir durchgesehen und stellte ihm eine Frage dazu. Hat er erstmal gemeckert und dann „Hast du net noch Urlaub?!“ :o)
So schnell kann es gehen. Zuerst freuen sie sich, dass man wieder da ist und keine 2 Minuten später meckern sie. Männer! :D
(Dabei ist es doch mein gutes Recht, wenn ich nachfrage, warum ich Ende Mai nachträglich einen Urlaubsantrag für Ende März erhalte. Oder? ODER?)

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In einer Angelegenheit musste ich in München anrufen bei der Beamtenversorgung. Da der Sachbearbeiter nicht mehr da war, sprach ich auf den AB und er rief am nächsten Morgen gegen halb neun zurück (What?! In Minga wird schon vor 9 Uhr gearbeitet?! Das kenne ich anders.). Stellte ihm meine Frage und wie ich da weiter vorgehen und ob ich was beachten müsste.
„Ja, erfassen’s hald die letzen Johre noch. Wie lang müss’ns denn zrück?“
„XX Jahre.“
„Na, dann herzlichn Glückwunsch. Hams denn nu alls do?“
„Ja, wir haben glücklicherweise noch die Originalunterlagen der letzten 25 Jahre im Keller.“
„Na, des klingt do subber! Da gängs nein Keller, nehm sa sich a Flascherl Wein mit und dann lafft dös vo selber.“
„Gerne! Nur wenn da Wein im Spiel ist, kann ich nicht dafür garantieren, dass die Zahlen am Schluss passen.“
„A naaa. Sangs bloß net, dass des dann Ihna o gekreidet werd, wenn da Fehler drinna san. Müssn ner Sie des unterschreim?“
„Ja, sieht wohl so aus.“
„A naaaaaaa. Gängs her und leng sass Ihrm Chef hie. Dann sann Sie ausm Schneider und er hängt dro.“

Was haben wir während dem Telefonat noch gelacht, der Herr Z. und ich  :D  Dabei schien er am Anfang auch so ein – Entschuldigung – stocksteifer Beamter zu sein. Und dann fing der da mit seinen Witzen an. Echt der Knaller. Ich mag den Münchner Dialekt wirklich gerne (auch, wenn ich manchmal Probleme habe, ihn zu verstehen) und grad, wenn die sich dann verabschieden. „Wenn’s no a was braung, rufen’s oo. Oll’s Guade, pfierd Ihna!“  <3

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Morgens früh um 7 Uhr … startet der Tag schon manchmal recht süß!  ;o)

e-mail 28.05.15

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Und auch kurz nach 8 Uhr gibt es in regelmäßigen Abständen solche E-Mails (unsere hungrigen Wölfe freut es):

E-Mail 22.06.2015

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In Bezug auf meine Kollegen kann ich nur immer wieder sagen „Erziehung ist alles!“  ;o)

Das fand ich neulich wir erinneren uns, in meinem Sachgebiet ist der Postauslauf auf meinem Schreibtisch. Von unserem Stenz:

20150611_074903

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Wir ziehen uns auch gerne gegenseitig auf, gemäß dem Motto „was sich liebt, das neckt sich“:

E-Mail 09.06.2015

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Und wenn sie nicht erfroren sind, dann arbeiten sie noch heute – was eine weitere Folge von „Ich liebe meinen Job“ bedeuten würde. Irgendwann.  ;o)

Ich wünsch Euch was!

Eure Karina

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