Hallo meine Lieben,

wie geht es Euch? Ich habe heute frei und genieße den Tag! Kein SchLaMo ScheißLangerMontag auf der Arbeit für mich und ich hatte sooo viel vor an meinem freien Tag… vor allem wollte ich einiges „wegbloggen“. Tja … der Tag gestaltete sich etwas anders … ausschlafen, frühstücken, Musik hören bzw. lesen, aufräumen … und nun sitze ich endlich am Laptop (es ist kurz nach 16:30 Uhr), um Euch doch mal wieder einen kleinen Beitrag zu schreiben.

Neulich habe ich Euch schon ein kleines bisschen von der schönen Kurstadt Bad Staffelstein gezeigt – nun wollte ich mit Euch mal den Kurpark unter die Lupe nehmen. Anfang August 2015 hatte ich ja meine Radtour gemacht … wenige Wochen später habe ich mich noch einmal genauer umgesehen und natürlich auch Bilder mitgebracht.   :o)

Diesmal war ich mit Jake (wer ihn noch nicht kennt: mein Auto) morgens gegen 9 Uhr vor Ort. Zu dem Zeitpunkt war es leider noch etwas bewölkt und teilweise nebelig (die Sonne kam erst viel später raus). Wenn man auf dem großen Parkplatz vor der Therme parkt, beginnt eigentlich schon das große Staunen. Woher die Autos alle kommen, die da parken, ist einfach Wahnsinn. Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Bremen, Berlin, Frankfurt … oder kurz gesagt: man merkt, wie stark frequentiert die ObermainTherme in Bad Staffelstein doch ist und von wie weit her die Menschen kommen, um sich einige Stunden zu erholen. Hier für Euch der Link zur ObermainTherme – denn darüber geht der Post ja nicht  ;o)  und ich muss (zu meiner Schande?) gestehen, dass ich in meinen 30 Lebensjahren noch kein einziges Mal drin war, weil es mich einfach nicht reinzieht

Wenn man also geparkt hat und dem Besucherstrom folgt, landet man gleich direkt vor der Therme. Nur wenige Minuten zu Fuß – je nachdem, wie weit man weg geparkt hat, bei mir war es nicht mal 1 Minute Fußweg. Vor der Therme sieht man auch einen schön angelegten Platz mit Brunnen, der mich ja so ein bisschen an die Minions erinnert. Fehlt nur die gelbe Farbe.  ;o)

Da wir ja aber nicht in die Therme, sondern in den Kurpark wollen, laufen wir nach links und stoßen gleich auf ein Kunstwerk von Ernst Müller aus Altenkunstadt, dessen „auflodernde Formen“ sinnbildlich die Begeisterung aller, die an der Entwicklung der Stadt Bad Staffelstein beteiligt waren und sind, darstellen sollen. Ich musste zuerst an eine Art „Hase“ denken…

Wir laufen also weiter nach links und schon sind wir da: am Eingang zum Kurpark – der übrigens durchgehend geöffnet ist! Der Eintritt ist frei. Direkt am Eingang gibt es auch ein kleines Café, in dem man sich z.B. ein Eis gönnen kann. Oder eben einen Kaffee oder auch andere Kleinigkeiten.
Sobald man durch den Eingang durch ist, kann man schon die Seebühne entdecken, auf welcher in den Sommermonaten diverse Veranstaltungen stattfinden. Die Seebühne befindet sich direkt im See (es gibt nur 1 Zugang dazu) und auf dem Festland findet man dann die Stuhlreihen wie in einem Colosseum angeordnet; dort ist für fast 1.000 Menschen Platz. Da spielen dann zum einen Bands auf der Bühne, oder es wird eine Art Kinosommer veranstaltet … Ich selber war noch nicht da, habe aber schon von vielen Teilnehmern gehört, dass es richtig schön sein soll. Diese Veranstaltungen sind dann großteils (?) kostenfrei und man tut gut daran, wenn man sich rechtzeitig vor Ort einfindet, denn die kulturliebenden Staffelsteiner sind da immer schnell mit dabei!  :o)

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Wenn man dann ein Stückchen weiterläuft, kommt man zu den zwei Gradierwerken oder auch Salinen genannt. Was das ist? Ganz grob zusammengefasst: „Ein Gradierwerk ist ein sogenanntes „Freiluftinhalatorium“. Durch die Zerstäubung der Heilsole entsteht rund um die Gradierwerke ein gesundheitsförderliches Klima. Im Aerosol sind die Minerale der Sole enthalten, die zur Vorsorge oder für Heilbehandlungen eingesetzt werden können. Die Gradierwerke im Kurpark stehen ab April bis in den Spätherbst hinein täglich und kostenlos im Bad Staffelsteiner Kurpark zur Verfügung. Die heilende Wirkung des Aerosols wurde durch mehrere Studien bestätigt.“  (Text von der Internetseite zum Kurpark)

Natürlich bin ich einmal rundrum gelaufen und muss sagen – die Luft war anders, aber gut anders und ich habe mir eingebildet, etwas besser atmen zu können (wobei ich sonst nie Atemprobleme habe, außer meinen Schnupfen, den ich seit fast 1 Jahr mit mir rumschleppe). Aber auch alleine das Geplätschere hatte eine beruhigende Wirkung auf mich. Schaut selbst:

Wenn man sich dann vom Gradierwerk losgerissen hat, sieht man erst so richtig die große parkähnliche Anlage. Da gibt es zwischen den Gradierwerken einen wunderschönen Brunnen mit Fontänen (gerade in der Sommersonne stelle ich es mir toll vor, um den Brunnen herum auf einer Bank zu sitzen und zu entspannen), außerdem kann man von dort auch das sog. „Monopteros“ (einen Pavillion) sehen, von dem aus man auch einen wundervollen Blick auf die Landschaft hat. Auf dem Weg zum Pavillion stolpert man über diverse Skulpturen, u.a. einem Skulpturenring von Prof. Wilhelm Uhlig, der aus 8 einzelnen Skulpturen besteht. Hinter diesem Figurenring liegt der Eingang zum Brückentheater. Dieses ist ebenfalls absolut einzigartig, da sich dieses kleine aber feine Theater auf einer zum Theater umgebauten Brücke befindet, das 68 Plätze bietet. Und: ein weiteres bespieltes Theater auf einer Brücke ist nicht bekannt! Zumindest deutschlandweit nicht.

In einer anderen kleinen Ecke des Parks entdeckt man noch ein altes Mühlenrad oder auch Schöpfrad genannt. Von dort wiederum hat man einen schönen Blick auf die Seebühne und kann sich auf diverse Sitzbänke niederlassen und einfach die Natur genießen.  <3

Ich war an diesem Tag nicht lange im Kurpark, aber allein in der kurzen Zeit sind mir viele Sportler entgegen gekommen, die im weitläufigen Park ihre Joggingrunden gedreht haben. Auch viele ältere Leute waren schon unterwegs, um es sich an den Gradierwerken gemütlich zu machen (auch dort sind Sitzmöglichkeiten eingebaut).
Als ich wieder zum Park raus wollte, habe ich noch bemerkt, dass ganz links vom Ausgang eine Art Trimm-dich-Pfad mit sehr modernen wetterbeständigen Geräten steht (wenn man also zum Park rein kommt ganz rechts). Das schreit doch fast danach, das beim nächsten Mal mal auszuprobieren!  :o)

Alles in allem war ich nicht länger als maximal 1 Stunde da, aber das war für den Anfang schon einmal ganz gut; vor allem um einen kleinen Überblick zu bekommen. Natürlich bin ich dann nicht gleich heim gefahren … aber was ich danach gemacht habe, kommt in einem der nächsten Posts …  ;o)

So, meine Lieben, ich darf mich jetzt schon langsam wieder auf den Weg machen, da heute wieder mein geliebtes „Power workout“ bei der VHS Bamberg beginnt. Das beginnt zwar erst um 19:30 Uhr, aber da Jake zum TÜV in der Werkstatt ist, werde ich heute mal notgedrungen mit der Bahn fahren … und darf dementsprechend früher los.

Lasst es Euch gut gehen und habt noch einen schönen Montag,

Eure Karina

PS: Eines ist jedenfalls gewiss: so einen freien Tag werde ich mir nach Möglichkeit öfters mal gönnen. Denn so ein Wochenende ist einfach doch zu kurz bzw. man kann einfach zwischendrin mal abschalten. Herrlich!!!  <3

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