Hallo meine Lieben,

zum Anfang der Woche dachte ich mir, dass es doch mal Zeit wäre die Hosen runterzulassen. Sinnbildlich natürlich.  :o)

Vor einem knappen Monat habe ich Euch von meinen guten Vorsätzen ab Neujahr 2016 erzählt und nun gibt es einen kleinen Zwischenstand dazu. Quasi zur Abnehm-Halbzeit. Also schauen wir mal gemeinsam, was sich getan hat:

Welche Vorsätze waren es doch gleich?
Abnehmen, langfristige Ernährungsumstellung, 1-2x Sport in der Woche, öfters (frisch) kochen, genug Zeit für mich (mind. 2 Abende terminfrei), Bücher lesen (der Stapel ungelesener Bücher – kurz: SuB – soll bis 31.12.2016 weg sein), 1-2x die Woche bloggen, mehr Achtsamkeit und – extra zur Fastenzeit für deren Dauer – auf Schokolade verzichten.

Ziel ist es, zwischen dem 01.01. und dem 01.06.2016 insgesamt 10 kg los zu werden. Zur Halbzeit sind 5 kg dauerhaft weg. Es hätten definitiv mehr sein können, aber dafür hätte ich noch ein Stück weit mehr auf meine Ernährung aufpassen und mich zügeln müssen. Gerade in der 1. März-Woche habe ich eigentlich alles mehr oder weniger ungewollt über Bord geworfen.
Hatte ich bis dahin alle Vorsätze eingehalten – inklusive dem Schokoladenverzicht -, so lief in dieser einen Woche alles aus dem Ruder. Ich steckte in einer 55-Stunden-Woche auf der Arbeit fest, hatte keine Zeit und keinen Nerv für kochen und überhaupt war alles zu viel. Hier mal da fix eine Pizza oder einen Salat bestellt/gekauft, gaaaaaaanz viel Schokolade als Nervennahrung. Da war nichts mit abnehmen oder Ernährungsumstellung oder lesen. Ich hatte zwar genug Zeit für mich (wenn ich daheim war, war ich so platt, dass ich mich noch kurz vom TV hab berieseln lassen und dann ab ins Bett bin) und als ich dann samstags nach dieser intensiven Woche zum Sport wollte, hab ich einfach mal den ganzen Tag verschlafen. Mein Körper hatte scheinbar die Erholung dringend gebraucht, denn ich war gerade mal 9 Stunden wach und habe die anderen 15 Stunden verschlafen. Auch das erste und bisher einzige Mal, dass ich es in einer Woche gar nicht zum Sport geschafft habe. Aber das Bloggen hab ich irgendwie hinbekommen.
Das soll keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein für das Nichteinhalten, aber es ist kein Beinbruch, hinzufallen. Ich hatte einen extremen Durchhänger für diese 1 Woche und danach hab ich wieder mit den guten Vorsätzen weitergemacht. Bisher hab ich sie wieder soweit problemlos eingehalten. Geht doch!  :o)  Nur auf den Schokoladenverzicht werde ich die restliche Fastenzeit verzichten, daran werde ich mich nicht mehr halten. Es waren doch zu viele gute Vorsätze auf einmal. Lieber etabliere ich erst einmal die ganzen anderen Änderungen und dann nehme ich die Fastenzeit nächstes Jahr noch einmal in Angriff.

Und noch ist ja nicht aller Tage Abend, wie man so schön sagt.

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Aber zurück zum aktuellen Zwischenstand, abgesehen vom Abnehmen:
Die langfristige Ernährungsumstellung klappt ganz gut, auch wenn ich ab und an mal Tage dabei habe, an denen ich total unkontrolliert esse – wir Frauen haben da ja von Zeit zu Zeit einen anerkannten Grund dafür, hab ich mir sagen lassen.  ;o)
Das Kochen hingegen klappt nicht so. Ich habe gerade wieder eine Faulheitsphase, in der ich schlicht und ergreifend keine Lust habe, mich an den Herd zu stellen. Momentan esse ich lieber viel kalt (Brotzeit, Salat …).
Das Bloggen funktioniert bisher auch ohne Probleme, 1-2 neue Beiträge sind mindestens pro Woche online.
Sport hat bis auf diese eine Woche Anfang März auch problemlos funktioniert, 1-2x wöchentlich ist eine gute Grundlage, die man ohne Weiteres hinkriegt. Vor allem, wenn wieder montags das Powerworkout bei meiner Lieblingstrainerin Claudia läuft. Das will man einfach nicht verpassen.
Bücher lesen. Von meinem SuB hab ich schon 2 Bücher weggelesen, bleiben noch 15. Es ist ein Anfang. Der Fehler ist einfach der, dass ich zwischendrin immer noch Bücher ausleihe und die lese, anstatt erst einmal meinen SuB wegzulesen. Aber wenigstens habe ich keine neuen Bücher gekauft.
Die Me-Time funktioniert auch ganz gut, mindestens 2 Abende die Woche gehören mir oder dem Lieblingsneffen und der Lieblingsnichte, das entspannt auch. Diese Auszeiten tuen mir sehr gut und ich kann abschalten. Auch die Achtsamkeit wird weiter trainiert, meist durch die „Mafflumomente“, die für jeden Tag ein Thema vorgeben und ich dann die Augen danach offen halte. Alles eine Frage des Ansatzes …  ;o)

Das war jetzt genug Beichte für den Anfang der Woche … Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und bin immer noch etwas über die Wahlergebnisse gestern in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz geschockt.

Eure Karina

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