Hallo meine Lieben,

nun ist es da und schon 2 Tage alt – das Jahr 2017. Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gekommen?

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Von meinem Silvester gibt es keine Fotos. Das wiederum bedeutet eines: ich habe es in vollen Zügen genossen, eine gute Zeit gehabt und kam gar nicht auf die Idee, Fotos zu machen (erst später, als ich nicht schlafen konnte). Und sollte es nicht genau so sein – Erinnerungsfotos hin oder her?
Schon seit Jahren verbringe ich Silvester immer mit einigen Herzmenschen in heimeliger Atmosphäre, dieses Silvester seit langer Zeit einmal mit anderen Herzmenschen als in den Jahren zuvor. Ich bin nicht der Typ für DIE großen Silvesterpartys – allgemein bin ich nicht der Typ dafür, dass ich auf DER tollsten Silvesterparty aller Zeiten sein muss. Vielleicht bin ich auch aus dem Alter raus, wo jedes Silvester toller oder besser sein muss. Ist es nicht so, dass man dann erst recht enttäuscht ist, wenn man DAS beste Silvester feiern will und dann war es doch kein so toller Abend? Ich mag diesen Druck nicht, der sich automatisch aufbaut, sobald es auf den 31.12. zugeht. Besser, höher, weiter. Ohne mich!  :o)
Die besten Silvester (oder allgemein Partys) sind meines Erachtens die, an die man vorab keine Ansprüche stellt und einfach geschehen lässt, was auch immer dann passiert.

So wie eben auch dieses Silvester – wir haben zu fünft gefeiert und hatten die ganzen Stunden über die tollsten Gespräche und viel zu lachen. Jede/r hat sich um etwas anderes gekümmert – so aßen wir als Starter zuerst einen leckeren gemischten Salat mit Apfelstückchen und gerösteten Walnüssen an Himbeer-Vinaigrette, danach gab es leckere Lasagne als Hauptgang, dazu hatten wir Wein, Bier und/oder Wasser. Da waren wir schon bereits so voll, dass es erst einmal einen Schnaps und einen Espresso brauchte. :D  Danach spielten wir ein Spiel, bei dem wir uns kringelig lachten (keine Ahnung, wie es heißt, aber so ging es: jede Person schreibt auf 6 Zettel 6 Personen, die bekannt sind – egal ob fiktiv oder real – die dann gefalten werden. Es werden 2 Teams gebildet und das Spiel geht über 3 Runden. In der ersten Runde kann die Person umschrieben werden wie bei Tabu. Je Team erklärt einer und die anderen Teammitglieder raten. Man hat maximal 30 Sekunden Zeit. So geht es weiter, bis alle Karten aufgebraucht sind und es wird der erste Zwischenstand notiert. Alle Karten werden wieder gemischt und es geht los mit Runde 2: man darf die Personen nur noch mit einem einzigen Wort beschreiben und man hat nur jeweils einen Rateversuch – z.B. „Bundeskanzlerin“, Antwort „Angela Merkel“. Hatte jemand auf den Zettel „Dr. Angela Merkel“ geschrieben, so musste auch genau das gesagt werden und die Antwort „Angela Merkel“ wäre falsch gewesen. In diesem Fall landet der Zettel wieder ganz unten im Stapel. Auch hier hat man maximal 30 Sekunden Zeit bzw. nach dem ersten Fehler ist Schluss. Nach Ende dieser Runde wird wieder ein Zwischenstand notiert und die Karten erneut gemischt. Danach geht es in Runde 3: die Personen pantomimisch darstellen. Auch hier hat man nur jeweils einen Rateversuch und maximal 30 Sekunden Zeit). Wir hatten es uns bei dem Spiel aber auch schwer gemacht … immerhin hatten wir einmal „Queen Elizabeth“ und einmal „Queen Elizabeth II.“ drin. :D

Hiernach sahen wir uns um 23:35 Uhr „Dinner for one“ auf NDR an und dann war es auch schon an der Zeit, sich fertig zu machen, um um Mitternacht draußen zu sein. Wir fielen uns gegenseitig in die Arme und wünschten ein gesundes neues Jahr (natürlich auch den angrenzenden Nachbarn), schrieben mit brennenden Wunderkerzen unsere Wünsche in den Himmel (das kannte ich bis dahin noch überhaupt nicht), die Jungs pafften kubanische Zigarren und wir bestaunten die Feuerwerke um und über uns. Wir standen eine gute Stunde draußen, wieder mit guten Gesprächen und mit einem leckeren Secco bzw. auch einem Sekt.
Wieder drinnen gab es dann unser Dessert (Vanillecreme, Schokocreme und rote Grütze mit Früchten), einen aufwärmenden Espresso und weiter ging es zuerst mit Bleigießen (bei mir einigten wir uns auf Pfeife für „Freude am Leben“ und Deckel für „neuer Partner“ ;D) und dann mit Spielen, wie z.B. „Codenames“. Leider etwas nervig war dann der Versuch, ein Taxi für zwei von uns zu bestellen. Über 30 Minuten haben wir mit 2 Telefonen versucht, irgendwo durch zu kommen, bis wir es um 3 Uhr morgens schafften und ein Taxi bestellen konnten. Das fuhr gegen 3:30 Uhr vor und packte unsere zwei Hübschen ein, während wir anderen drei noch ein bisschen aufräumten und dann auch ins Bett fielen irgendwann nach 4 Uhr morgens (das ist echt spät für Menschen Ü30  ;D ).

An Neujahr krabbelten wir erst irgendwann gegen 12 Uhr aus dem Bett, frühstückten in aller Ruhe, hatten abermals tolle Gespräche und gegen 15 Uhr trennten sich dann vorerst unsere Wege. Ein toller Start in ein neues Jahr!  <3

Aber das neue Jahr startete für mich gleich doppelt gut, denn ich habe diese Woche Urlaub. Ich kann mich nicht erinnern, jemals direkt nach dem Jahreswechsel frei gehabt zu haben (abgesehen davon glaube ich, dass ich diesmal zu 100% nicht aus dem Bett gekommen wäre) und deswegen ist das noch einmal toller. Als ich nach dem ausschlafen aufstand, war draußen alles weiß und es schneite fröhlich weiter. Hallo Winter!

Nach einem schnellen Frühstück und Schnee schieben (wer braucht da schon ein Fitnessstudio?!) dachte ich mir „Es schneit zwar, aber irgendwie ist es ja doch verlockend, gleich einen Spaziergang zu machen.“ Also schnappte ich mir einen Regenschirm und meine kleine Digitalkamera und bin in meinen Moonboots eine gute Stunde spazieren gegangen. War das entspannend. <3

Ich bin immer wieder begeistert davon, wie schön meine süße kleine Canon PowerShot SX 220 HS (die ich 2012 kaufte) die Dinge vor der Linse knipst. Die Kompaktkamera der kleinen Frau.  ;o)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Start in das neue Jahr nicht viel besser hätte sein können. Abgesehen davon waren unsere kleine Silvesterfeier unter Herzmenschen und auch die zwei Tage seitdem voller #firsttimes für mich:

  • das 1. Silvester mit diesen 4 liebsten Menschen
  • das 1. Mal dieses aberwitzige Spiel spielen (das ich oben erklärte)
  • das 1. Mal „Dinner for one“ (ja, ich habe das tatsächlich noch NIE vorher angeschaut)
  • das 1. Mal Wünsche in den Himmel schreiben
  • das 1. Mal an einer kubanischen Zigarre aus Vináles gezogen, die zwei der Anwesenden unter (Zitat:) „Einsatz ihres Lebens“ kauften und mitbrachten (okay, 3x gezogen … schmeckt genau so eklig wie Zigaretten und brauche ich nicht noch einmal)
  • das 1. Mal „brauchbare“ Ergebnisse beim Bleigießen (oder sollte ich sagen „erkennbare“?)
  • das 1. Mal Trüffelbutter probiert sowie leckeren starken Lavazza-Kaffee aus der French Press (Frühstück an Neujahr)
  • das 1. Mal Urlaub im Anschluss an Silvester (soweit ich mich erinnern kann) und seitdem bin ich tiefenentspannt

Hey 2017, du kannst gerne viele gute #firsttimes für mich bereit halten, ich habe nichts dagegen! :o)

Eure Karina

Und zum Schluss:

  1. Natürlich gibt es Bilder von Silvester als Erinnerung, zumindest von drinnen. Die hab ich dankenswerter Weise schon sichten dürfen – ich liebe sie! <3
  2. Irgendwie vermisse ich den WordPress-Jahresrückblick, den man immer kurz vor oder an Silvester erhalten hat. Habt ihr anderen WordPress-Blogger einen erhalten? Oder anders gefragt: wo muss ich suchen?
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