Hallo meine Lieben,

seid ihr eigentlich auch so gerne im Freien – speziell im Grünen – wie ich?
Ich kann es euch gar nicht wirklich erklären, aber in der freien Natur fällt es mir viel leichter, den Kopf auszuschalten und irgendwie „erdet“ mich die Auszeit in der Natur. Vielleicht liegt es am beruhigenden Grün, der Stille im Walde oder an den angenehmen Tiergeräuschen wie Vogelzwitschern. Ich suche bewusst immer wieder die Ruhe vom turbulenten Alltag. Da kann es dann auch schon einmal vorkommen, dass ich einen Baum umarme. Einfach so. Glaubt ihr mir nicht? Tja …

Dieses Foto entstand 2011 bei meinem zweiten Australienurlaub im Royal Botanic Garden in Sydney. Nur so als Randnotiz: Dieser ist der größte von drei botanischen Gärten von Sydney. Der Garten ist täglich geöffnet, die Fläche beträgt über 30 Hektar und der Eintritt ist frei.

Ich meine, das ist ein Flaschenbaum, für den meine Arme eine viel zu kurze Spannweite hatten.  :D  Oder nicht? An die BotanikerInnen unter euch – wisst ihr, was das für ein Baum ist? Mein Gedächtnis hat das leider vergessen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will – wie krieg ich den Bogen jetzt noch? -, wusstet ihr, dass es einen „Tag des Baumes“ gibt? Als ich meine alten Urlaubsfotos auf der Festplatte durchsah, fand ich auch eine Notiz, die ich mir irgendwann einmal gemacht hatte, dass es wohl so einen Tag gäbe. Neugierig, was ich mir dabei gedacht hatte, befragte ich das schlaue Google und siehe da, es gibt tatsächlich einen „Tag des Baumes“ und der ist – wer hätte es gedacht – genau heute! Also die perfekte Möglichkeit, dieses alte Urlaubsfoto hervorzukramen. Check!

Hier erklärt das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, was es mit dem „Tag des Baumes“ auf sich hat:

Der Tag des Baumes entstand bereits Mitte des 19. Jahrhunderts im baumarmen Nebraska. An diesem Tag wurden traditionell Baumpflanzungen durchgeführt.
Am 27. November 1951 beschlossen schließlich die Vereinten Nationen den Tag des Baumes. Er soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.
Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Mit dem eventuell neu erworbenen Wissen wünsche ich euch jetzt noch einen schönen Tag. Genießt einfach mal unsere schöne Natur oder geht bei schlechter Laune einfach mal in den Wald, umarmt einen Baum und schreit. Das soll angeblich helfen. Nicht, dass ich das selber schon ausprobiert hätte – das wurde mir nur erzählt.  ;o)

Eure Karina

PS: Der Baum des Jahres 2017 ist in Deutschland übrigens die Fichte.

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