You are currently browsing the category archive for the ‘Empfehlung’ category.

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch endlich von unserem Familienausflug in den Freizeitpark Schloss Thurn berichten. Wir hüpfen also einfach mal schnell zurück auf Ende Mai und landen zeitgenau einen Tag vor meinem Roadtrip ins Chiemgau in Heroldsbach.

Der Tag startete morgens gegen 10 Uhr, als ich meines Zeichens, wir erinnern uns, autolos von meiner Soulsista samt Schwager, Lieblingsnichte (4 Jahre) und Lieblingsneffe (zu dem Zeitpunkt ca. 2,5 Monate) abgeholt wurde. Das Wetter sah nicht sehr verheißungsvoll aus, aber solange es trocken blieb und nicht regnete, sollte uns das recht sein.
Während wir also Richtung Heroldsbach (Landkreis Forchheim) fuhren, die Lieblingsnichte DVD schauend, der Lieblingsneffe schlafend und ich auf der Rückbank dösend, fuhren wir erst einmal stockvoll an der Ausfahrt nach Schloss Thurn vorbei. Ich hielt den Mund und dachte „Naja, vielleicht gibt es noch einen anderen Weg“, bis dann irgendwann Soulsista und Schwager meinten „Sind wir schon vorbei?“ – also drehten wir ca. 20 km später um (natürlich nicht wortwörtlich, wäre ja schlecht auf der Autobahn – aber Ausfahrt raus, abbiegen, auf der anderen Seite wieder in die andere Richtung auf die Autobahn aufgefahren) und kamen etwas verspätet auf dem Parkplatz von Schloss Thurn an. Fix alles zusammengepackt und ab in den Park!  :o)

Für die kleine Familie meiner Soulsista gehört Schloss Thurn zum Jahresprogramm dazu. Denn hier gibt es eine Besonderheit: Geburtstagskinder können an ihrem Geburtstag bzw. bis zu drei Tage davor oder danach umsonst in den Park gehen (bei Vorlage des Ausweises). Das gilt für Kinder und auch für Erwachsene. Kinder bis 3 Jahre sind sowieso frei.
Meine Lieblingsnichte und mein Schwager haben an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Geburtstag, die gingen also umsonst rein. Ebenso wie der viel zu junge Lieblingsneffe. Meine Soulsista hatte noch einen Gutschein über einen Erwachseneneintritt (19,50 €) und ich auch noch einen Rabatt. So gingen wir zu fünft – okay, zu vier einhalb – für 18 € in den Park und genossen den Tag. Wie sagt der Schwabe? Schnäppsche gmacht!  :D

Am Parkeingang trafen wir dann gleich auf Dinolino, das Maskottchen des Parks, seines Zeichens ein Drache. Er begrüßte die Besucher und stand für Fotos parat. Wir hielten uns dort nicht lange auf und begannen unseren Weg durch den 40 Hektar (zur Veranschaulichung: das sind ungefähr 56 Fußballspielfelder nebeneinander!) großen Erlebnispark Richtung Wasserschloss. Dort fanden wir auch gleich viele interessante Informationen zum Park auf einem Schild:

Das Wasserschloss zu Thurn

Urkundlich erwähnt wurde Schloss Thurn erstmals im Jahre 1422. Ursprung der heutigen Anlage war ein befestigter und von mehreren Wassergräben umgebener Wohnturm. Einen Hinweis darauf gibt noch der Name Thurn, der nichts anderes als Turm bedeutet.
1747 erwarben die geistlichen Brüder Lothar Franz und Philipp Anton Horneck zu Weinheim aus eigenen Mitteln das Gut und begannen mit dem Umbau der ehemaligen Ritterburg zu einem barocken Lustschloss. […]
Um einerseits den Kulturwert des Schlosses zu erhalten und andererseits die Schönheit des Schlossparks als Erholungs- und Entspannungsstätte zugänglich zu machen, wurde in den Schlosspark unter der Leitung von Graf Bentzel ein Erlebnispark für Jung und Alt harmonisch integriert. Der alte Baumbestand und die Schlossweiher waren eine ideale Voraussetzung für eine ausgewogene und ansprechende Gesamtgestaltung.Der Erlebnispark Schloss Thurn steht nun seit 1975 mit immer neuen Attraktionen für Jung und Alt zur Erholung, zum Vergnügen und als Freizeitspaß zur Verfügung. Das Schloss wird noch heute von dem gräflichen Ehepaar mit seinen 5 Kindern bewohnt. […]

Während sich die Lieblingsnichte und der Schwager gleich wagemutig in den Wassergraben um das Schloss stürzten und eine Runde um das Schloss herum ruderten, haben wir erst einmal die Sanitäranlagen aufgesucht.  ;o)

Weiter ging es über ein paar Hängebrücken aus Holz über Wasser (mit mehr oder weniger ausgesparten Teilen für Tiefblick ins darunter liegende Wasser) und zu einer Riesenrutsche mit Schlauchbooten, die natürlich auch gleich unsere zwei Geburtstags-Spielkinder in Beschlag nahmen und für längere Zeit nicht mehr gesehen wurden.
Von dort liefen wir über einen Motorikpfad (der von DEM ein oder anderen wohl falsch verstanden wurde :D  und bei dem ich die Lieblingsnichte vor dem geistigen Auge mehrmals fallen sah, sie aber alles souverän meisterte ) und an Tiergehegen mit Dammwild, Alpacas, Kamelen, Fröschen, Kamelen und vielem mehr entlang in Richtung Ritterspiele.

Auch ein putziger Esel kreuzte den Weg und musste natürlich gestreichelt werden. Dass fast jedes Fahrgeschäft auf dem Weg von unseren beiden Spielkindern in Angriff genommen wurde, egal ob Achterbahn oder anderes, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen …  ;o)

Nach der Rittershow, die wirklich gut gemacht und somit sehr kurzweilig war, führte uns der Weg über einen großen Spielplatz mit Klettergerüst sowie an einer „Knappenschule“, in der die kleinen Besucher reiten konnten, vorbei in die Westernstadt. Die Cowboy-Show haben wir uns nicht angesehen, aber die Westernstadt ist schon wirklich sehr schön nachgebaut, mit viel Liebe zum Detail. Außer dem Wickelraum und den Sanitäranlagen (und das Autoscooter bloß nicht vergessen!) haben wir uns dort nicht weiter aufgehalten und liefen langsam aber sicher Richtung Ausgang. Wenn man erst so spät ankommt und bei den Fahrgeschäften auch viel anstehen muss, vergeht die Zeit wie im Flug und der Park schloss um 17 Uhr.

Aber natürlich mussten wir uuuunbedingt noch durch den Märchenwald. Das hatte sich die Lieblingsnichte gewünscht. Der Märchenwald ist wunderschön eingebettet in ganz viel Grün (klar, was sonst ist ein WALD, wenn nicht grün?), viel Efeu, schöne Aussichtsplattformen, dazu ein kleiner See mit Fontäne. Echt schön gestaltet. Und dass wir uns fast jedes einzelne Märchen gefühlte 1000x angesehen haben … eh klar!

Auf den letzten Metern Richtung Ausgang kamen wir dann noch an einer Art Piratenflotte vorbei. Unsere beiden Spielkinder hatten sich gleich wieder angestellt und wollten auch eine Runde im Piratenboot fahren – während die Soulsista, der Lieblingsneffe und ich uns an „der Kanone“ bereit stellten. Gegen Entgelt konnte man hier die Bootfahrer einerseits erschrecken (durch ein lautes PUFF!) und gleichzeitig nass machen, da jedem PUFF ein Wasserstrahl folgte. So kam jeder auf seinen Spaß.  ;o)

Dann war es aber wirklich Zeit zu gehen und wir konnten noch ein paar schöne Blicke auf den Schlossweiher und die darin enthaltenen Fontänen werfen. Der Park ist wirklich superschön gepflegt und erhalten, eine wahre Augenweide. Alleine hier hätte ich mich einfach auf eine schöne Bank setzen und den ganzen Tag verbringen können. Jedem nach seinem Gusto…

An unserem Auto angekommen, entdeckten wir ein paar Meterchen weiter noch einen „richtigen Schlitten“, den ich euch hier auch noch kurz zeigen will. Autoliebhabern wird das Herzchen höher schlagen:

Trotz des superschönen Tages (ohne Regen) war mir zu dem Zeitpunkt leider gar nicht zum Lachen zumute, denn ob ich in den bevorstehenden Urlaub mit Auto starten konnte, war zu dem Zeitpunkt noch äußerst fraglich … Die regelmäßigen Leser unter euch wissen, wie dieses Dilemma letztendlich ausgegangen ist …  ;o)

Schloss Thurn war jedenfalls wirklich schön und entspannend. Wir werden sicherlich nicht das letzte Mal da gewesen sein!  :o)

An dieser Stelle möchte ich euch auch den Blogeintrag von der lieben Nina empfehlen, die ebenfalls mit ihrer Familie in Schloss Thurn war und darüber berichtet hat. Echt lesenwert und man kann sich den Park durch ihre Erzählung noch besser vorstellen.

Eure Karina

 

 

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch auf eine wundervolle Mitmachsache für das kommende Jahr 2016 aufmerksam machen. Das wird auch langsam Zeit, immerhin haben wir nur noch 16 Tage im alten Jahr … erschreckend, oder? Ich kann mich noch sehr gut an Silvester 2014 erinnern und nun soll das Jahr schon wieder rum sein??? Aber ich schweife ab …  :D

Fotografiert Ihr auch gerne und vornehmlich so gut wie alles, was Euch vor die Linse kommt?
Dann seid Ihr beim neuen Projekt der lieben Paleica genau richtig! Nachdem schon ihr Projekt „Magic Letters“ im Jahr 2015 ein voller Erfolg war, geht es nun im Jahr 2016 weiter mit „12 magische Mottos“.

paleica-magische_mottos-img_4700

Hier die Rahmendaten:

Jeweils am 1. eines Monats gibt Paleica uns ein “magisches Monatsmotto” bekannt. Das wird ein offener Themenbereich sein, wenn auch etwas eingegrenzt, zu dem sich dann jeder auf Motivsuche begeben kann. Archivfotos sind erlaubt, wenn auch nicht unbedingt gewünscht. Schließlich haben frisch geknipste Bilder auch ihren Charme.
Jeder kann soviele Beiträge zum jeweiligen magischen Motto veröffentlichen, wie er oder sie mag. Ebenso ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung offen, läuft aber natürlich immer nur während des jeweiligen Monats bis zum letzten des Monats, da am nächsten 1. ja wieder das neue Motto bekanntgegeben wird.

Die Beiträge jedes Einzelnen werden dann mittels Kommentar von ihm auf der entsprechenden Themenbeitragsseite bei Paleica verlinkt und in die Linkliste eingetragen.

Klingt jedenfalls einfach – mal sehen, ob ich’s hinkriege.  :D   Denn auch ich möchte mich gerne an diesem Projekt ausprobieren. Ich liebe es ja, Fotos zu schießen (habt Ihr vielleicht schon gemerkt  ;o)  ). Wenn ich in Urlaub oder unterwegs bin, bin ich diejenige, die die meisten Bilder knipst. Fragt mal meine Arbeitskollegen; 4 Tage Irrenhaus on Tour in Hamburg und ich hab allein weit über 500 Bilder geschossen, während andere nicht mal insgesamt 20 Bilder hatten … Ist ja auch verführerisch mit so einer Digitalkamera – solange der Akku und die Speicherkarte halten, kann man fotografieren ohne Ende.

Leider besitze ich keine tolle Spiegelreflexkamera, sondern nur eine süße, kleine, in die Jahre gekommene Canon PowerShot  SX 220 HS, aber das wird schon.  :o)  Ich liebe Herausforderungen und einen Versuch ist es allemal wert. Auch, wenn ich bestimmt immer ein bisschen brauchen werde, bis ich eine Umsetzungsidee zum vorgegebenen Motto finde. Aber ich freue mich schon sehr darauf!!! und habe ja durchschnittlich 30 Tage Zeit für die Umsetzung  ;o)

Falls Ihr den tollen Blog von Paleica noch nicht kennt, empfehle ich Euch dringend einen Besuch. Nein, das ist eigentlich keine Empfehlung, sondern mehr ein Befehl.  ;D   Die liebe Paleica hat so viele schöne Bilder, ein sehr gutes Auge für Ästhetik und noch dazu wunderschöne Texte, die so viele Dinge auf den Punkt bringen, dass man sie nicht besser umschreiben könnte. Ich bin schon lange eine fleißige Mitleserin bei ihr und kann ihren Blog nur wirklich sehr sehr empfehlen.

Ich bin gespannt, wen von Euch ich bei Paleica’s Projekt antreffen werde – über 50 Personen haben sich bereits zum Projekt angemeldet. Wer sich noch anmelden möchte, kann dies gerne hier über die Kommentarfunktion machen.

Habt noch eine schöne Woche, meine Herzchen, und bis bald,

Eure Karina

 

 

Hallo meinen Lieben,

warum immer in die Ferne schweifen, wenn es daheim doch mindestens genauso schön ist und so viel zu sehen gibt? Genau!  :o)

Heute möchte ich Euch einmal mit in den herbstlichen Hain nehmen.
In den Hain? Ja, so heißt der Stadtpark in Bamberg. Eine große grüne Oase im Süden von Bamberg, in der man lange Spaziergange machen und es sich z.B. beim Tretboot fahren, Minigolfen oder schwimmen im Hainbad gut gehen lassen kann.

20151015_154126

Leider macht Graffiti und Zerstörung vor nichts Halt …

Der Stadtpark besteht aus dem Theresienhain und dem Luisenhain und ist zwischen dem Main-Donau-Kanal und dem linken Arm der Regnitz gelegen.

Zur Entwicklungsgeschichte (laut der Schautafel oben):
Vom Mittelalter bis zur Säkularisation ist der Mühlwörth – ein mit Eschen, Ulmen und Eichen durchsetzter Auenwald – im Besitz des Domkapitels und den Bamberger Müllern zum Lehen gegeben.
Von 1803 bis 1824 lässt der neue Landesherr durch Stephan Freiherr von Stengel den Unteren Mühlenwörth, ab 1816 Theresienhain genannt, zu einem Volkspark im englischen Landschaftsstil umgestalten (angeblich nach dem Vorbild des Englischen Gartens in München). Monopteros, Badehaus, Wirtshaus und Ruhetempel entstehen.
Von 1825 bis 1851 wird der Obere Mühlwörth, ab 1828 Luisenhain genannt, auf Kosten der Stadt erworben und zum Landschaftspark umgestaltet.
Von 1851 bis 1937 wird der Botanische Garten mit einer Gebietserweiterung aufgrund der Regulierung des Rechten Regnitzarmes angelegt. Die Schillerwiese erhält ihren Eichenkranz. Bootshaus, Hainbad und erste Tennisplätze entstehen.
1975/2001 wird der Hain in die Denkmalliste der Stadt Bamberg aufgenommen und als europäisches Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (FFH) ausgewiesen.

Soviel zur Geschichte des Hains. Mitte Oktober war ich auf einen Sprung dort und bin ein bisschen rumspaziert, da ich noch Zeit bis zu meinem nächsten Termin hatte. Obwohl es November ist, ist das Wetter immer noch so unglaublich herbstlich und warm, dass ich Euch die Bilder doch zeigen möchte – ein Besuch lohnt auch jetzt bestimmt noch.
Da die Fotos nur mit meinem Handy gemacht wurden, ist die Qualität vielleicht nicht immer so top, aber es wird reichen … hoffe ich.  ;o)

Also folgt mir …

20151015_154150 (Large)

… und schauen wir mal, was ich im Luisenhain im Herbst so alles gesehen habe!

Vorbei am Musikpavillon (von 1914) mit Festwiese sowie dem Gelände des Tennisclub Bamberg (seit 1908) kam ich im Botanischen Garten an, der seit 1923 besteht. Er ist klein, aber fein und lässt einen auch im Herbst an den Blumen und der Anlage erfreuen.

Von dort lief ich weiter zum Hainweiher, dessen Wasser zu der Jahreszeit schon halb abgelassen war. Dennoch waren viele Enten unterwegs, man sah eine Rettungsleiter und trotzdem noch einige Farbkleckse in der Natur.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz, an dem mein Auto geparkt war, konnte ich noch ein bisschen die Natur und den Musikpavillon fotografieren …

Am Gewässer „Hollergraben“ entstanden noch ein paar Bilder von unter der Autobrücke (durch den Hain führt per Brücke der Münchner Ring). Auch dort sah ich einen schönen Schutzpavillon sowie einige quadratische Steine als Sitzmöglichkeiten, die im Sommer bei großer Hitze bestimmt aufgrund des Wassers ein recht angenehmer Aufenthaltsort sind.

Und dann war ich schon wieder bei meinem Jake und weiter ging’s!  :o)

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in den wunderschönen Hain geben, in dem ich öfters mal spazieren gehe, wenn ich in Bamberg bin. Manchmal schnappe ich mir auch ein Buch und setze mich in den Hain, um es dort in Ruhe zu lesen. Meist sind auch viele Radfahrer und Jogger unterwegs, auch Menschen mit ihren Hunden. Eine gute Einkehrmöglichkeit (Bootshaus) sowie eine Badestelle (Hainbad) und andere Aktivitäten (vgl. ganz oben) sind auch vorhanden; also alles da, was man so braucht, um einen ganzen Tag dort verbringen zu können.  :o)

Habt eine schöne und ruhige Woche (diese Woche ist schon wieder das November-Going out von Sari),

Eure Karina