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Hallo meine Lieben,

heute habe ich hier schon ausnahmsweise rechtzeitig meinen Beitrag für die

der lieben Paleica für Dezember 2017 mit dem Thema „Mein Weihnachten“ und damit leider auch zum letzten gestellten Motto. Laut ihren eigenen Aussagen sind wir mit diesem Thema nämlich vorerst auch beim allerletzten Thema der magischen Mottos überhaupt angekommen. Einerseits stimmt mich das traurig, weil mir die Aufgabenstellungen immer sehr gut gefallen haben. Andererseits kann ich sie auch sehr gut verstehen, dass manche Dinge manchmal einfach eine Pause brauchen oder ein Ende finden. Es war sicherlich nicht immer einfach, Themen zu finden bzw. Aufgaben zu stellen. Daher danke ich dir an dieser Stelle von Herzen für die photografisch sehr interessanten vergangenen zwei Jahre, meine liebe Christina!!! Es hat sehr viel Spaß gemacht wenn ich auch eigentlich immer zu spät dran war. <3

Um so schöner finde ich das abschließende Thema „Mein Weihnachten“. Es dreht sich um eine der schönsten Zeiten, wenn nicht sogar die schönste Zeit des Jahres – die Weihnachtszeit. Jeder verbringt sie anders, jeder hat daran andere Erinnerungen oder verbindet andere Rituale damit.

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„Mein Weihnachten“ beginnt bei mir schon mit der Adventszeit. Die ist zwar überwiegend stressig (so geht es vermutlich allen im Dezember, bevor das Jahr zu Ende geht), aber durch meinen beständigen Urlaub in der 1. Dezemberwoche kann ich zumindest recht entspannt in die Weihnachtszeit starten. Traditionsgemäß treffe ich mich in dieser Woche immer mit meiner liebsten Sandra, die dieses Blog mit aufgebaut hat. Normalerweise treffen wir uns in Nürnberg, wie auch in diesem Jahr. Meist bin ich um die Mittagszeit dort und dann geht es erst einmal zum Mittagessen und quatschen (traditionell in die „Bar Celona“, in der wir uns das allererste Mal getroffen haben und eine wunderbare Freundschaft entstand – wobei wir mittlerweile immer in die Finca gehen), anschließend meist noch etwas bummeln oder über die Weihnachtsmärkte. Wir schlenderten also durch die Nürnberger Kinderweihnacht und weiter Richtung Bahnhof.

Ihr wisst, dass ich kein Fan von Weihnachtsmärkten bin (zu viel Geschiebe und zu viele Menschen), aber Sandra hat mir dieses Jahr den unscheinbaren Handwerkermarkt gezeigt, der wirklich herzallerliebst ist. Ganz idyllisch und versteckt gelegen kommt man sich ein bisschen vor wie in Harry Potter’s Winkelgasse. Ein kleines Geschäft reiht sich an das andere, man kann Handwerkskunst bewundern und auch kleine Schätze erstehen. Außerdem ist alles festlich geschmückt – das macht Lust auf Weihnachten.

An diesem Freitagnachmittag in Nürnberg kam bei mir das allererste Mal ein weihnachtliches Gefühl auf (gedanklich hing ich aus unerfindlichen Gründen noch ganz lange irgendwo im September/Oktober fest) als wir in der BarCelona Finca bei leckeren Weihnachtsdrinks am Fenster saßen, Ed Sheeran seinen Song „Perfect“ im Radio trällerte und draußen die Schneeflocken vom Himmel tanzten.

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Nur einen Tag später habe ich mir mit Herzmenschen einen weiteren Weihnachtsmarkt angeschaut. Die LandWeihnacht auf Schloss Hemhofen (dort hatte die Beste an Pfingsten geheiratet). Wir waren Samstagabend gegen 18:30 Uhr dort und auch hier war es ein superschönes Ambiente. Im Schloss selbst waren zig Aussteller untergebracht, ebenso wie um das Schloss herum. Es gab viele Feuerstellen, ein dampfbetriebenes Kinderkarrussel (warum ich Karrussele so toll finde, kann ich mir auch nicht erklären), mit Lichterketten geschmückte Bäume und dergleichen. Wäre der böse kalte Wind nicht gewesen, wären wir bestimmt länger geblieben.

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Und dann gibt es da noch das „eigentliche“ Weihnachten am/ab dem 24.12. – wie es bei mir traditionell von Heiligabend bis zum 2. Feiertag abläuft, habe ich euch bereits in meinen Weihnachtswünschen geschrieben. Worauf ich mich immer freue, ist die Christmette an Heiligabend. Ich bin römisch-katholisch getauft, bin aber sehr unregelmäßig in der Kirche zu finden. Nur an Ostern und Weihnachten – oder bei Taufen, Hochzeiten, Sterbefällen im Familienkreis. Aber auf Weihnachten freue ich mich immer. Auf die schön geschmückte (und in diesem Jahr frisch renovierte) Kirche, auf eine festliche Atmosphäre, auf Menschen, die man nur an Weihnachten sieht und auch ein bisschen auf das GlühweinKinderpunsch trinken und Kuchen essen im Kirchhof nach der Mette.

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Und ehe man sich versieht, ist die Weihnachtszeit schon wieder vorbei. Aber sie kommt jedes Jahr wieder, was ganz gut so ist. <3

Eure Karina

 

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Hallo meine Lieben,

bevor wir morgen alle Heiligabend feiern, wollte ich euch noch fix heute meine kleinen Weihnachtswünsche hier lassen:

Ich wünsche euch und euren Lieben ein wunderschönes Weihnachtsfest, besinnlich, aber auch fröhlich, mit ganz vielen schönen Momenten sowie außerdem eine kleine Atempause zwischen den Jahren. Habt eine wunderschöne Zeit, egal wie und / oder mit wem ihr feiert oder die Tage zwischen den Jahren verbringt!

Wie mein Weihnachten  sein wird? Es wird wieder sehr entspannt und voller Fresskomata sein.  ;o)  Gestern war ich als Weihnachtself unterwegs und habe noch meine kleinen Geschenke zu meinen Herzmenschen in der Nähe gebracht, die ich an Weihnachten nicht sehen werde. Heute war ich mit Freunden entspannt in der Bamberger Innenstadt unterwegs (wir haben uns in ein Cafe gerettet zum Quatschen, da es in den Straßen – vor allem vor den Glühweinständen – ein einziges Geschiebe war) und morgen ist ab 13 Uhr Familienzeit angesagt mit Fresskoma Nummer 1.  ;o)  Der 1. Feiertag wird dann voraussichtlich nur im Pyjama verbracht, bevor am 2. Feiertag das 2. Fresskoma bei der Familie folgt. Danach habe ich (immer noch) Urlaub und es dauert nicht mehr lange bis Silvester. Aber dazwischen werde ich mich hier sicherlich noch einmal zu Wort melden.

Für alle Fans des Films „Tatsächlich … Liebe“ habe ich nun eventuell noch eine kleine Überraschung. Der Film gehört seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsweihnachtsfilmen und gestern habe ich von einer langjährigen und sehr lieben Freundin erfahren, dass es dazu tatsächlich eine Minifortsetzung gibt! <3  In dieser erfährt man, wie es bei einigen Handlungssträngen weitergegangen ist – produziert wurde die Fortsetzung für den Red Nose Day. Ich brauche euch nicht zu sagen, nach was ich das Internet nach dem nach Hause kommen durchsucht habe…

 

Nun wünsche ich euch zauberhafte Weihnachtsfeiertage. Lasst es euch gut gehen! <3

Eure Karina

 

 

Hallo meine Lieben,

eigentlich wollte ich mich noch am Sonntag (also gestern) bei euch melden, aber der Tag hatte zu wenig Stunden. Der Tag wurde mit Wohnung aufräumen, letzte Daten aufs neue Handy spielen und Koffer packen verbracht. Das Kofferpacken habe ich nun endlich gegen 23:41 Uhr abgeschlossen, nachdem es den ganzen Tag so vor sich hin dröppelte.

Vielleicht war ich aber auch einfach nur noch müde vom Vortag, denn der war recht voll gepackt. Ich möchte euch kurz davon berichten (mal sehen, wie lange es tatsächlich wird).

Meine Familie hat ein „Marterl“; das ist fränkisch und dürfte allen anderen am ehesten unter „Flurkreuz“ bekannt sein. Das hat der Onkel meines Opas errichtet oder so ähnlich. Genau können wir das selber nicht nachvollziehen, aber es stammt wohl aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahr 2015 hat meine Familie es am ursprünglichen Standort abgebaut, über 10 Monate hinweg in ca. 300 Stunden restauriert und dann 2016 in unseren Obstgarten gesetzt und schön eingefriedet. Das trifft sich ganz gut, da in der Nähe unseres Obstgartens der fränkische Jakobsweg vorbeiführt und daher sind schon einige Pilgerer und Wanderer stehen geblieben bzw. haben einen kleinen Abstecher gemacht und sind dann weitergelaufen. Am Samstag (vorgestern) war dann nun also eine Maiandacht auf unserem Grunstück und das Marterl wurde eingeweiht. Aber von vorne.

Bereits am Morgen hätte ich mich am liebsten wieder ins Bett gelegt, weil ich einfach mal wieder sehr trottelig müde unterwegs war. Es war super Wetter gemeldet, also wollte ich die Kontaktlinsen reinmachen. Gesagt, getan. Nur hatte ich vergessen, diese Peroxidlösung ordentlich abtropfen zu lassen. Also die linke Linse ins Auge und gleich wieder raus, weil es gebrannt hat wie Feuer und das Auge in Folge dessen auch feuerrot war. Glückwunsch. Dann also doch Brille …

Ich kam gegen 11 Uhr bei meiner Familie an und die Aufbauerei war schon in vollem Gange. Es gab ein größeres Zelt, das bereits aufgebaut war, die Männer haben noch mit Biertischgarnituren bestuhlt, auch vor dem Marterl. Der alte Altar unserer Kirche stand neben dem Marterl, das mit Bäumchen geschmückt war. Es wurden noch einige Beschilderungen angebracht, die Tische dekoriert. Wir waren gegen 13:30 Uhr mit dem Hinräumen fertig, die ersten „Gäste“ kamen schon gegen 14:15 Uhr. Und es sollte tatsächlich voll werden, zur Maiandacht waren ca. 70 Leute da, danach an die 100. Denn danach gab es Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke und Bratwürste auf Spendenbasis. Das Wetter war ein Traum, überhaupt alles hat super zusammen gepasst. Der Mond ließ sich auch schon recht bald sehen.

Irgendwann gegen 18:30 Uhr wollten meine Schwester und die Mesnerin vom Ort die Kirchensachen (Gewänder der Ministranten, Kreuze, Bäumchen, Blumengestecke …) wieder in die Kirche bringen. Ich bot mich zur Mithilfe an und nachdem alles im VW Bus verstaut war, fuhren meine Schwester, die Mesnerin und ich hoch zur Kirche. Wir waren quasi in göttlicher Mission unterwegs. :D In diesem Fall durfte ich Weihwasserhalterin spielen. Da ich mich geweigert hatte, das restliche Weihwasser über das Marterl zu schütten bzw. den Bus zu weihen bzw. die spielenden Kinder zu weihen.  ;o)

In der Kirche angekommen, räumten wir alles wieder rein und während die Mesnerin alles aufräumte, konnte ich das erste Mal die frisch renovierte Kirche meines Heimatortes betrachten. Wie schön sie geworden ist! Ich würde mich als „Teilzeitchristin“ bezeichnen, da ich nur ca. 5 bis max. 10 Mal im Jahr in der Kirche bin, aber das war echt toll. Die Mesnerin hat meiner Schwester und mir dann noch einen Schlüssel gegeben, damit wir zwei den Kirchturm besteigen und oben angekommen die 3 Kirchenglocken bestaunen konnten. Wir waren auch in der ehemaligen Bibliothek der Kirche. Sie zeigte uns den alten Tabernakel (die Kirche feiert dieses Jahr 500-jähriges Jubiläum, dieser Tabernakel ist genauso alt), den eine Woche vorher neu geweihten Kirchenaltar und erklärte, warum der Erzbischof das und das zur Weihe gemacht hatte. Sie erzählte mir/uns die Geschichte der Kirche, nahm uns in fast sämtliche Ecken mit während der Erzählungen und auch den Grundstein von 1517 sah man. Interessant war, dass alle Figuren sehr wertvoll und schwer aussehen, tatsächlich aber „nur“ aus Holz sind. Sie hatte auch den einen oder anderen Gag für uns zu berichten.  :o)

Als wir dann wieder mit dem Bus zurück zur Familie fahren wollten, der nächste Spaß – der Bus sprang nicht mehr an. Die Batterie war schwach und durch das offen lassen der Schiebetür hatte sie noch gar ihren Geist aufgegeben. Glücklicherweise war der Bus schon so halb bergabwärts gestanden, so dass wir anderen zwei nur wenig anschoben und meine Schwester samt Bus dann davon sauste. Ich sah sie schon gedanklich in einer Scheune auf dem Weg hängen, wo sie links abbiegen musste, da sie so viel Schwung drauf hatte. Aber nein, alles gut gegangen. Als wir zurückgelaufen waren, stand der Bus wie eine eins dort, perfekt eingeparkt. Der erste Elektro-Bus aller Zeiten, da sehr leise.  :D

Mittlerweile war es nach 20 Uhr und es saßen immer noch einige Gäste da und genossen den lauen Sommerabend. Die Kinder tollten durch die Wiesen und spielten … Klar, bei dem Ausblick?

Bis ich daheim war, war es dann auch irgendwann so gegen 22:30 Uhr. Aber selbst nach diesem langen Tag konnte ich erst einmal überhaupt nicht abschalten und war gegen 2 Uhr morgens im Bett. Nach einem ereignisreichen Samstag.

Nun ist es Montag früh gegen 1:30 Uhr und um 4 Uhr geht es los in Richtung Urlaub. Damit ihr mich nicht so ganz vergesst, habe ich ein paar Beiträge vorausgeplant.  ;o)  Ich wünsche euch eine tolle Zeit und freue mich schon heute auf unser Wiederlesen … :D

Eure Karina

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„Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise, höchste Zeit ist’s: Reise reise!“ (Wilhelm Busch) *
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Reisen und Neues entdecken sind so ziemlich die tollsten Dinge, die das Leben zu bieten hat. So habe ich damals in Lindau diese wunderschönen Möbelstücke entdeckt. Sind sie nicht zauberhaft? Und wie ich das Foto so ansehe, merke ich, dass ich dringend wieder einen Tapetenwechsel brauche. Mal sehen, ob mein SG-Leiter morgen sein OK gibt, dann könnte es schon Ende Januar so weit sein. Drückt mir bitte die Daumen... #mafflumomente #januarjubel #tag14 #möbelstück #lindau #bodensee #lieblingsplatz #fernweh #tapetenwechsel #throwback #ineedabreak #sonntags #gedanken #travelmakesmehappy #travel #auszeit #itchyfeet #travelbug #wanderlust