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Hallo meine Lieben,

seid ihr eigentlich auch so gerne im Freien – speziell im Grünen – wie ich?
Ich kann es euch gar nicht wirklich erklären, aber in der freien Natur fällt es mir viel leichter, den Kopf auszuschalten und irgendwie „erdet“ mich die Auszeit in der Natur. Vielleicht liegt es am beruhigenden Grün, der Stille im Walde oder an den angenehmen Tiergeräuschen wie Vogelzwitschern. Ich suche bewusst immer wieder die Ruhe vom turbulenten Alltag. Da kann es dann auch schon einmal vorkommen, dass ich einen Baum umarme. Einfach so. Glaubt ihr mir nicht? Tja …

Dieses Foto entstand 2011 bei meinem zweiten Australienurlaub im Royal Botanic Garden in Sydney. Nur so als Randnotiz: Dieser ist der größte von drei botanischen Gärten von Sydney. Der Garten ist täglich geöffnet, die Fläche beträgt über 30 Hektar und der Eintritt ist frei.

Ich meine, das ist ein Flaschenbaum, für den meine Arme eine viel zu kurze Spannweite hatten.  :D  Oder nicht? An die BotanikerInnen unter euch – wisst ihr, was das für ein Baum ist? Mein Gedächtnis hat das leider vergessen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will – wie krieg ich den Bogen jetzt noch? -, wusstet ihr, dass es einen „Tag des Baumes“ gibt? Als ich meine alten Urlaubsfotos auf der Festplatte durchsah, fand ich auch eine Notiz, die ich mir irgendwann einmal gemacht hatte, dass es wohl so einen Tag gäbe. Neugierig, was ich mir dabei gedacht hatte, befragte ich das schlaue Google und siehe da, es gibt tatsächlich einen „Tag des Baumes“ und der ist – wer hätte es gedacht – genau heute! Also die perfekte Möglichkeit, dieses alte Urlaubsfoto hervorzukramen. Check!

Hier erklärt das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, was es mit dem „Tag des Baumes“ auf sich hat:

Der Tag des Baumes entstand bereits Mitte des 19. Jahrhunderts im baumarmen Nebraska. An diesem Tag wurden traditionell Baumpflanzungen durchgeführt.
Am 27. November 1951 beschlossen schließlich die Vereinten Nationen den Tag des Baumes. Er soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.
Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Mit dem eventuell neu erworbenen Wissen wünsche ich euch jetzt noch einen schönen Tag. Genießt einfach mal unsere schöne Natur oder geht bei schlechter Laune einfach mal in den Wald, umarmt einen Baum und schreit. Das soll angeblich helfen. Nicht, dass ich das selber schon ausprobiert hätte – das wurde mir nur erzählt.  ;o)

Eure Karina

PS: Der Baum des Jahres 2017 ist in Deutschland übrigens die Fichte.

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch endlich von meinem Kurztripp nach Hamburg von Ende März erzählen. Während dem kurzen Tapetenwechsel hatte ich eine Art Notizzettel geführt, wo wir waren und was wir gemacht haben, um auch sicherheitshalber nichts zu vergessen. Und nun? Der Zettel ist weg und unauffindbar (vielleicht sollte ich doch mal bis ins letzte Eck aufräumen. ;D ) und nun hab ich den Salat. Dann schauen wir mal, was sich mein Gedächtnis gemerkt hat.

Hamburg ist eine meine Herzstädte und ich komme sehr sehr gerne immer wieder hierher zurück. Das erste Mal war ich 2005 in Hamburg im Musical „König der Löwen“, danach eine ganz lange Zeit nicht mehr, bis es zuerst 2013 zum Junggesellenabschied in die Hansestadt ging, dann 2014 zu einem Konzert in Hamburg, dann fand das #irrenhausontour seinen Weg dorthin und nun endlich war ich wieder da. Für mich sind es der nordische Charme, das „Hamburger Lebensgefühl“, die Menschen, die Hamburg so toll machen. <3 Die immo.welt hat hier 10 Gründe gelistet, Hamburg zu lieben, die ich ebenfalls so unterschreiben kann.

Tag 1

Los ging es am Dienstag, den 28. März morgens gegen halb acht per ICE von Herzstadt 1 zu Herzstadt 2 mit einmal umsteigen in Würzburg. Die Nacht war kurz, da ich wieder mehrfach aufgewacht bin aus Angst, zu verschlafen. Kurz vor 6 Uhr war die Nacht dann aber wirklich vorbei, schnell fertig gemacht und das Papa-Taxi fuhr uns zum Bahnhof nach Bamberg. Alles lief nach Plan (ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :D ), denn auch alle Anschlüsse passten. Zugfahren ist schon interessant, da man auf kleinstem Raum die unterschiedlichsten Menschen um sich hat. In einem Zug war ich fasziniert von einem Mann, der sehr gut gekleidet war und dann schlug er die Beine übereinander und da waren feuerrote Socken zu sehen, die so gar nicht zum Rest passten. Aber es brachte mich zum Lächeln.  :o)  Die ICE-Fahrt war dann recht anstrengend, da über dem Gang drüben eine Dame saß, die nichts anderes zu tun hatte, als die Mitreisenden drumrum auszuquetschen und sie musste sich permanent mitteilen. Die Garmisch-Partenkirchener waren bestimmt froh, als sie aussteigen konnten. Quasselstrippe hoch zehn nebenan – und ich hatte keine Ohrhörer zum Musik hören dabei. Pech gehabt. Was mich wiederum erheitert hat, war die Servicedame der DB, die mit Getränken und Essen durch die Gänge ging. Normalerweise ist man ja eher genervt von ihnen, sie aber sang fröhlich ihr Angebot vor sich hin. Sehr angenehm.

Die Sonne schien und wir hatten tollstes Wetter als wir in Hamburg-Altona ankamen. Die Winterjacken waren eigentlich total fehl am Platz. Wir verstauten erst einmal unsere Koffer in die Gepäckaufbewahrungsschließfächer (was für ein Wort) und suchten dann nach der „Gerüchteküche“, die wir uns während der Bahnfahrt für unser Mittagessen ausgesucht hatten. An dieser Stelle wird nicht verraten, wie lange wir nach dem Restaurant gesucht haben – was halt passieren kann, wenn man den falschen Ausgang am Bahnhof nimmt -, aber das Essen war sooo gut. Wenn ihr mal in Hamburg seid, schaut dort unbedingt vorbei, ihr werdet es nicht bereuen. Leckere Burger, Salate und eine tolle Inneneinrichtung (auf was ich wieder so schaue …).

Nach dieser leckeren Stärkung machten wir uns gegen 14.30 Uhr auf den Weg zu unserem Hotel – und bekamen hierzu eine Taxifahrt aus der Hölle serviert. Mir wird selten schlecht und schon gar nicht beim Autofahren, aber dieser Taxifahrer hat es irgendwie hinbekommen. Gas, bremsen, Gas, bremsen, Links-Rechts-Wechsel. Wuah. Wir kamen dennoch heil am „Nordic Domicil Hotel ****“ an und nach einem Kaffee bei Sonne auf der Hotelterrasse konnten wir unser Zimmer beziehen. Nach einem kurzen Ausruhen im Zimmer zog es uns bei dem tollen Wetter dann wieder nach draußen und durch das schöne Hamburg. <3  Lustigerweise befand sich unser jetziges Hotel nur ca. 50 m von „Der Superbude“ weg, wo ich 2014 übernachtet habe. Die Welt ist klein! Wir liefen also erst einmal gemütlich durch die Sternenschanze runter bis zu den Landungsbrücken, von dort Richtung Speicherstadt/Hafencity und zur Elbphilharmonie, immer die Sonne im Rücken. Eigentlich wollten wir auf die Aussichtsplattform von Elphi gehen, nachdem da aber die Hölle los war und wir in der Nähe bei „Miss Sophie“ leckeres Eis erstehen konnten, machten wir es uns gegen 18 Uhr und bei angenehmen sonnigen 19 Grad am Platz der Deutschen Einheit gemütlich und schlemmten unser Eis. Das Johannisbeer-Sorbet … mmhhhh!!!

Wir liefen weiter durch die Speicherstadt, genossen das tolle Wetter und landeten schließlich vor dem Hamburger Rathaus. Von dort ging es zur Binnenalster, weiter zum Michel, durch die Sternenschanze und zurück zum Hotel. Auf dem Weg sahen wir ein Lokal mit dem Namen „Die erste Liebe vergisst man nicht“. Muss ich dazu noch etwas sagen? <3
Im Hotel erwartete uns noch als Willkommensgruß ein Alsterwasser und ein Räucherlachsbrötchen. An dieser Stelle sei allen gesagt: Alsterwasser ist Bier – ähnlich einem Radler – und kein Wasser, wie es der Name vermuten lässt. Gell, Lil Sista? :D Hiernach und einem nochmaligen Besuch der Dachterrasse mit toller Aussicht, wurden wir an diesem Tag nicht mehr alt und gingen recht bald schlafen. Unser Zimmer im 4. Stock in den begrünten Hinterhof raus war wirklich ein Traum – und vor allem ruhig.

Tag 2

Der leider sehr verregnete Mittwoch begann mit einem riesigen Frühstücksbuffet im Hotel. Yummy! Es war sehr reichhaltig und für jeden war etwas dabei – sogar Sekt für die besonders Mutigen am frühen Morgen. Aufgrund des Wetters ließen wir uns schön Zeit und beratschlagten, was wir an diesem Tag anstellen könnten. Schnell war eine Lösung gefunden wovon mir ein Teil nicht besonders gut gefiel, dazu aber später mehr. Wir machten uns also fertig und gingen wieder zu Fuß zu den Landungsbrücken. Und endlich konnte ich dann ein Vorhaben umsetzen, das ich schon ewig in Hamburg machen wollte – zu Fuß durch den Alten Elbtunnel laufen. Bisher habe ich schlicht und einfach entweder nicht die Zeit gehabt oder habe den Eingang nicht gefunden. Klingt lustig, ist aber so! Nun endlich war es so weit: wir stiegen in den Aufzug, der uns nach unten brachte und durchquerten den Alten Elbtunnel.

Der Alte Elbtunnel verbindet die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet in Steinwerder. Radtouristen und Fußgänger durchqueren den Tunnel rund um die Uhr kostenlos.
Der im Jahre 1911 eröffnete Alte Elbtunnel wurde gebaut, um den Hafen- und Werftarbeitern als Verbindungsweg zwischen den Landungsbrücken und Steinwerder zu dienen. Ursprünglich eine technische Innovation, wurde der Tunnel spätestens nach Eröffnung des „neuen“ Elbtunnels in den siebziger Jahren und weiterer neuer Brückenbauten im Hafen zur Touristenattraktion.
Ein Gebäude mit grüner Kuppel an den Landungsbrücken deutet auf den unter der Elbe querlaufenden Tunnel hin, der seit 2003 unter Denkmalschutz steht. Fahrstühle bringen Fußgänger und Radfahrer in die Tiefe, Autos nutzen die hydraulisch betriebenen Fahrkörbe und bezahlen eine Gebühr von zwei Euro.
Der 426 Meter lange Tunnel wird heutzutage genutzt, um die verwinkelten Ecken des Hafens zu erkunden, nach Wilhelmsburg oder ins Alte Land zu gelangen. Sehr beliebt ist auch die Aussichtsplattform, von der die Touristen und Einheimischen gleichermaßen einen wunderschönen Panoramablick auf die Hamburger Landungsbrücken haben.
(weitere Infos hier)

Es ist einerseits faszinierend, unter der Elbe hindurch zu laufen und wie das Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen werden konnte, andererseits ist es auch ein bisschen beklemmend, wenn man bedenkt, was passieren würde, wenn die Konstruktion einbricht – in einer Tiefe von 24 m und über sich die Elbe. Was uns aber nicht davon abgehalten hat, zum Beispiel Hüpfbilder zu machen.  ;o)

Auf der Südseite in Steinwerder angekommen, hatte das Wetter Einsicht mit uns und so konnten wir einen tollen Blick auf die „Hamburger Skyline“ genießen. Außer uns war noch eine Schulklasse auf einem Ausflug dort unterwegs und die Möwen zogen ihre Kreise. Diese sind neben Erdmännchen meine liebsten Tiere, denen ich stundenlang zusehen könnte. Ein paar Möwen haben sich auch schön für Fotos in Pose geworfen, die gleich zu meinen Lieblingsschnappschüssen wurden.
Da nun mein Wunschteil des Tages abgehakt werden konnte, ging es zum Wunschteil meiner Lil Sista und so machten wir uns auf den Weg in die Speicherstadt. Ich eher so wider Willen und meine Schwester sehr begeistert …

… landeten wir schlussendlich vor dem „Hamburg Dungeon“. Schon bei den Beschreibungen auf der Homepage bzw. deren Flyern wusste ich, dass das für mich Angsthasen nichts ist. So GAR NICHTS ist. Aber was tut man nicht alles für seine Lieben. Wir hatten eine relativ lange Wartezeit, bis wir rein kamen (wir hatten nicht vorab gebucht) und drinnen angekommen, musste ich natürlich erst noch einmal um die Ecke verschwinden. Das war für mich schon gruselig genug.
Die Führung durch die Hamburger Geschichte begann und glücklicherweise war bei uns eine Schulklasse dabei – weswegen ich glaube, dass alles nicht ganz so heftig durchgezogen wurde, wie sonst üblich. Wir hatten also 2 Lehrerinnen dabei, eine Horde Jugendliche (dem Aussehen nach zu urteilen nicht älter als maximal 13 Jahre alt) und wenige andere Erwachsene wie wir. Ich möchte nicht zu viel verraten vom Dungeon, schaut es euch selber an (wenn ihr keine Schisser seid). Nur so viel: nach ca. 30 Minuten waren die 2 Lehrerinnen mit verängstigten SchülerInnen verschwunden, die Darsteller sind mega gut und authentisch. Es gibt genug Schock- und Überraschungsmomente, bei denen mit Dunkelheit, plötzlichem Lichteffekt und Schocks gearbeitet wird – für mich war das (Dank meines Kopfkinos und meiner empathisch intuitiven Ader) Psychoterror. Ich zerquetschte die Hand meiner Lil Sista und schrie auch des Öfteren. War ich froh, als wir wieder draußen waren!

Nach diesem Schockerlebnis „musste“ meine Schwester mich dann in die angrenzende Kaffeerösterei einladen. Strafe muss sein. ;o)  Dort genossen wir bei tollem Ausblick auf die Speicherstaat samt Fleete leckeren Espresso, Kuchen bzw. Waffel – und ganz schnell war mein persönlicher Albtaum Dungeon wieder vergessen.  ;o)   (Bin ich froh, dass ich damals nicht mit meinen Kollegen beim #irrenhausontour reingegangen bin, die hätten sich krank gelacht über mich – und wem hätte ich da die Hand zerquetschen können/sollen?)  Noch ein paar Mitbringsel reicher, gönnten wir uns diesmal ein Taxi zurück zum Hotel.

Diese Taxifahrt war sehr entspannt mit einem echt entspannten Hamburger Kerl am Steuer und wir hatten gleich die Taxirufnummer im Kopf für unsere Abreise, denn auf eine Kamikaze-Taxifahrt wie am Anreisetag hatten wir keine Lust mehr. Im Hotel wurde dann wieder eine Runde relaxt, bevor wir uns für den eigentlichen Grund unserer Hamburgreise fertig machten und im schicken kleinen Schwarzen bzw. chic angezogen zu Fuß unserem Ziel entgegen eilten.

In der „Neuen Flora“ läuft derzeit das Disney-Musical „Aladdin“, wofür wir Karten hatten. Obwohl es Mittwochabend war, war das Musical sehr gut besucht und wir schmolzen während der Aufführung dahin. Es ist ein sehr farbenfrohes Musical mit einem überwältigenden Bühnenbild, das natürlich immer wieder wechselt. Die Darsteller sind sehr authentisch und gut – vor allem bei Dschinni und Jago (im Film ein Papagei, im Musical ein Mensch) habe ich mich köstlich amüsiert. Ein absoluter Gänsehautmoment war die Szene, als Aladdin und Jasmin auf dem fliegenden Teppich durch die Nacht fliegen. <3  Aber ich möchte nicht zu viel verraten, schaut es euch selber an, es lohnt sich!

Nach dem Musical setzte dann leider wieder Regen ein, der uns ab nachmittags großzügig verschont hatte. Wir liefen also mit Schirm bewaffnet zurück Richtung Hotel und stellten fest, dass wir eigentlich richtig großen Hunger hatten. Und wie ist das so, wenn man Hunger hat? Genau, gerade dann findet man keinen Dönerladen am Weg. Dafür taten wir eine andere Perle auf: die „La Bella Pizzeria“. Absolut unscheinbar und hat von außen eher den Charme eines heruntergekommenen Lokals – aber das Essen … Wow. Dort habe ich die besten Bruschetta meines Lebens gegessen. Und die Hauptspeise … <3 Der Inhaber war auch sehr freundlich und lustig – weswegen es zum Abschluss dann noch gleich mehrere Sambucca für uns Mädels gab. Eine super Sache … wo ich doch überhaupt nichts vertrage. :D So ging ein erneut absolut toller Tag zu Ende.

Tag 3

Und schon war es leider wieder Zeit für die Heimreise. Wir genossen erneut ein sehr sehr gutes und reichhaltiges Frühstücksbuffet, bevor wir unsere Sachen packten und auscheckten. Mit der richtigen Taxihotline-Nummer ausgestattet war die Fahrt zum Bahnhof Hamburg-Altona diesmal ein wahrer Traum. Nachdem wir noch einige Zeit hatten, bis unser ICE fuhr, packten wir unsere Koffer einmal mehr in Gepäckaufbewahrungsschließfächer und schauten uns anschließend bei schönem Wetter im Stadtteil Ottensen um. Natürlich zog es uns auf die Ottenser Hauptstraße (Einkaufsstraße) und wir ließen nochmals gutes Geld in Hamburg.  ;o)  Wir ließen uns im „Kaiserwetter“ nieder und genossen dort noch einen Milchkaffee, während wir einfach nur das Treiben in der Fußgängerzone beobachteten. Wäre ich nicht so satt gewesen, hätte ich noch etwas Leckeres im „Kaiserwetter“ gegessen, aber wo kein Platz ist, ist halt kein Platz.  ;o)  Diese Kette wirbt mit ihren frischen, saisonalen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, was auch augenscheinlich so ist und weswegen mir das Wasser im Munde zusammenlief. Merken: das nächste Mal dort etwas essen!

Wenig später fuhr unser ICE ab Hamburg-Altona los Richtung Heimat. Es war eine entspannte Fahrt, die diesmal leider Verspätung hatte und wir daher unseren Anschlusszug in Würzburg verpassten. Aber auch das tat dem schönen Kurztripp keinen Abbruch, wir kamen einfach eine gute Stunde später zuhause an, ebenfalls bei tollem Wetter. Was will Frau mehr?

Eines habe ich jedenfalls bei diesem Kurztripp gelernt: ab sofort werde ich immer bis oder ab Hamburg-Altona fahren und nie mehr Hamburg-Hauptbahnhof, da es ein viel entspannteres reisen ist (am Hauptbahnhof herrscht ziemliches Chaos beim Ein-/Aussteigen). Künftig werde ich wahrscheinlich mehr solcher „Musicalfahrten“ oder allgemein Kurztripps machen, da ich mit Spar mit-Reisen abermals sehr gute Erfahrungen gemacht habe (das hier ist keine Werbung und ich habe auch kein Abkommen mit diesem Anbieter oder bekomme etwas dafür, ich bin einfach nur begeistert aufgrund meiner guten Erfahrungen und der tollen Paketleistungen) und so ein kleiner Tapetenwechsel einfach nur absolut toll ist.

Das waren jetzt meine 5 Cents dazu und damit wünsche ich euch einen tollen Sonntag.  :o)

Eure Karina

Hallo meine Lieben,

eigentlich wollte ich dieses Wochenende nichts verbloggen, aber der vergangene Freitag ist daran schuld, dass ihr nun doch etwas zu lesen bekommt.  ;o)  Ich hatte mich schon im Vorfeld auf den Freitag gefreut, da es zu einem Konzert in die Herzstadt gehen sollte – dass der Abend im Endeffekt aber dann so genial und toll war, war nicht voraus zu sehen (was ja auch gut so ist, denn mit zu großen Erwartungen kann man nur enttäuscht werden).

Am vergangenen Freitag wurde ich von meiner Kindergartenfreundin (ja, wir kennen uns tatsächlich schon bald 30 Jahre!) abgeholt und wir trafen uns mit den anderen Mädels im Nachbarort beim Italiener, um uns erst einmal zu stärken. Und kennenzulernen, denn ich kannte nur Kathrin und ihre Schwester, alle anderen waren Freundinnen der Schwester.  —  Es war nämlich so, dass meine Freundin mich schon vor einer halben Ewigkeit fragte, ob ich mit zu dem Konzert wollte und ich habe damals abgelehnt, weil mir der Künstler nichts weiter sagte. Zwischendurch hörte ich dann mal die Doppel-CD „Projekt Seerosenteich“ (die ersten wissen spätestens jetzt, zu welchem Künstler es ging, wenn es nicht schon am Titel dieses Eintrags erkannt wurde  ;D) und wusste: da will ich hin! Für mich gab es dann letzte Woche kurzfristig nur noch eine Sitzplatzkarte zu kaufen, das bedeutet von den anderen Mädels weg, aber gut. Selber schuld – und ich bin ja schon ein großes Mädchen.  ;o)

Bei leckerem Essen (für mich gab es Pasta mit frischem Spargel) stellten wir aber gleich fest, dass es passte mit uns allen. :o)  Danach stiegen wir in den „Bus“, der uns sechs Mädels in die Herzstadt bringen sollte. „Bus“ ist in dem Fall ein Van von einer der Mädels gewesen, in den wir sechs gerade so reinpassten und unsere Gaudi auf dem Weg in die Herzstadt hatten (ich sage nur „Dreipunktgurt“ und seine Tücken). Ein bisschen Panik bekamen wir dann auf dem Berliner Ring Richtung brose Arena, da nur noch Stop and Go angesagt war. Aber wir sind ja Bamberger Mädels und wussten gleich, wie wir schnell vorwärts kommen. Wir fuhren also winkend an den wartenden Autos vorbei, parkten in der Gereuth und durch einen Spaziergang über Grünflächen waren wir gleich an der Arena angekommen. Wir kamen alle problemlos rein und dann kam die nächste „Hürde“ – würde ich mit zu den Mädels hoch in die reservierte Loge kommen oder doch alleine auf meinem Sitzplatz das Konzert ansehen? Nur so viel: es klappte und wir konnten zu sechst nebeneinander dem Konzert lauschen. :o) Bei der Suche nach einer Toilette dort oben entdeckte ich noch eine sehr schöne Dachterrasse, die einen schönen Ausblick auf meine Herzstadt ermöglichte. Natürlich musste ich ein Foto machen … eh klar.

Zurück in der Loge bzw. auf unseren gepolsterten Sitzplätzen lernten wir dann noch 3 andere Mädels kennen, die ebenfalls in unserer Loge waren. Um 20:05 Uhr begann dann das Hauptkonzert und wir lauschten Philipp Poisel. Bekannt ist er eigentlich für seine „Schnulzenlieder“, wie die Männerwelt jetzt sagen würde, aber wir sollten ab und an noch überrascht werden während der nächsten Stunden. Am Anfang habe ich Herrn Poisel leider schlecht verstanden (lag wahrscheinlich daran, dass mir die Lieder teilweise unbekannt waren), aber ich hatte auch viel mit dem Bühnenbild zu kucken, da es bei fast jedem 2. Lied geändert wurde. Die Arena war sehr gut besucht und die „richtigen“ Fans sangen natürlich jedes Lied mit, so wie die 3 Mädels hinter uns. Auf der Bühne gab es dann auch einen Inlineskates fahrenden Herrn Poisel sowie einen fahrenden VW Bus beim Song „San Francisco Nights“, den wir am liebsten eingepackt und mitgenommen hätten. Philipp Poisel und Band nutzten sämtliche Bühnenflächen sehr intensiv aus (Hauptbühne, langer Verbindungsgang und eine kleinere Bühne inmitten der Fans). Wir waren gut unterhalten, mochten auch die Musik und als es in der Halle komplett dunkel war und Herr Poisel eines meiner Lieblingslieder anstimmte mit „Versteck mich, wo du mich nicht findest, damit …“, war ich einfach nur glücklich.  <3  Leider vermasselte er mir den Song ein bisschen damit, dass er ihn nicht durch sang, sondern mittendrin die Bandvorstellung machte … Aber auch das tat unserer Stimmung keinen Abbruch. Danach verabschiedete sich die Band und ging von der Bühne – und ebenso verließen einige Menschen schon die Halle, auch die 3 Mädels hinter uns. Aber wir wissen ja: so lange es dunkel ist, ist das Konzert nicht vorbei!  ;o)

Es dauerte nicht lange, die Zuschauer schrien schon „Zugabe“ und die Band kam zurück und spielte weiter. Und zwar noch mindestens 6 weitere Songs! Ich würde mal sagen, diejenigen, die gegangen waren, haben fast die Hälfte des Konzerts verpasst… :D  Gerade dieser Zugabenteil hatte es noch einmal in sich: ein breakdancender Philipp Poisel, eine minutenlange DJ-Performance (die fast an David Guetta erinnerte) mit einem der DJ-Einlage abschließendem Konfettiregen und zum Abschluss noch ein paar langsame Lieder von ihm. Dann war aber tatsächlich Schluss gegen 22:30 Uhr und selbst da war die Halle noch gut gefüllt:

Aber nicht mehr lange, denn die Ordner waren sehr schnell darin, die Leute aus der Halle zu kriegen. Aber ist ja auch verständlich, wenn die Bühne gleich wieder abgebaut werden muss, weil es gleich in die nächste Stadt weitergeht.

Wir Mädels packten unsere Sachen in der Loge zusammen und ich musste leider feststellen, dass meine Lederjacke weg war. Dafür hing dort noch eine andere schwarze Lederjacke, die etwas anders aussah als meine. Da hat eines der 3 Mädels unsere Jacken verwechselt und die falsche mitgenommen. Ärgerlich, aber kein Problem. Wir wussten ja, wer die Mädels waren bzw. können es rausfinden und dann werde ich meine Jacke in den nächsten Wochen wieder kriegen. Also alles gut nach einem kleinen Schock.  ;o)
Und ich war einfach nur erleichtert, dass ich nicht wie üblich meinen Haustürschlüssel in der Jacke gelassen hatte, sondern diesmal in der Handtasche. Natürlich zog ich die fremde Jacke dann an, damit ich draußen nicht erfror und die Arme passten sogar – aber der ganze Rest war etwas kurz …

Zurück im Auto hatten wir dann wieder unseren Spaß und die Mädels wollten einfach noch nicht heim gehen (wenn Mamas mal Ausgang haben  ;D). Also ging es nach einiger Diskussion in die Innenstadt. Nach einigen Fehlläufen und der Entscheidung, wo es hingehen sollte, haben wir richtig viel und herzhaft gelacht. Vor allem vor dem Eingang zur Bar, in die wir letztendlich gingen. Also erst einmal Lachtränen getrocknet und rein in den Laden. Das letzte Mal war ich vor gut 10 Jahren da, aber es hatte sich nichts geändert im Calimeros. Alles dicht gedrängt, die Leute eng aneinanderstehend, kaum Platz zum Tanzen, der Ansturm an der Theke ungebrochen und auch wieder nur gut aussehende Barmänner. Also alles wie gehabt und als wäre die Zeit irgendwie stehen geblieben. Es war toll.  <3  Nachdem wir unsere Drinks hatten tanzten wir, lachten, hatten Spaß. Wie in den guten alten Zeiten – aber halt mit komplett anderen Menschen, die ich erst vor wenigen Stunden kennengelernt hatte. Gegen Mitternacht kamen dann auch die „alten Schinken“, die vor 10 Jahren auch schon liefen, u.a. Fatman Scoop – Be Faithful oder auch Usher – Yeah. Und *zack* war ich wieder Anfang 20.  ;o)

Nochmals kurz und knapp zusammengefasst:
ein absolut genialer Abend mit sehr lieben Mädels. Wir stellten fest, dass Dreipunktgurte sehr tricky sein können, dass Herr Poisel nicht tanzen kann (das haben aber wohl sehr viele Musiker so an sich, dass sie zwar sehr gutes Taktgefühl haben, aber beim Tanzen setzt es dann einfach aus – das wurde mir auch schon mehrfach von Musikern so bestätigt) und dass wir das unbedingt mal wieder wiederholen müssen. <3

Hier verlinke ich euch auch noch einmal zwei meiner liebsten Philipp Poisel-Songs. Sie sind langsam, sie sind traurig – also lieber nicht anschauen, wenn ihr grad schlecht drauf seid -, aber genau deswegen mag ich sie wahrscheinlich auch. Zu jedem dieser Songs habe ich selbst erlebte Situationen im Kopf, verbinde sie mit Menschen. Deswegen ist er wohl auch so erfolgreich.

Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag – für mich gibt es jetzt Quality-Time mit der Familie. Dafür stand ich schon heute morgen gegen 10 Uhr in der Küche und habe Kuchen gebacken. Mal sehen, wie er schmeckt.  ;o)  Am Abend schauen wir dann den 3. „Franken“-Tatort an, der diesmal in der Herzstadt spielt.

Eure Karina

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Der Tag kann dann auch weg. Leider ist das aktuell Dauerzustand seit dieser Woche. Da helfen nur Soulfood, Pyjama und neue Folgen von "Grey's anatomy". Habt einen schönen Abend. #mafflumomente #hashtaghokuspokus #soulfood vs #foodporn #mittwochs #suppe #chilli #greysanatomy #ichmussgarnichts #odernichtoderdoch #blumen #flowers #candlelight #comfy #hygge #treatyourself #itsthesmallthings #dadarfeaucheinezweiteschüsselsein #yummy