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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch endlich von meinem Kurztripp nach Hamburg von Ende März erzählen. Während dem kurzen Tapetenwechsel hatte ich eine Art Notizzettel geführt, wo wir waren und was wir gemacht haben, um auch sicherheitshalber nichts zu vergessen. Und nun? Der Zettel ist weg und unauffindbar (vielleicht sollte ich doch mal bis ins letzte Eck aufräumen. ;D ) und nun hab ich den Salat. Dann schauen wir mal, was sich mein Gedächtnis gemerkt hat.

Hamburg ist eine meine Herzstädte und ich komme sehr sehr gerne immer wieder hierher zurück. Das erste Mal war ich 2005 in Hamburg im Musical „König der Löwen“, danach eine ganz lange Zeit nicht mehr, bis es zuerst 2013 zum Junggesellenabschied in die Hansestadt ging, dann 2014 zu einem Konzert in Hamburg, dann fand das #irrenhausontour seinen Weg dorthin und nun endlich war ich wieder da. Für mich sind es der nordische Charme, das „Hamburger Lebensgefühl“, die Menschen, die Hamburg so toll machen. <3 Die immo.welt hat hier 10 Gründe gelistet, Hamburg zu lieben, die ich ebenfalls so unterschreiben kann.

Tag 1

Los ging es am Dienstag, den 28. März morgens gegen halb acht per ICE von Herzstadt 1 zu Herzstadt 2 mit einmal umsteigen in Würzburg. Die Nacht war kurz, da ich wieder mehrfach aufgewacht bin aus Angst, zu verschlafen. Kurz vor 6 Uhr war die Nacht dann aber wirklich vorbei, schnell fertig gemacht und das Papa-Taxi fuhr uns zum Bahnhof nach Bamberg. Alles lief nach Plan (ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :D ), denn auch alle Anschlüsse passten. Zugfahren ist schon interessant, da man auf kleinstem Raum die unterschiedlichsten Menschen um sich hat. In einem Zug war ich fasziniert von einem Mann, der sehr gut gekleidet war und dann schlug er die Beine übereinander und da waren feuerrote Socken zu sehen, die so gar nicht zum Rest passten. Aber es brachte mich zum Lächeln.  :o)  Die ICE-Fahrt war dann recht anstrengend, da über dem Gang drüben eine Dame saß, die nichts anderes zu tun hatte, als die Mitreisenden drumrum auszuquetschen und sie musste sich permanent mitteilen. Die Garmisch-Partenkirchener waren bestimmt froh, als sie aussteigen konnten. Quasselstrippe hoch zehn nebenan – und ich hatte keine Ohrhörer zum Musik hören dabei. Pech gehabt. Was mich wiederum erheitert hat, war die Servicedame der DB, die mit Getränken und Essen durch die Gänge ging. Normalerweise ist man ja eher genervt von ihnen, sie aber sang fröhlich ihr Angebot vor sich hin. Sehr angenehm.

Die Sonne schien und wir hatten tollstes Wetter als wir in Hamburg-Altona ankamen. Die Winterjacken waren eigentlich total fehl am Platz. Wir verstauten erst einmal unsere Koffer in die Gepäckaufbewahrungsschließfächer (was für ein Wort) und suchten dann nach der „Gerüchteküche“, die wir uns während der Bahnfahrt für unser Mittagessen ausgesucht hatten. An dieser Stelle wird nicht verraten, wie lange wir nach dem Restaurant gesucht haben – was halt passieren kann, wenn man den falschen Ausgang am Bahnhof nimmt -, aber das Essen war sooo gut. Wenn ihr mal in Hamburg seid, schaut dort unbedingt vorbei, ihr werdet es nicht bereuen. Leckere Burger, Salate und eine tolle Inneneinrichtung (auf was ich wieder so schaue …).

Nach dieser leckeren Stärkung machten wir uns gegen 14.30 Uhr auf den Weg zu unserem Hotel – und bekamen hierzu eine Taxifahrt aus der Hölle serviert. Mir wird selten schlecht und schon gar nicht beim Autofahren, aber dieser Taxifahrer hat es irgendwie hinbekommen. Gas, bremsen, Gas, bremsen, Links-Rechts-Wechsel. Wuah. Wir kamen dennoch heil am „Nordic Domicil Hotel ****“ an und nach einem Kaffee bei Sonne auf der Hotelterrasse konnten wir unser Zimmer beziehen. Nach einem kurzen Ausruhen im Zimmer zog es uns bei dem tollen Wetter dann wieder nach draußen und durch das schöne Hamburg. <3  Lustigerweise befand sich unser jetziges Hotel nur ca. 50 m von „Der Superbude“ weg, wo ich 2014 übernachtet habe. Die Welt ist klein! Wir liefen also erst einmal gemütlich durch die Sternenschanze runter bis zu den Landungsbrücken, von dort Richtung Speicherstadt/Hafencity und zur Elbphilharmonie, immer die Sonne im Rücken. Eigentlich wollten wir auf die Aussichtsplattform von Elphi gehen, nachdem da aber die Hölle los war und wir in der Nähe bei „Miss Sophie“ leckeres Eis erstehen konnten, machten wir es uns gegen 18 Uhr und bei angenehmen sonnigen 19 Grad am Platz der Deutschen Einheit gemütlich und schlemmten unser Eis. Das Johannisbeer-Sorbet … mmhhhh!!!

Wir liefen weiter durch die Speicherstadt, genossen das tolle Wetter und landeten schließlich vor dem Hamburger Rathaus. Von dort ging es zur Binnenalster, weiter zum Michel, durch die Sternenschanze und zurück zum Hotel. Auf dem Weg sahen wir ein Lokal mit dem Namen „Die erste Liebe vergisst man nicht“. Muss ich dazu noch etwas sagen? <3
Im Hotel erwartete uns noch als Willkommensgruß ein Alsterwasser und ein Räucherlachsbrötchen. An dieser Stelle sei allen gesagt: Alsterwasser ist Bier – ähnlich einem Radler – und kein Wasser, wie es der Name vermuten lässt. Gell, Lil Sista? :D Hiernach und einem nochmaligen Besuch der Dachterrasse mit toller Aussicht, wurden wir an diesem Tag nicht mehr alt und gingen recht bald schlafen. Unser Zimmer im 4. Stock in den begrünten Hinterhof raus war wirklich ein Traum – und vor allem ruhig.

Tag 2

Der leider sehr verregnete Mittwoch begann mit einem riesigen Frühstücksbuffet im Hotel. Yummy! Es war sehr reichhaltig und für jeden war etwas dabei – sogar Sekt für die besonders Mutigen am frühen Morgen. Aufgrund des Wetters ließen wir uns schön Zeit und beratschlagten, was wir an diesem Tag anstellen könnten. Schnell war eine Lösung gefunden wovon mir ein Teil nicht besonders gut gefiel, dazu aber später mehr. Wir machten uns also fertig und gingen wieder zu Fuß zu den Landungsbrücken. Und endlich konnte ich dann ein Vorhaben umsetzen, das ich schon ewig in Hamburg machen wollte – zu Fuß durch den Alten Elbtunnel laufen. Bisher habe ich schlicht und einfach entweder nicht die Zeit gehabt oder habe den Eingang nicht gefunden. Klingt lustig, ist aber so! Nun endlich war es so weit: wir stiegen in den Aufzug, der uns nach unten brachte und durchquerten den Alten Elbtunnel.

Der Alte Elbtunnel verbindet die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet in Steinwerder. Radtouristen und Fußgänger durchqueren den Tunnel rund um die Uhr kostenlos.
Der im Jahre 1911 eröffnete Alte Elbtunnel wurde gebaut, um den Hafen- und Werftarbeitern als Verbindungsweg zwischen den Landungsbrücken und Steinwerder zu dienen. Ursprünglich eine technische Innovation, wurde der Tunnel spätestens nach Eröffnung des „neuen“ Elbtunnels in den siebziger Jahren und weiterer neuer Brückenbauten im Hafen zur Touristenattraktion.
Ein Gebäude mit grüner Kuppel an den Landungsbrücken deutet auf den unter der Elbe querlaufenden Tunnel hin, der seit 2003 unter Denkmalschutz steht. Fahrstühle bringen Fußgänger und Radfahrer in die Tiefe, Autos nutzen die hydraulisch betriebenen Fahrkörbe und bezahlen eine Gebühr von zwei Euro.
Der 426 Meter lange Tunnel wird heutzutage genutzt, um die verwinkelten Ecken des Hafens zu erkunden, nach Wilhelmsburg oder ins Alte Land zu gelangen. Sehr beliebt ist auch die Aussichtsplattform, von der die Touristen und Einheimischen gleichermaßen einen wunderschönen Panoramablick auf die Hamburger Landungsbrücken haben.
(weitere Infos hier)

Es ist einerseits faszinierend, unter der Elbe hindurch zu laufen und wie das Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen werden konnte, andererseits ist es auch ein bisschen beklemmend, wenn man bedenkt, was passieren würde, wenn die Konstruktion einbricht – in einer Tiefe von 24 m und über sich die Elbe. Was uns aber nicht davon abgehalten hat, zum Beispiel Hüpfbilder zu machen.  ;o)

Auf der Südseite in Steinwerder angekommen, hatte das Wetter Einsicht mit uns und so konnten wir einen tollen Blick auf die „Hamburger Skyline“ genießen. Außer uns war noch eine Schulklasse auf einem Ausflug dort unterwegs und die Möwen zogen ihre Kreise. Diese sind neben Erdmännchen meine liebsten Tiere, denen ich stundenlang zusehen könnte. Ein paar Möwen haben sich auch schön für Fotos in Pose geworfen, die gleich zu meinen Lieblingsschnappschüssen wurden.
Da nun mein Wunschteil des Tages abgehakt werden konnte, ging es zum Wunschteil meiner Lil Sista und so machten wir uns auf den Weg in die Speicherstadt. Ich eher so wider Willen und meine Schwester sehr begeistert …

… landeten wir schlussendlich vor dem „Hamburg Dungeon“. Schon bei den Beschreibungen auf der Homepage bzw. deren Flyern wusste ich, dass das für mich Angsthasen nichts ist. So GAR NICHTS ist. Aber was tut man nicht alles für seine Lieben. Wir hatten eine relativ lange Wartezeit, bis wir rein kamen (wir hatten nicht vorab gebucht) und drinnen angekommen, musste ich natürlich erst noch einmal um die Ecke verschwinden. Das war für mich schon gruselig genug.
Die Führung durch die Hamburger Geschichte begann und glücklicherweise war bei uns eine Schulklasse dabei – weswegen ich glaube, dass alles nicht ganz so heftig durchgezogen wurde, wie sonst üblich. Wir hatten also 2 Lehrerinnen dabei, eine Horde Jugendliche (dem Aussehen nach zu urteilen nicht älter als maximal 13 Jahre alt) und wenige andere Erwachsene wie wir. Ich möchte nicht zu viel verraten vom Dungeon, schaut es euch selber an (wenn ihr keine Schisser seid). Nur so viel: nach ca. 30 Minuten waren die 2 Lehrerinnen mit verängstigten SchülerInnen verschwunden, die Darsteller sind mega gut und authentisch. Es gibt genug Schock- und Überraschungsmomente, bei denen mit Dunkelheit, plötzlichem Lichteffekt und Schocks gearbeitet wird – für mich war das (Dank meines Kopfkinos und meiner empathisch intuitiven Ader) Psychoterror. Ich zerquetschte die Hand meiner Lil Sista und schrie auch des Öfteren. War ich froh, als wir wieder draußen waren!

Nach diesem Schockerlebnis „musste“ meine Schwester mich dann in die angrenzende Kaffeerösterei einladen. Strafe muss sein. ;o)  Dort genossen wir bei tollem Ausblick auf die Speicherstaat samt Fleete leckeren Espresso, Kuchen bzw. Waffel – und ganz schnell war mein persönlicher Albtaum Dungeon wieder vergessen.  ;o)   (Bin ich froh, dass ich damals nicht mit meinen Kollegen beim #irrenhausontour reingegangen bin, die hätten sich krank gelacht über mich – und wem hätte ich da die Hand zerquetschen können/sollen?)  Noch ein paar Mitbringsel reicher, gönnten wir uns diesmal ein Taxi zurück zum Hotel.

Diese Taxifahrt war sehr entspannt mit einem echt entspannten Hamburger Kerl am Steuer und wir hatten gleich die Taxirufnummer im Kopf für unsere Abreise, denn auf eine Kamikaze-Taxifahrt wie am Anreisetag hatten wir keine Lust mehr. Im Hotel wurde dann wieder eine Runde relaxt, bevor wir uns für den eigentlichen Grund unserer Hamburgreise fertig machten und im schicken kleinen Schwarzen bzw. chic angezogen zu Fuß unserem Ziel entgegen eilten.

In der „Neuen Flora“ läuft derzeit das Disney-Musical „Aladdin“, wofür wir Karten hatten. Obwohl es Mittwochabend war, war das Musical sehr gut besucht und wir schmolzen während der Aufführung dahin. Es ist ein sehr farbenfrohes Musical mit einem überwältigenden Bühnenbild, das natürlich immer wieder wechselt. Die Darsteller sind sehr authentisch und gut – vor allem bei Dschinni und Jago (im Film ein Papagei, im Musical ein Mensch) habe ich mich köstlich amüsiert. Ein absoluter Gänsehautmoment war die Szene, als Aladdin und Jasmin auf dem fliegenden Teppich durch die Nacht fliegen. <3  Aber ich möchte nicht zu viel verraten, schaut es euch selber an, es lohnt sich!

Nach dem Musical setzte dann leider wieder Regen ein, der uns ab nachmittags großzügig verschont hatte. Wir liefen also mit Schirm bewaffnet zurück Richtung Hotel und stellten fest, dass wir eigentlich richtig großen Hunger hatten. Und wie ist das so, wenn man Hunger hat? Genau, gerade dann findet man keinen Dönerladen am Weg. Dafür taten wir eine andere Perle auf: die „La Bella Pizzeria“. Absolut unscheinbar und hat von außen eher den Charme eines heruntergekommenen Lokals – aber das Essen … Wow. Dort habe ich die besten Bruschetta meines Lebens gegessen. Und die Hauptspeise … <3 Der Inhaber war auch sehr freundlich und lustig – weswegen es zum Abschluss dann noch gleich mehrere Sambucca für uns Mädels gab. Eine super Sache … wo ich doch überhaupt nichts vertrage. :D So ging ein erneut absolut toller Tag zu Ende.

Tag 3

Und schon war es leider wieder Zeit für die Heimreise. Wir genossen erneut ein sehr sehr gutes und reichhaltiges Frühstücksbuffet, bevor wir unsere Sachen packten und auscheckten. Mit der richtigen Taxihotline-Nummer ausgestattet war die Fahrt zum Bahnhof Hamburg-Altona diesmal ein wahrer Traum. Nachdem wir noch einige Zeit hatten, bis unser ICE fuhr, packten wir unsere Koffer einmal mehr in Gepäckaufbewahrungsschließfächer und schauten uns anschließend bei schönem Wetter im Stadtteil Ottensen um. Natürlich zog es uns auf die Ottenser Hauptstraße (Einkaufsstraße) und wir ließen nochmals gutes Geld in Hamburg.  ;o)  Wir ließen uns im „Kaiserwetter“ nieder und genossen dort noch einen Milchkaffee, während wir einfach nur das Treiben in der Fußgängerzone beobachteten. Wäre ich nicht so satt gewesen, hätte ich noch etwas Leckeres im „Kaiserwetter“ gegessen, aber wo kein Platz ist, ist halt kein Platz.  ;o)  Diese Kette wirbt mit ihren frischen, saisonalen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, was auch augenscheinlich so ist und weswegen mir das Wasser im Munde zusammenlief. Merken: das nächste Mal dort etwas essen!

Wenig später fuhr unser ICE ab Hamburg-Altona los Richtung Heimat. Es war eine entspannte Fahrt, die diesmal leider Verspätung hatte und wir daher unseren Anschlusszug in Würzburg verpassten. Aber auch das tat dem schönen Kurztripp keinen Abbruch, wir kamen einfach eine gute Stunde später zuhause an, ebenfalls bei tollem Wetter. Was will Frau mehr?

Eines habe ich jedenfalls bei diesem Kurztripp gelernt: ab sofort werde ich immer bis oder ab Hamburg-Altona fahren und nie mehr Hamburg-Hauptbahnhof, da es ein viel entspannteres reisen ist (am Hauptbahnhof herrscht ziemliches Chaos beim Ein-/Aussteigen). Künftig werde ich wahrscheinlich mehr solcher „Musicalfahrten“ oder allgemein Kurztripps machen, da ich mit Spar mit-Reisen abermals sehr gute Erfahrungen gemacht habe (das hier ist keine Werbung und ich habe auch kein Abkommen mit diesem Anbieter oder bekomme etwas dafür, ich bin einfach nur begeistert aufgrund meiner guten Erfahrungen und der tollen Paketleistungen) und so ein kleiner Tapetenwechsel einfach nur absolut toll ist.

Das waren jetzt meine 5 Cents dazu und damit wünsche ich euch einen tollen Sonntag.  :o)

Eure Karina

Hallo meine Lieben,

am 01.12. stand mal wieder der Betriebsausflug des #irrenhausontour an und heute möchte ich euch davon berichten. Wer mir auf Instagram folgt, hat darüber oder auch über die Instagram-Story vieles mitbekommen. Für alle anderen hier nun ein ausführlicherer Bericht. :o)
An dieser Stelle noch der Hinweis: Bilder mit Datum- und Zeitangabe sind nicht von mir, sondern von einem Kollegen.

Wir starteten morgens um 7:30 Uhr an unserer Arbeitsstätte und unser Busfahrer Stefan brachte uns sicher zu unserem ersten Zwischenstopp. Nach sehr langem „sich schlafend stellen“ war ich sehr froh, als wir ankamen (ich würde mich nicht als Morgenmuffel bezeichnen, aber ich brauche morgens noch ein bisschen meine Ruhe, um langsam im Tag anzukommen. Extrem angeknipste Personen sehr früh am Morgen kann ich nur sehr schwer ertragen – aber davon hatten wir leider einige dabei). Der erste Stopp auf diesem Ausflug (der erste, den ich nicht mitorganisiert hatte und mich demnach entspannt zurücklehnen konnte) war Laaber. Kennt irgendwer von euch die Confiserie Seidl? Seid froh – oder auch nicht. Je nachdem, wie sehr ihr Schokolade liebt – denn dort wird man mehr als fündig, wie ihr auch auf der dazugehörigen Homepage sehen könnt. Ich bin da ja eine extrem süß Veranlagte und könnte mich vermutlich nur von Schokolade ernähren.  ;o)  Aber ich muss sagen, dass mich das Angebot erschlagen hat. Einige Räume voll nur mit tollsten Schokoladenvariationen, auch Gummibärchen und Co. – das war zu viel für mich (mal ganz abgesehen davon, dass die Schokolade vermutlich nicht mal bis zur Heimkehr überlebt hätte). Während andere Kolleginnen und Kollegen den Laden (übertrieben gesagt) leer kauften, ging ich ohne irgendetwas wieder raus und zurück zum Bus, wo ein kleines Frühstück auf uns wartete (Wiener und Brötchen – das seit jeher wichtigste bei einem Ausflug von uns ist scheinbar Essen. Ganz ohne Witz jetzt!). Natürlich wurden da dann auch schon die ersten Bierflaschen geleert – es ist schon interessant, wie manche Dinge vorhersehbar sind bei bestimmten Personen. ;o)

Nachdem die Confiserie Seidl also vermutlich ihren Wochenumsatz innerhalb 1 Stunde mit uns gemacht hatte, fuhren wir weiter zum nächsten Stopp: nach Regensburg, was nur wenige Kilometer entfernt lag. Wir parkten am Busterminal für Reisebusse („Am Protzenweiher“), packten uns warm ein gegen den eisigen Wind und schon nahm uns unsere Stadtführerin in Empfang und die Stadtführung begann. Ich war sehr gespannt darauf, welche Ecken wir zu sehen kriegen würden, da ich schon sehr oft in Regensburg war und daher schon sehr vieles kannte.

Regensburg (von lateinisch Castra Regina, auch lat. Ratisbona) ist eine Großstadt und kreisfreie Stadt in Ostbayern. Sie ist Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe.
Die Stadt hat 145.465 Einwohner (31. Dezember 2015) und steht damit nach München, Nürnberg und Augsburg an vierter Stelle unter den Großstädten des Freistaates Bayern.
Sie ist Bischofssitz der Diözese Regensburg, hat drei Hochschulen und ist eines der 23 bayerischen Oberzentren.
(Quelle: Wikipedia – siehe auch Homepage der Stadt)

Wir liefen also im Gänsemarsch erst einmal vom Busterminal in Richtung Steinerne Brücke und hielten mehrmals für Informationen an. Auf der Steinernen Brücke waren wir dann mal wieder der Meinung, dass es Zeit für ein Hüpffoto wäre. Während die anderen alle schon weiterliefen, blieben wir zu viert zurück, drei hüpften (inklusive ich) und eine drückte ab. Einmal, zweimal, dreimal … Mehrfach. Und kein Bild wurde etwas. Woher kennen wir das bloß???  ;o)  Also tauschten die Fotografin und ich den Platz und *zack* auf’s erste Mal funktioniert. Eventuell sollten wir unsere Einstellungskriterien beim Personal mal überdenken.  ;o)

Wir eilten nach erfolgreichem Hüpffoto also dem Rest der Truppe hinterher und landeten wenig später an der Historischen Wurstküche von Regensburg. Weiter ging es zur Porta Praetoria, die gerade leider saniert wird (wie die Steinerne Brücke auch – diese von einer Firma aus dem Bamberger Landkreis. Wir Bamberger sind halt überall. :D ) und daher nicht sichtbar war. In einem in der Nähe liegenden Hinterhof, in dem man zum Domschatzmuseum kam, zeigte uns die Stadtführerin eine interessante Statue, von der ich in der nächsten Galerie ein Bild einstellen werde. Mit knappen Worten gesagt „Vorne rum freundlich und hinten rum böse.“ Was es mit der Statue auf sich hatte, kann ich euch leider nicht mehr sagen. Nur wenige Meter weiter standen wir dann vor dem Dom St. Peter, welcher zusammen mit der Steinernen Brücke das Wahrzeichen der Stadt Regensburg ist.

Von dort ging es – vorbei am „Hutmacher“, der den Hut für Johnny Depp in „Alice im Wunderland“ herstellte – durch die vielen putzigen Gassen der Altstadt, die auch schon weihnachtlich geschmückt waren. Von Zeit zu Zeit blieben wir natürlich stehen, weil uns die Stadtführerin etwas erklärte. Immer wieder stand unsere Truppe hierbei für Passanten im Weg und so kam es zum neuen Ausspruch „Gasse bilden!“, der unser „Kuscheln!“ von Hamburg 2015 damit ersetzte.  :o)  Vorbei ging es auch am Dampfnudel-Ulli und dem Alten Rathaus zum Haidplatz, wo uns das „steinerne Stadtmäuschen“ gezeigt wurde. Dieses befindet sich im Erdgeschoss einer ehemaligen Hauskapelle und ist eher unscheinbar – außer, man wird darauf hingewiesen. Wenn man mit der Hand über das Stadtmäuschen streicht und sich dabei etwas wünscht, geht es angeblich in Erfüllung. Natürlich darf man nicht aussprechen, was man sich gewünscht hat. Eh klar. ;o)  Ich will ja nicht unken, aber mein Wunsch geht scheinbar langsam in Erfüllung. Hi hi.

Von dort ging es in den Innenhof eines Palais, wo eine Kunstaustellung war. Besonders lachen mussten wir über den Wegweiser mit der Aufschrift „Himmel“, der zu dem Zeitpunkt auf ein Dixie-Klo zeigte.  :D
Die Stadtführung ging dann noch eine ganze Ecke weiter und endete nach insgesamt ca. 80 Minuten am Neupfarrplatz. Die Stadtführung war grundsätzlich ganz schön, aber leider hab ich mir nicht viel davon behalten. Die Stadtführerin hat mit Jahreszahlen um sich geworfen und da steige ich dann irgendwann aus – weil ich mir das eh nicht alles merken kann. Wenn Anektoden erzählt werden, wie z.B. zum steinernen Stadtmäuschen oder zu den Patriziertürmen (je höher, desto reicher war jemand – wobei die oberen Stockwerke „Deko“ waren und nicht zu Wohnzwecken genutzt wurden), merke ich mir die, aber alles andere ist leider vergebene Liebesmüh.

Da wir noch kurz Zeit zur freien Verfügung hatten, blieben wir gleich am Weihnachtsmarkt am Neupfarrplatz und gönnten uns etwas zu trinken und teilweise auch zu essen. Hier lernten wir auch zwei nette ältere Regensburger Herren kennen, die sich dann wohl auch irgendwann ihren Teil zu unserer Truppe dachten.  :D  Wir kennen uns ja und wissen, wie was gemeint ist – aber wenn Außenstehende Dinge hören wie „Und du wunderst dich, dass du keine Freunde hast?“, worauf kommt „das darf er nur sagen, weil er so gut im Bett ist“ und noch jemand anderes drauf sagt „Was? Du hast noch eine? Ich dachte, ich wäre die Einzige für dich!“, denken die sich wohl ihren Teil … :D  Ich wanderte dann noch mit einem Kollegen ein bisschen durch die süßen Gassen, wir knipsten hier und da ein Bild und liefen dann zurück zum Busterminal, um pünktlich weiter zum nächsten Stopp zu fahren. Auf dem Rückweg entdeckte ich dann noch einen zauberhaften kleinen Laden, der „Coming Home“ hieß. Das nächste Mal bleibe ich dort länger!  ;o)

Als wieder alle an Bord waren (wie immer ging es nicht nach Zeitplan weiter, aber so kennen wir das ja  :o)  ), fuhren wir weiter in den Landkreis Kehlheim und kamen in Abensberg an. Nachdem wir auf einem Großparkplatz geparkt hatten, gingen wir zu Fuß unserem Ziel entgegen – der Brauerei Kuchlbauer.

Die Brauerei Kuchlbauer ist eine mittelständische, vorwiegend auf Weißbier spezialisierte Brauerei in der Hallertau mit Sitz in Abensberg im Landkreis Kelheim (Niederbayern). Jährlich werden rund 93.000 hl Bier gebraut.
(Quelle: Wikipedia und Homepage der Brauerei)

Dort angekommen startete auch schon wenige Minuten später unsere Brauereiführung. Wir erfuhren, dass durchschnittlich jeder Mensch in seinem Leben 29.000 Liter Weißbier trinkt (bei mir sind es 0,00 Liter, aber das holt der Bauhof wieder mit rein  ;D ), wie Weißbier entsteht, welche unterschiedlichen Sorten die Brauerei herstellt und wie sie sich unterscheiden. Außerdem wurden im Bereich des Bierabfüllens sehr lange Zeit nur Frauen beschäftigt, weil diese flinker und ausdauernder bei der Arbeit waren als Männer – und um 16 Uhr noch nicht betrunken.  ;o)  Meine Kolleginnen und ich bejahten das gleich, was unser Umschüler scheinbar ein bisschen anders sieht… ;o) Vorbei an einem auf einem Holzfass liegenden schlafenden Zwerg, in den Keller sowie wieder zurück ins Erdgeschoss war die Tour dann fast schon zu Ende, nachdem wir fast 1 km der „Hundertwasser-Spur“ gefolgt waren (siehe Foto). Unsere Tourguide brachte uns noch in den Keller das Bierturms und entließ uns dann dort.

Der Kuchlbauer Turm ist über die Jahre (Grundsteinlegung 2007, Eröffnung 2010) zu einer echten Sehenswürdigkeit geworden und wird jährlich von sehr vielen Besuchern frequentiert. Er ist ein Architekturprojekt des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser (der den Baubeginn und die Fertigstellung nicht erlebte). Geplant, geändert und bearbeitet wurde der Turm von Architekt Peter Pelikan, der ein Mitarbeiter von Hundertwasser war.

Hundertwasser steht für „keine klaren Linien“, wie ich es knapp ausdrücken würde. Hundertwasser ist Kunst, die sich darin zeigt, dass der Künstler ein menschengerechteres Bauen im Einklang mit der Natur schaffen wollte. Keine geraden Wände und Winkel, keine wirklich erkennbaren Strukturen. Kreatives Chaos.  ;o)
Ich persönlich bin kein Fan von Hundertwasser, da ich jemand bin, der klare Linien und Strukturen braucht und liebt. Dennoch finde ich seine Arbeiten sehr faszinierend – ebenso wie diesen Turm. Den wir natürlich bestiegen haben und in 35 m Höhe die schöne Aussicht und die langsam untergehende Sonne bewundert haben. Mein Kollege hat dort oben ein sehr schönes Paronamabild aufgenommen.

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Wieder unten angekommen mussten wir Damen erst einmal dringend wohin … also schauten wir uns die Hundertwasser-Toiletten an. Als wir so da standen und warteten, kam mein Sachgebietsleiter rein und schaute recht verwirrt. „Äh, …, das ist die Damentoilette.“ Er etwas pikiert geschaut und erstaunt „oh“ gesagt und weg war er. Hat dann scheinbar doch die Männertoilette gefunden.  :D  Nach diesem kleinen Ausflug gingen wir nach draußen und zur Bierverkostung, die bei jeder Führung automatisch dabei ist. Man erhält 0,5 Liter Bier nach Wahl und eine Bretze (glücklicherweise auch alkoholfreie Getränke, denn mit Bier kann man mich jagen). Wir saßen also in gemütlicher Runde zusammen, lauschten der Weihnachtsmusik, quatschten, lachten und hatten eine gute Zeit.

Nach einem Blick auf die Uhr und einem kleinen Erschrecken unsererseits („Mist, schon so spät? Wir haben uns den Weihnachtsmarkt noch gar nicht angeschaut und müssen in einer knappen Stunde schon beim Abendessen sein, weil reserviert ist.“) ging es dann nach draußen in die Dämmerung und wir genossen den eigentlichen Grund, weswegen wir hier waren: die Turmweihnacht. Es war einfach nur wunderschön anzusehen und hatte einen sich eigenen Zauber inne. Nicht nur der „kleine“ Markt um den Kuchlbauer Turm herum, auch der in der Nähe liegende „große“ Markt war ein Traum. Dort gab es dann noch ein Hundertwasser-Kunsthaus zu sehen. Überall waren zig LED-Lichter angebracht. Nicht nur Kinderaugen leuchteten. Es war sooo schön. Auch der Handwerkermarkt in einer angrenzenden beheizten Tiefgarage war sehr sehenswert.

Obwohl wir dann schon echt knapp zum Abendessen dran waren, gab es noch eine schnelle Runde Glühwein für den Großteil von uns und erst dann machten wir uns auf den Weg zum Restaurant Kuchlbauer. Immerhin hatten wir zwei von drei Betriebsräten bei uns dabei – was sollte uns da schon passieren?  ;o)  Der Rest der Truppe saß schon da und auch wir nahmen schnell unsere Plätze ein, bevor eine recht fesche Bedienung unsere Getränkebestellung aufnahm. Wenig später kam dann auch schon das jeweils vorbestellte Essen und bei reichlich Gelächter und guter Stimmung ließen wir es uns schmecken. (Merke: wenn dein SG-Leiter schon einiges intus hat, keine Scherze oder Anspielungen mehr machen. Er nimmt alles sehr ernst.)

Nach dem schönen Ausklang machten wir uns durch die beleuchtete Stadt wieder zurück auf den Weg zum Großparkplatz und zu unserem Bus. Wo bereits wieder der Großteil wartete und noch einige Wiener und Brötchen vom Morgen verdrückte. Alkohol braucht ja schließlich eine Grundlage. Und ich mag jetzt wieder für eine Oberlehrerin oder sonstwas gehalten werden, aber ich persönlich habe keinerlei Toleranz dafür, dass man sich auf einem Betriebsausflug über die Maßen voll laufen lässt. Das empfinde ich als unnötig und ein Zeichen für mangelnden Anstand und/oder Respekt. Aber gut. Jedem das Seine. Sind ja alles Erwachsene. Zumindest laut Geburtsdatum. Was für Blödsinn dann noch im Bus auf der Heimfahrt ab ging ist wieder eine andere Geschichte. Aber ihr wisst ja: was auf dem Ausflug passiert, bleibt auf dem Ausflug …

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und falls ihr mal Richtung Abensberg kommt – ein Besuch der Turmweihnacht lohnt sich. Sehr!  :o)

Eure Karina

 

Hallo meine Lieben,

nachdem nun auch mein Speedport-Modem den Cyberangriff überstanden hat und das Internet/W-Lan wieder problemlos funktioniert, möchte ich euch heute von Tag 4 und damit auch dem letzten Tag des Roadtrips nach Österreich erzählen.

***

Auch dieser Tag startete für mich kurz nach 6 Uhr, als ich aufwachte und an Schlaf nicht mehr zu denken war. Also wieder mein Buch zur Hand genommen und weiter gelesen, zwischendrin gepackt und mich fertig gemacht. So hatte ich null Stress als meine Cousine aufstand und sich fertig machte. Gewusst wie!  ;o)

Für den letzten Tag hatten wir uns wieder das leckere Frühstücksbuffet im Hotel ausgesucht und haben dort in aller Ruhe eine gute Stunde verbracht. So sind wir entspannt in den Tag gestartet (und ich Döspaddel hab nebenbei noch die Tischdecke ordentlich mit Obstsalatsaft getränkt).
Meine Cousine erzählte dann noch eine lustige Geschichte, die an Tag 3 passierte, während sie noch in der Lobby saß und das kostenfreie Hotel-W-Lan genutzt hat und ich schon auf dem Zimmer war:
Während sie dort saß, bekam sie ein Telefonat zwischen der Rezeption und einem Gast mit. Offensichtlich wurde ihm ein falsches Zimmer zugewiesen (eine bessere Kategorie, als er gebucht hatte) und die nette Dame versuchte, ihn aus dem Zimmer rauszubewegen. Das ist dann so oder ähnlich abgelaufen: „Guten Tag Herr XY, hier spricht Frau XY von der Rezeption. Bedauerlicherweise ist uns ein Fehler unterlaufen und wir haben Ihnen vorhin ein falsches Zimmer zugewiesen. Wir möchten Sie bitten, mit Ihrem Gepäck an die Rezeption zu kommen, damit wir Ihnen das richtige Zimmer zuweisen können.“ ….. „Das ist ja schön, dass Ihnen das jetzige Zimmer so gut gefällt, aber leider ist da ein Fehler unterlaufen und Sie müssen ein anderes Zimmer beziehen.“ … „Das ist natürlich ärgerlich, dass Sie Ihr Gepäck schon ausgeräumt haben, aber gerne bringt auch unser Personal Ihr Gepäck vom jetzigen Zimmer in das richtige Zimmer.“ … „Es tut mir wirklich leid, aber es gibt leider keine Möglichkeit, dass Sie in dem jetzigen Zimmer bleiben können.“ … Wir wissen nicht, wie es ausgegangen ist (so lange meine Cousine dort saß, kam niemand an die Rezeption runter), aber da wollte scheinbar jemand sein schönes Zimmer nicht mehr her geben. :D

Nach dem leckeren und reichhaltigen Frühstück checkten wir aus, beglichen unsere Frühstücke und die anfallende Tourismusabgabe – und dann ging es weiter zu noch einem kleinen Ausflug.

Wie ich euch bereits schrieb, waren wir an Tag 3 nochmals kurz in der Tourist Information. Für unseren Abreisetag hatten wir uns nämlich zwei Ziele ausgedacht, von denen wir uns gerne eines ansehen wollten: das Stift Kremsmünster oder das Stift St. Florian.
Die nette junge Dame in der Touri-Info rief dann jeweils dort an zwecks möglicher Führungen, da man von außen (zumindest in Kremsmünster) nicht die Welt sehen konnte und man mit Führungen doch mehr Einblick bekommt, vor allem in die schönen Sääle (schreibt man das so?!). Die Entscheidung, wo wir hinfahren würden, wurde uns schnell abgenommen – da in Kremsmünster niemand ans Telefon ging, egal, wie oft die junge Dame dort anrief und es durchklingeln ließ. In Sankt Florian konnten wir jemanden erreichen, allerdings waren auch dort keine Führungen mehr möglich, die gingen nur bis Ende Oktober. Insofern haben wir wirklich eine schlechte Reisezeit erwischt – aber da man im Stift St. Florian auch ohne Führung viel sehen konnte, war uns das auch recht und unser Ausflugsziel stand fest.  :o)

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Wir verabschiedeten uns also schweren Herzens vom schönen Linz und fuhren wieder auf die A7 und A1 auf, um nur gute 20 km weiter bei unserem Ausflugsziel in der Marktgemeinde Sankt Florian anzukommen.

St. Florian (auch Sankt Florian) ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Linz-Land im Zentralraum mit 6.084 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016). Es ist vor allem bekannt für das Stift Sankt Florian, in dem auch Anton Bruckner als Organist wirkte und unter der Orgel bestattet ist. Der Ort und das Stift sind nach dem Heiligen Florian benannt.
(Quelle: Wikipedia)

Wir sahen den Ort nur aus dem Auto heraus, als wir zum Stift fuhren, aber er wirkte sehr hübsch, ruhig und sehenswert. Vielleicht sehen wir uns ein nächstes Mal genauer dort um – wenn es nicht so kalt ist und eher im Sommer.  ;o)

Das Stift Sankt Florian konnten wir problemlos finden, parkten davor und besichtigten es (natürlich mit unseren Kameras im Anschlag). Hier erst einmal ein paar Infos für euch zu diesem Kloster:

Das Stift Sankt Florian als eines der größten und bekanntesten Barockklöster steht in der Marktgemeinde St. Florian nahe Linz in Oberösterreich. Die römisch-katholische Stiftskirche ist eine Pfarrkirche und Basilica minor Mariä Himmelfahrt und gehört zum Dekanat Enns-Lorch in der Diözese Linz. Die Stiftskirche und das Kloster als Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz. Seit dem Jahr 1071 besteht hier eine Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren, der jetzigen Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren. Die prachtvollen, nahezu unversehrt erhaltenen Barockgebäude mit der Stiftsbasilika sind unter den Baumeistern Carlo Antonio Carlone, Jakob Prandtauer und Johann Gotthard Hayberger von 1686 bis 1750 entstanden.
(Quelle: Wikipedia)

Zuerst schauten wir uns die Stiftsbasilika und das Gelände von außen an. Wir ließen das Feuerwehrmuseum links liegen (im wahrsten Sinne des Wortes) und bestaunten die Außenfassaden der Kirche sowie die angelegten Priestergräber. Die anderen Gärten haben wir uns nicht angesehen, da ohnehin zu dieser Jahreszeit nichts mehr geblüht hat. (Auch das kann man sich für einen evtl. späteren Besuch vormerken, da die drei angelegten Gärten wunderschön sein sollen.)

Danach schauen wir uns natürlich die Basilika von innen an und ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn ihr solche alten Gemäuer betretet, aber mir verschlägt es da immer die Sprache, wenn ich sehe, was im 16./17. Jahrhundert bei dem Bau geleistet wurde. Ohne die ganzen Möglichkeiten, die man heutzutage bei einem (Haus-)Bau zur Verfügung hat. Erstaunlich. Erhaben. Ehrwürdig. Wirklich.

Die Stiftskirche ist Maria Himmelfahrt geweiht. Weitere Patrone sind der heilige Florian und der heilige Augustinus. Im Jahr 1999 ist die Kirche durch Papst Johannes Paul II. zur Basilika minor erhoben worden. An dieses Ereignis erinnert ein Papstwappen von Klaus Wedenig links hinter dem Abschlussgitter.

Da wir alle Zeit der Welt hatten, konnten wir in Ruhe das Chorgestühl, die Kanzel, die Kirchenbänke, die Bruckner-Orgel, die Malereien, Deckenfresken und die Seitenkapellen ansehen. Auf der Brucknerorgel werden heute noch regelmäßig Konzerte gespielt. Mit anderen Daten zur Kirche möchte ich euch hier gar nicht belästigen – schaut es euch einfach auf der Wikipedia-Seite oder der Homepage des Stiftes an, wenn es euch interessiert. Ich lasse hier lieber ein paar Bilder sprechen.

Als wir alles bestaunt hatten, zog es uns zum restlichen Stift – aber vorher bogen wir noch im Stiftsladen ab. Wie das halt so ist, wenn Frauen unterwegs sind. Da ist ein Laden? Zack, schnell reingehen!  :D  Der Stiftladen war absolut zauberhaft mit einem schönen Angebot an Büchern, Deko-Artikeln usw. Ich fand dort zum Beispiel eine „Mini-Krippe“, die jetzt jedes Weihnachten bei mir einziehen darf und mich an diesen Ausflug erinnert. <3
Nach dem kleinen Shoppingausflug sahen wir uns den Innenhof des Stifts und auch die Gänge im Stift (das heute noch ein Internat für die die Florianer Sängerknaben ist) an – wobei wir da evtl. auch wo langgelaufen sind, wo wir nicht hingedurft hätten. Eventuell.  ;o)  Aber wir haben ja nix angestellt – und erwischt hat uns auch keiner. Aber von den schönen Säälen, die man nur bei Führungen sehen kann (wie z.B. Marmorsaal oder Kaiserzimmer), haben auch wir nichts gesehen.

Nachdem wir soweit alles zugängliche gesehen und unser „Miss Marple“-Gen ausgelebt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto und damit dann auch wieder über die A1, A8 und A3 auf den Heimweg Richtung Regensburg. Natürlich wieder mit unserem Hörbuch „Ellen Berg – Ich koch dich tot“. Und doch weiß ich immer noch nicht, wie das Buch ausgeht! Waaaah! Wir hatten definitiv zu wenig Zeit, um es ganz anzuhören und meine Cousine verrät mir das Ende nicht. Aber irgendwie krieg ich das dann schon alles noch selber raus – oder kaufe mir doch das Buch…

In Regensburg angekommen hatte ich dann eine Fetzengaudi, mein Auto aus dem Domgarten auszuparken. Wegen Bauarbeiten (die wohl schon gute 2 Jahre andauern) kann man nämlich nicht normal vorwärts rausfahren, sondern muss rückwärts raus. Für die nicht mal 20 Meter hab ich gute 5 Minuten gebraucht – inklusive Ausweisung durch meine Cousine. Ein Nachbar, der nebendran in seinem Garten gewerkelt hat, meinte nur lachend zu mir „Ich hoffe, Sie haben noch genug Benzin!“ Aber ja, den hatte ich – noch 3/4 voll.  :D  Alleine wäre ich wohl nach 30 Minuten noch nicht draußen gewesen, da es schon eng war (und das soll jetzt keine Ausrede sein). Nach dem Ausparken machte ich dann noch  notdürftig Jake sauber, der voller Blätter war und machte mich auf den Heimweg. Vorher knipste ich noch schnell den Kanaldeckel im Domgarten für die liebe Frau Tonari – den dort gesehenen Kanaldeckel  gibt es nur auf dem Hoheitsgebiet des Bischofs in Regensburg.
Auf dem Heimweg kam ich soweit gut durch, aber hinter Erlangen-Nord und Forchheim war dann eeeeeeeewig Stau und es ging nur im Schneckentempo voran. Irgendwas ist ja immer.  ;o)  Dennoch war ich kurz nach 16:30 Uhr zuhause.

Es bleibt festzuhalten, dass Linz eine wunderschöne Stadt ist. Sehr nette Menschen, tolle Sehenswürdigkeiten, tolle Architektur ein schöner Dialekt (ja, ich kann mich daran nicht satt hören) – aber dennoch braucht es keine vier Tage vor Ort. Theoretisch reichen auch 2 volle Tage aus, um alles zu sehen, was man sehen möchte. Aber was mir an Linz (vielleicht auch in ganz Österreich?) sehr gut gefällt, sind die Verkehrszeichen. Lacht nicht, aber sie sind einfach so viel „menschlicher“ gestaltet als die Strichmännchen in Deutschland – das hat was. Irgendwie.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend und eine schöne Woche. Meine restliche Woche ist gut durchgetaktet und dann wartet noch ein Kurzurlaub. So könnte jede Woche sein. :o)

Eure Karina

 

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A hot meal and "Grey's anatomy" plus candlelight make everything better.

Der Tag kann dann auch weg. Leider ist das aktuell Dauerzustand seit dieser Woche. Da helfen nur Soulfood, Pyjama und neue Folgen von "Grey's anatomy". Habt einen schönen Abend. #mafflumomente #hashtaghokuspokus #soulfood vs #foodporn #mittwochs #suppe #chilli #greysanatomy #ichmussgarnichts #odernichtoderdoch #blumen #flowers #candlelight #comfy #hygge #treatyourself #itsthesmallthings #dadarfeaucheinezweiteschüsselsein #yummy