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Hallo meine Lieben,

am 01.12. stand mal wieder der Betriebsausflug des #irrenhausontour an und heute möchte ich euch davon berichten. Wer mir auf Instagram folgt, hat darüber oder auch über die Instagram-Story vieles mitbekommen. Für alle anderen hier nun ein ausführlicherer Bericht. :o)
An dieser Stelle noch der Hinweis: Bilder mit Datum- und Zeitangabe sind nicht von mir, sondern von einem Kollegen.

Wir starteten morgens um 7:30 Uhr an unserer Arbeitsstätte und unser Busfahrer Stefan brachte uns sicher zu unserem ersten Zwischenstopp. Nach sehr langem „sich schlafend stellen“ war ich sehr froh, als wir ankamen (ich würde mich nicht als Morgenmuffel bezeichnen, aber ich brauche morgens noch ein bisschen meine Ruhe, um langsam im Tag anzukommen. Extrem angeknipste Personen sehr früh am Morgen kann ich nur sehr schwer ertragen – aber davon hatten wir leider einige dabei). Der erste Stopp auf diesem Ausflug (der erste, den ich nicht mitorganisiert hatte und mich demnach entspannt zurücklehnen konnte) war Laaber. Kennt irgendwer von euch die Confiserie Seidl? Seid froh – oder auch nicht. Je nachdem, wie sehr ihr Schokolade liebt – denn dort wird man mehr als fündig, wie ihr auch auf der dazugehörigen Homepage sehen könnt. Ich bin da ja eine extrem süß Veranlagte und könnte mich vermutlich nur von Schokolade ernähren.  ;o)  Aber ich muss sagen, dass mich das Angebot erschlagen hat. Einige Räume voll nur mit tollsten Schokoladenvariationen, auch Gummibärchen und Co. – das war zu viel für mich (mal ganz abgesehen davon, dass die Schokolade vermutlich nicht mal bis zur Heimkehr überlebt hätte). Während andere Kolleginnen und Kollegen den Laden (übertrieben gesagt) leer kauften, ging ich ohne irgendetwas wieder raus und zurück zum Bus, wo ein kleines Frühstück auf uns wartete (Wiener und Brötchen – das seit jeher wichtigste bei einem Ausflug von uns ist scheinbar Essen. Ganz ohne Witz jetzt!). Natürlich wurden da dann auch schon die ersten Bierflaschen geleert – es ist schon interessant, wie manche Dinge vorhersehbar sind bei bestimmten Personen. ;o)

Nachdem die Confiserie Seidl also vermutlich ihren Wochenumsatz innerhalb 1 Stunde mit uns gemacht hatte, fuhren wir weiter zum nächsten Stopp: nach Regensburg, was nur wenige Kilometer entfernt lag. Wir parkten am Busterminal für Reisebusse („Am Protzenweiher“), packten uns warm ein gegen den eisigen Wind und schon nahm uns unsere Stadtführerin in Empfang und die Stadtführung begann. Ich war sehr gespannt darauf, welche Ecken wir zu sehen kriegen würden, da ich schon sehr oft in Regensburg war und daher schon sehr vieles kannte.

Regensburg (von lateinisch Castra Regina, auch lat. Ratisbona) ist eine Großstadt und kreisfreie Stadt in Ostbayern. Sie ist Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe.
Die Stadt hat 145.465 Einwohner (31. Dezember 2015) und steht damit nach München, Nürnberg und Augsburg an vierter Stelle unter den Großstädten des Freistaates Bayern.
Sie ist Bischofssitz der Diözese Regensburg, hat drei Hochschulen und ist eines der 23 bayerischen Oberzentren.
(Quelle: Wikipedia – siehe auch Homepage der Stadt)

Wir liefen also im Gänsemarsch erst einmal vom Busterminal in Richtung Steinerne Brücke und hielten mehrmals für Informationen an. Auf der Steinernen Brücke waren wir dann mal wieder der Meinung, dass es Zeit für ein Hüpffoto wäre. Während die anderen alle schon weiterliefen, blieben wir zu viert zurück, drei hüpften (inklusive ich) und eine drückte ab. Einmal, zweimal, dreimal … Mehrfach. Und kein Bild wurde etwas. Woher kennen wir das bloß???  ;o)  Also tauschten die Fotografin und ich den Platz und *zack* auf’s erste Mal funktioniert. Eventuell sollten wir unsere Einstellungskriterien beim Personal mal überdenken.  ;o)

Wir eilten nach erfolgreichem Hüpffoto also dem Rest der Truppe hinterher und landeten wenig später an der Historischen Wurstküche von Regensburg. Weiter ging es zur Porta Praetoria, die gerade leider saniert wird (wie die Steinerne Brücke auch – diese von einer Firma aus dem Bamberger Landkreis. Wir Bamberger sind halt überall. :D ) und daher nicht sichtbar war. In einem in der Nähe liegenden Hinterhof, in dem man zum Domschatzmuseum kam, zeigte uns die Stadtführerin eine interessante Statue, von der ich in der nächsten Galerie ein Bild einstellen werde. Mit knappen Worten gesagt „Vorne rum freundlich und hinten rum böse.“ Was es mit der Statue auf sich hatte, kann ich euch leider nicht mehr sagen. Nur wenige Meter weiter standen wir dann vor dem Dom St. Peter, welcher zusammen mit der Steinernen Brücke das Wahrzeichen der Stadt Regensburg ist.

Von dort ging es – vorbei am „Hutmacher“, der den Hut für Johnny Depp in „Alice im Wunderland“ herstellte – durch die vielen putzigen Gassen der Altstadt, die auch schon weihnachtlich geschmückt waren. Von Zeit zu Zeit blieben wir natürlich stehen, weil uns die Stadtführerin etwas erklärte. Immer wieder stand unsere Truppe hierbei für Passanten im Weg und so kam es zum neuen Ausspruch „Gasse bilden!“, der unser „Kuscheln!“ von Hamburg 2015 damit ersetzte.  :o)  Vorbei ging es auch am Dampfnudel-Ulli und dem Alten Rathaus zum Haidplatz, wo uns das „steinerne Stadtmäuschen“ gezeigt wurde. Dieses befindet sich im Erdgeschoss einer ehemaligen Hauskapelle und ist eher unscheinbar – außer, man wird darauf hingewiesen. Wenn man mit der Hand über das Stadtmäuschen streicht und sich dabei etwas wünscht, geht es angeblich in Erfüllung. Natürlich darf man nicht aussprechen, was man sich gewünscht hat. Eh klar. ;o)  Ich will ja nicht unken, aber mein Wunsch geht scheinbar langsam in Erfüllung. Hi hi.

Von dort ging es in den Innenhof eines Palais, wo eine Kunstaustellung war. Besonders lachen mussten wir über den Wegweiser mit der Aufschrift „Himmel“, der zu dem Zeitpunkt auf ein Dixie-Klo zeigte.  :D
Die Stadtführung ging dann noch eine ganze Ecke weiter und endete nach insgesamt ca. 80 Minuten am Neupfarrplatz. Die Stadtführung war grundsätzlich ganz schön, aber leider hab ich mir nicht viel davon behalten. Die Stadtführerin hat mit Jahreszahlen um sich geworfen und da steige ich dann irgendwann aus – weil ich mir das eh nicht alles merken kann. Wenn Anektoden erzählt werden, wie z.B. zum steinernen Stadtmäuschen oder zu den Patriziertürmen (je höher, desto reicher war jemand – wobei die oberen Stockwerke „Deko“ waren und nicht zu Wohnzwecken genutzt wurden), merke ich mir die, aber alles andere ist leider vergebene Liebesmüh.

Da wir noch kurz Zeit zur freien Verfügung hatten, blieben wir gleich am Weihnachtsmarkt am Neupfarrplatz und gönnten uns etwas zu trinken und teilweise auch zu essen. Hier lernten wir auch zwei nette ältere Regensburger Herren kennen, die sich dann wohl auch irgendwann ihren Teil zu unserer Truppe dachten.  :D  Wir kennen uns ja und wissen, wie was gemeint ist – aber wenn Außenstehende Dinge hören wie „Und du wunderst dich, dass du keine Freunde hast?“, worauf kommt „das darf er nur sagen, weil er so gut im Bett ist“ und noch jemand anderes drauf sagt „Was? Du hast noch eine? Ich dachte, ich wäre die Einzige für dich!“, denken die sich wohl ihren Teil … :D  Ich wanderte dann noch mit einem Kollegen ein bisschen durch die süßen Gassen, wir knipsten hier und da ein Bild und liefen dann zurück zum Busterminal, um pünktlich weiter zum nächsten Stopp zu fahren. Auf dem Rückweg entdeckte ich dann noch einen zauberhaften kleinen Laden, der „Coming Home“ hieß. Das nächste Mal bleibe ich dort länger!  ;o)

Als wieder alle an Bord waren (wie immer ging es nicht nach Zeitplan weiter, aber so kennen wir das ja  :o)  ), fuhren wir weiter in den Landkreis Kehlheim und kamen in Abensberg an. Nachdem wir auf einem Großparkplatz geparkt hatten, gingen wir zu Fuß unserem Ziel entgegen – der Brauerei Kuchlbauer.

Die Brauerei Kuchlbauer ist eine mittelständische, vorwiegend auf Weißbier spezialisierte Brauerei in der Hallertau mit Sitz in Abensberg im Landkreis Kelheim (Niederbayern). Jährlich werden rund 93.000 hl Bier gebraut.
(Quelle: Wikipedia und Homepage der Brauerei)

Dort angekommen startete auch schon wenige Minuten später unsere Brauereiführung. Wir erfuhren, dass durchschnittlich jeder Mensch in seinem Leben 29.000 Liter Weißbier trinkt (bei mir sind es 0,00 Liter, aber das holt der Bauhof wieder mit rein  ;D ), wie Weißbier entsteht, welche unterschiedlichen Sorten die Brauerei herstellt und wie sie sich unterscheiden. Außerdem wurden im Bereich des Bierabfüllens sehr lange Zeit nur Frauen beschäftigt, weil diese flinker und ausdauernder bei der Arbeit waren als Männer – und um 16 Uhr noch nicht betrunken.  ;o)  Meine Kolleginnen und ich bejahten das gleich, was unser Umschüler scheinbar ein bisschen anders sieht… ;o) Vorbei an einem auf einem Holzfass liegenden schlafenden Zwerg, in den Keller sowie wieder zurück ins Erdgeschoss war die Tour dann fast schon zu Ende, nachdem wir fast 1 km der „Hundertwasser-Spur“ gefolgt waren (siehe Foto). Unsere Tourguide brachte uns noch in den Keller das Bierturms und entließ uns dann dort.

Der Kuchlbauer Turm ist über die Jahre (Grundsteinlegung 2007, Eröffnung 2010) zu einer echten Sehenswürdigkeit geworden und wird jährlich von sehr vielen Besuchern frequentiert. Er ist ein Architekturprojekt des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser (der den Baubeginn und die Fertigstellung nicht erlebte). Geplant, geändert und bearbeitet wurde der Turm von Architekt Peter Pelikan, der ein Mitarbeiter von Hundertwasser war.

Hundertwasser steht für „keine klaren Linien“, wie ich es knapp ausdrücken würde. Hundertwasser ist Kunst, die sich darin zeigt, dass der Künstler ein menschengerechteres Bauen im Einklang mit der Natur schaffen wollte. Keine geraden Wände und Winkel, keine wirklich erkennbaren Strukturen. Kreatives Chaos.  ;o)
Ich persönlich bin kein Fan von Hundertwasser, da ich jemand bin, der klare Linien und Strukturen braucht und liebt. Dennoch finde ich seine Arbeiten sehr faszinierend – ebenso wie diesen Turm. Den wir natürlich bestiegen haben und in 35 m Höhe die schöne Aussicht und die langsam untergehende Sonne bewundert haben. Mein Kollege hat dort oben ein sehr schönes Paronamabild aufgenommen.

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Wieder unten angekommen mussten wir Damen erst einmal dringend wohin … also schauten wir uns die Hundertwasser-Toiletten an. Als wir so da standen und warteten, kam mein Sachgebietsleiter rein und schaute recht verwirrt. „Äh, …, das ist die Damentoilette.“ Er etwas pikiert geschaut und erstaunt „oh“ gesagt und weg war er. Hat dann scheinbar doch die Männertoilette gefunden.  :D  Nach diesem kleinen Ausflug gingen wir nach draußen und zur Bierverkostung, die bei jeder Führung automatisch dabei ist. Man erhält 0,5 Liter Bier nach Wahl und eine Bretze (glücklicherweise auch alkoholfreie Getränke, denn mit Bier kann man mich jagen). Wir saßen also in gemütlicher Runde zusammen, lauschten der Weihnachtsmusik, quatschten, lachten und hatten eine gute Zeit.

Nach einem Blick auf die Uhr und einem kleinen Erschrecken unsererseits („Mist, schon so spät? Wir haben uns den Weihnachtsmarkt noch gar nicht angeschaut und müssen in einer knappen Stunde schon beim Abendessen sein, weil reserviert ist.“) ging es dann nach draußen in die Dämmerung und wir genossen den eigentlichen Grund, weswegen wir hier waren: die Turmweihnacht. Es war einfach nur wunderschön anzusehen und hatte einen sich eigenen Zauber inne. Nicht nur der „kleine“ Markt um den Kuchlbauer Turm herum, auch der in der Nähe liegende „große“ Markt war ein Traum. Dort gab es dann noch ein Hundertwasser-Kunsthaus zu sehen. Überall waren zig LED-Lichter angebracht. Nicht nur Kinderaugen leuchteten. Es war sooo schön. Auch der Handwerkermarkt in einer angrenzenden beheizten Tiefgarage war sehr sehenswert.

Obwohl wir dann schon echt knapp zum Abendessen dran waren, gab es noch eine schnelle Runde Glühwein für den Großteil von uns und erst dann machten wir uns auf den Weg zum Restaurant Kuchlbauer. Immerhin hatten wir zwei von drei Betriebsräten bei uns dabei – was sollte uns da schon passieren?  ;o)  Der Rest der Truppe saß schon da und auch wir nahmen schnell unsere Plätze ein, bevor eine recht fesche Bedienung unsere Getränkebestellung aufnahm. Wenig später kam dann auch schon das jeweils vorbestellte Essen und bei reichlich Gelächter und guter Stimmung ließen wir es uns schmecken. (Merke: wenn dein SG-Leiter schon einiges intus hat, keine Scherze oder Anspielungen mehr machen. Er nimmt alles sehr ernst.)

Nach dem schönen Ausklang machten wir uns durch die beleuchtete Stadt wieder zurück auf den Weg zum Großparkplatz und zu unserem Bus. Wo bereits wieder der Großteil wartete und noch einige Wiener und Brötchen vom Morgen verdrückte. Alkohol braucht ja schließlich eine Grundlage. Und ich mag jetzt wieder für eine Oberlehrerin oder sonstwas gehalten werden, aber ich persönlich habe keinerlei Toleranz dafür, dass man sich auf einem Betriebsausflug über die Maßen voll laufen lässt. Das empfinde ich als unnötig und ein Zeichen für mangelnden Anstand und/oder Respekt. Aber gut. Jedem das Seine. Sind ja alles Erwachsene. Zumindest laut Geburtsdatum. Was für Blödsinn dann noch im Bus auf der Heimfahrt ab ging ist wieder eine andere Geschichte. Aber ihr wisst ja: was auf dem Ausflug passiert, bleibt auf dem Ausflug …

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und falls ihr mal Richtung Abensberg kommt – ein Besuch der Turmweihnacht lohnt sich. Sehr!  :o)

Eure Karina

 

Hallo meine Lieben,

nachdem nun auch mein Speedport-Modem den Cyberangriff überstanden hat und das Internet/W-Lan wieder problemlos funktioniert, möchte ich euch heute von Tag 4 und damit auch dem letzten Tag des Roadtrips nach Österreich erzählen.

***

Auch dieser Tag startete für mich kurz nach 6 Uhr, als ich aufwachte und an Schlaf nicht mehr zu denken war. Also wieder mein Buch zur Hand genommen und weiter gelesen, zwischendrin gepackt und mich fertig gemacht. So hatte ich null Stress als meine Cousine aufstand und sich fertig machte. Gewusst wie!  ;o)

Für den letzten Tag hatten wir uns wieder das leckere Frühstücksbuffet im Hotel ausgesucht und haben dort in aller Ruhe eine gute Stunde verbracht. So sind wir entspannt in den Tag gestartet (und ich Döspaddel hab nebenbei noch die Tischdecke ordentlich mit Obstsalatsaft getränkt).
Meine Cousine erzählte dann noch eine lustige Geschichte, die an Tag 3 passierte, während sie noch in der Lobby saß und das kostenfreie Hotel-W-Lan genutzt hat und ich schon auf dem Zimmer war:
Während sie dort saß, bekam sie ein Telefonat zwischen der Rezeption und einem Gast mit. Offensichtlich wurde ihm ein falsches Zimmer zugewiesen (eine bessere Kategorie, als er gebucht hatte) und die nette Dame versuchte, ihn aus dem Zimmer rauszubewegen. Das ist dann so oder ähnlich abgelaufen: „Guten Tag Herr XY, hier spricht Frau XY von der Rezeption. Bedauerlicherweise ist uns ein Fehler unterlaufen und wir haben Ihnen vorhin ein falsches Zimmer zugewiesen. Wir möchten Sie bitten, mit Ihrem Gepäck an die Rezeption zu kommen, damit wir Ihnen das richtige Zimmer zuweisen können.“ ….. „Das ist ja schön, dass Ihnen das jetzige Zimmer so gut gefällt, aber leider ist da ein Fehler unterlaufen und Sie müssen ein anderes Zimmer beziehen.“ … „Das ist natürlich ärgerlich, dass Sie Ihr Gepäck schon ausgeräumt haben, aber gerne bringt auch unser Personal Ihr Gepäck vom jetzigen Zimmer in das richtige Zimmer.“ … „Es tut mir wirklich leid, aber es gibt leider keine Möglichkeit, dass Sie in dem jetzigen Zimmer bleiben können.“ … Wir wissen nicht, wie es ausgegangen ist (so lange meine Cousine dort saß, kam niemand an die Rezeption runter), aber da wollte scheinbar jemand sein schönes Zimmer nicht mehr her geben. :D

Nach dem leckeren und reichhaltigen Frühstück checkten wir aus, beglichen unsere Frühstücke und die anfallende Tourismusabgabe – und dann ging es weiter zu noch einem kleinen Ausflug.

Wie ich euch bereits schrieb, waren wir an Tag 3 nochmals kurz in der Tourist Information. Für unseren Abreisetag hatten wir uns nämlich zwei Ziele ausgedacht, von denen wir uns gerne eines ansehen wollten: das Stift Kremsmünster oder das Stift St. Florian.
Die nette junge Dame in der Touri-Info rief dann jeweils dort an zwecks möglicher Führungen, da man von außen (zumindest in Kremsmünster) nicht die Welt sehen konnte und man mit Führungen doch mehr Einblick bekommt, vor allem in die schönen Sääle (schreibt man das so?!). Die Entscheidung, wo wir hinfahren würden, wurde uns schnell abgenommen – da in Kremsmünster niemand ans Telefon ging, egal, wie oft die junge Dame dort anrief und es durchklingeln ließ. In Sankt Florian konnten wir jemanden erreichen, allerdings waren auch dort keine Führungen mehr möglich, die gingen nur bis Ende Oktober. Insofern haben wir wirklich eine schlechte Reisezeit erwischt – aber da man im Stift St. Florian auch ohne Führung viel sehen konnte, war uns das auch recht und unser Ausflugsziel stand fest.  :o)

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Wir verabschiedeten uns also schweren Herzens vom schönen Linz und fuhren wieder auf die A7 und A1 auf, um nur gute 20 km weiter bei unserem Ausflugsziel in der Marktgemeinde Sankt Florian anzukommen.

St. Florian (auch Sankt Florian) ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Linz-Land im Zentralraum mit 6.084 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016). Es ist vor allem bekannt für das Stift Sankt Florian, in dem auch Anton Bruckner als Organist wirkte und unter der Orgel bestattet ist. Der Ort und das Stift sind nach dem Heiligen Florian benannt.
(Quelle: Wikipedia)

Wir sahen den Ort nur aus dem Auto heraus, als wir zum Stift fuhren, aber er wirkte sehr hübsch, ruhig und sehenswert. Vielleicht sehen wir uns ein nächstes Mal genauer dort um – wenn es nicht so kalt ist und eher im Sommer.  ;o)

Das Stift Sankt Florian konnten wir problemlos finden, parkten davor und besichtigten es (natürlich mit unseren Kameras im Anschlag). Hier erst einmal ein paar Infos für euch zu diesem Kloster:

Das Stift Sankt Florian als eines der größten und bekanntesten Barockklöster steht in der Marktgemeinde St. Florian nahe Linz in Oberösterreich. Die römisch-katholische Stiftskirche ist eine Pfarrkirche und Basilica minor Mariä Himmelfahrt und gehört zum Dekanat Enns-Lorch in der Diözese Linz. Die Stiftskirche und das Kloster als Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz. Seit dem Jahr 1071 besteht hier eine Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren, der jetzigen Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren. Die prachtvollen, nahezu unversehrt erhaltenen Barockgebäude mit der Stiftsbasilika sind unter den Baumeistern Carlo Antonio Carlone, Jakob Prandtauer und Johann Gotthard Hayberger von 1686 bis 1750 entstanden.
(Quelle: Wikipedia)

Zuerst schauten wir uns die Stiftsbasilika und das Gelände von außen an. Wir ließen das Feuerwehrmuseum links liegen (im wahrsten Sinne des Wortes) und bestaunten die Außenfassaden der Kirche sowie die angelegten Priestergräber. Die anderen Gärten haben wir uns nicht angesehen, da ohnehin zu dieser Jahreszeit nichts mehr geblüht hat. (Auch das kann man sich für einen evtl. späteren Besuch vormerken, da die drei angelegten Gärten wunderschön sein sollen.)

Danach schauen wir uns natürlich die Basilika von innen an und ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn ihr solche alten Gemäuer betretet, aber mir verschlägt es da immer die Sprache, wenn ich sehe, was im 16./17. Jahrhundert bei dem Bau geleistet wurde. Ohne die ganzen Möglichkeiten, die man heutzutage bei einem (Haus-)Bau zur Verfügung hat. Erstaunlich. Erhaben. Ehrwürdig. Wirklich.

Die Stiftskirche ist Maria Himmelfahrt geweiht. Weitere Patrone sind der heilige Florian und der heilige Augustinus. Im Jahr 1999 ist die Kirche durch Papst Johannes Paul II. zur Basilika minor erhoben worden. An dieses Ereignis erinnert ein Papstwappen von Klaus Wedenig links hinter dem Abschlussgitter.

Da wir alle Zeit der Welt hatten, konnten wir in Ruhe das Chorgestühl, die Kanzel, die Kirchenbänke, die Bruckner-Orgel, die Malereien, Deckenfresken und die Seitenkapellen ansehen. Auf der Brucknerorgel werden heute noch regelmäßig Konzerte gespielt. Mit anderen Daten zur Kirche möchte ich euch hier gar nicht belästigen – schaut es euch einfach auf der Wikipedia-Seite oder der Homepage des Stiftes an, wenn es euch interessiert. Ich lasse hier lieber ein paar Bilder sprechen.

Als wir alles bestaunt hatten, zog es uns zum restlichen Stift – aber vorher bogen wir noch im Stiftsladen ab. Wie das halt so ist, wenn Frauen unterwegs sind. Da ist ein Laden? Zack, schnell reingehen!  :D  Der Stiftladen war absolut zauberhaft mit einem schönen Angebot an Büchern, Deko-Artikeln usw. Ich fand dort zum Beispiel eine „Mini-Krippe“, die jetzt jedes Weihnachten bei mir einziehen darf und mich an diesen Ausflug erinnert. <3
Nach dem kleinen Shoppingausflug sahen wir uns den Innenhof des Stifts und auch die Gänge im Stift (das heute noch ein Internat für die die Florianer Sängerknaben ist) an – wobei wir da evtl. auch wo langgelaufen sind, wo wir nicht hingedurft hätten. Eventuell.  ;o)  Aber wir haben ja nix angestellt – und erwischt hat uns auch keiner. Aber von den schönen Säälen, die man nur bei Führungen sehen kann (wie z.B. Marmorsaal oder Kaiserzimmer), haben auch wir nichts gesehen.

Nachdem wir soweit alles zugängliche gesehen und unser „Miss Marple“-Gen ausgelebt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto und damit dann auch wieder über die A1, A8 und A3 auf den Heimweg Richtung Regensburg. Natürlich wieder mit unserem Hörbuch „Ellen Berg – Ich koch dich tot“. Und doch weiß ich immer noch nicht, wie das Buch ausgeht! Waaaah! Wir hatten definitiv zu wenig Zeit, um es ganz anzuhören und meine Cousine verrät mir das Ende nicht. Aber irgendwie krieg ich das dann schon alles noch selber raus – oder kaufe mir doch das Buch…

In Regensburg angekommen hatte ich dann eine Fetzengaudi, mein Auto aus dem Domgarten auszuparken. Wegen Bauarbeiten (die wohl schon gute 2 Jahre andauern) kann man nämlich nicht normal vorwärts rausfahren, sondern muss rückwärts raus. Für die nicht mal 20 Meter hab ich gute 5 Minuten gebraucht – inklusive Ausweisung durch meine Cousine. Ein Nachbar, der nebendran in seinem Garten gewerkelt hat, meinte nur lachend zu mir „Ich hoffe, Sie haben noch genug Benzin!“ Aber ja, den hatte ich – noch 3/4 voll.  :D  Alleine wäre ich wohl nach 30 Minuten noch nicht draußen gewesen, da es schon eng war (und das soll jetzt keine Ausrede sein). Nach dem Ausparken machte ich dann noch  notdürftig Jake sauber, der voller Blätter war und machte mich auf den Heimweg. Vorher knipste ich noch schnell den Kanaldeckel im Domgarten für die liebe Frau Tonari – den dort gesehenen Kanaldeckel  gibt es nur auf dem Hoheitsgebiet des Bischofs in Regensburg.
Auf dem Heimweg kam ich soweit gut durch, aber hinter Erlangen-Nord und Forchheim war dann eeeeeeeewig Stau und es ging nur im Schneckentempo voran. Irgendwas ist ja immer.  ;o)  Dennoch war ich kurz nach 16:30 Uhr zuhause.

Es bleibt festzuhalten, dass Linz eine wunderschöne Stadt ist. Sehr nette Menschen, tolle Sehenswürdigkeiten, tolle Architektur ein schöner Dialekt (ja, ich kann mich daran nicht satt hören) – aber dennoch braucht es keine vier Tage vor Ort. Theoretisch reichen auch 2 volle Tage aus, um alles zu sehen, was man sehen möchte. Aber was mir an Linz (vielleicht auch in ganz Österreich?) sehr gut gefällt, sind die Verkehrszeichen. Lacht nicht, aber sie sind einfach so viel „menschlicher“ gestaltet als die Strichmännchen in Deutschland – das hat was. Irgendwie.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend und eine schöne Woche. Meine restliche Woche ist gut durchgetaktet und dann wartet noch ein Kurzurlaub. So könnte jede Woche sein. :o)

Eure Karina

 

Hallo meine Lieben,

es ist Sonntagabend, die 1. Kerze am Adventskranz brennt und das Wochenende ist schon wieder so gut wie vorbei. Heute war ich recht aktiv und habe mit meiner Weihnachtspost angefangen und die Wohnung aufgeräumt. Nun sind alle Zimmer sauber – bis auf das Wohnzimmer, weil hier alles für die Weihnachtspost lagert. Das klingt komisch, – vielleicht verstehen einige von euch, was ich meine – aber wenn die Wohnung aufgeräumt ist, fühle ich mich auch selber auch aufgeräumt.
Außerdem habe ich Lust, euch den 3. Teil von meinem Ausflug nach Linz aufzuschreiben. Wenn mein Internet so will wie ich, denn heute gab es leider schon mehrere Störungen. Das hier ist nun Versuch Nummer 3, diesen Beitrag zu verfassen und für euch online zu stellen.

***

Tag 3 begann ebenfalls recht nebelig und morgens gegen 6 Uhr. Diesmal war ich schlauer und habe gleich in meinem Buch weitergelesen, anstatt mich von links nach rechts zu drehen und doch nicht mehr einschlafen zu können. Mit dem Alter wird man manchmal doch weiser.  ;o)

Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, ging es heute nicht zum Frühstück im Hotel sondern Richtung Landhaus. Genauer gesagt nebenan auf die Promenade. Aber vorher bekam ich noch mein Bootbild in der Nähe unseres Hotels, das ich schon von Anfang an machen wollte. :o)

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Wo waren wir? Promenade. Genau. Dort verschlug es uns ins Café Traxlmayr. Das Café Traxlmayr in Linz ist ein traditionelles Kaffeehaus im Altwiener Kaffeehausstil. Es wurde 1847 gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz. Das klang doch gut! :o)

Wir gingen also rein, durch den Raucherbereich durch und fanden einen netten kleinen Tisch im Nichtraucherbereich. Da recht hohe Rückenlehnen an den Sofas waren, erweckten die einzelnen Tische einen Eindruck von Nischen. Schnell hatten wir unser Frühstück gefunden, bestellten und warteten. Währenddessen quatschten wir über die Pläne für den weiteren Tag und ließen die Blicke durch das Café schweifen.

Am faszinierensten waren für uns aber vier Bridge spielende Frauen, die den Eindruck erwecken, zur höheren Gesellschaft zu gehören. (Wir wussten nicht, dass es Bridge ist, das haben wir geschlussfolgert Dank Google.) Eine Nische weiter saßen drei Männer, die über die US-Wahl philosophierten, die zu dem Zeitpunkt ja noch bevor stand – das hätten auch die Ehemänner sein können. Gemäß dem Motto „Ruhe vor den Ehefrauen, aber trotzdem im Blick“. ;o)
So stellte ich mir die Kaffehauskultur Österreichs vor: Menschen treffen sich hier auf einen Kaffee, den man schon einmal eine Stunde lang trinken kann. Hauptsache alles mit der Ruhe. Andere saßen dort, genossen ihren Kaffee und lasen Zeitung. Es waren viele ältere Herrschaften, die da alleine saßen und lasen. Teilweise war auch jüngeres Publikum da, das sich zum Frühstücken traf. Das Café hatte einrichtungsbedingt durch die rot-orangen Nischen und die vielen Kronleuchter einen etwas morbiden und sehr alten Charme.

Das leckere Frühstück genossen wir in aller Ruhe, während das Wetter draußen leider immer noch nicht aufklarte und weiter vor sich hin nieselte. Ein Glück, dass wir an Tag 2 schon unser tolles Sightseeing hatten.

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Nach dem Frühstück ging es zuerst in ein Einkaufscenter nebenan, dort hielt es uns aber nicht lange – zumal es sehr schnell abgelaufen war. Also ging es wieder mit dem Schirm bewaffnet nach draußen. Wir wollten uns Tummelplatz und Altstadt genauer ansehen, nachdem der Reiseführer es als „must-see“ deklariert hatte. Gerade in der Altstadt entdeckten wir so viele süße Geschäfte und Läden, schöne Innenhöfe … Ich kann euch gar nicht in Worte fassen, wie begeistert ich von dieser Architektur und den Pastellfarben bin. ❤

Was noch tun an diesem tristen letzten vollen Tag in Linz? Shoppen gehen? Darauf hatten wir keine rechte Lust. Irgendwie zog es uns wieder Richtung Hauptplatz und – als wäre es ein Wink mit dem Zaunpfahl – stand da die Pöstlingbahn. Trotz des Wetters kauften wir uns fix ein Ticket für die Bahn und setzten uns hinein. Auf den Pöstlingberg wollten wir auf jeden Fall schon seit unserer Ankunft und da das Wetter bestimmt nicht besser werden würde – wann dann? :o)  Die Fahrt war sehr angenehm und führte uns letztendlich relativ steil in 519 m Höhe. Wir fuhren durch schöne Herbstlandschaften mit zig bunten Blättern, an den einzelnen Haltestellen waren wunderschöne Halteschilder in „alter Schrift“ (und so tollen -für mich witzigen- Haltestellen wie „Spazgasse“, „Schableder“, „Einschnitt“, „Oberschableder“). Es war irgendwie zauberhaft und ich bildete mir ein, dass es sich so oder ähnlich für Harry Potter im Hogwarts Express angefühlt haben muss – irgendwie surreal.

Oben angekommen erwarteten uns auch wieder Nieselregen (Mütze raus!) und viele bunte Herbstblätter. Wir erkundeten zuerst den kleinen Park und entdeckten hierbei offenbar ein Ende von Linz – also marschierten wir in die andere Richtung zu einer Aussichtsplattform. Die Aussicht war toll – wäre bei schönerem Wetter bestimmt noch sehenswerter gewesen.

Von dort ging es noch ein paar Stufen hinauf zur Wallfahrtsbasilika „Sieben Schmerzen Mariae“, die man auch von unserem Hotel aus jeden Morgen sehen konnte.

Die Basilika zu den Sieben Schmerzen Mariä ist eine barocke, römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche auf der Kuppe des Pöstlingberges im Linzer Stadtteil Pöstlingberg. 1964 wurde die Kirche durch Papst Paul VI. zur Basilica minor erhoben. (Quelle: Wikipedia)

Hiernach wollten wir uns noch die Grottenbahn anschauen – wenn wir schon einmal da waren – und folgten dem wegweisenden Zwerg. Er und seine Brüder führten uns zum Ziel – hätten uns aber gerne auch einfach sagen können, dass wir einen Tag zu spät waren. EINEN Tag. Denn die Grottenbahn hatte bis einschließlich 01.11. geöffnet, dann erst wieder zu den Adventwochenenden … Naja. Nach dem Motto „jeder Schritt hält fit!“ sind wir wieder zur Bahn gelaufen. Auf einem anderen Weg als dem Hinweg und damit mussten wir ein ganzes Stückchen bergauf laufen, dann konnten wir uns wieder ins Trockene setzen und in der Bahn bergab fahren.

Wieder am Hauptplatz angekommen, gab es wieder die erneute Frage „was jetzt?“. Wir entschieden uns für die k.u.k. Hofbäckerei, die wir schon an Tag 2 in der Nähe des Hauptplatzes bewunderten und sagten „da müssen wir mal rein!“. Wir traten ein und waren von der urigen Atmosphäre gleich positiv angetan – wer hätte hinter der Bäckereitheke so ein schnuckeliges Café erwartet? Wir verzogen uns in die letzte Ecke dort, genossen Kaffee und Gebäck und ließen es uns gut gehen.

Danach ging es noch auf einen Sprung in die Touristeninfo, wo uns die jungen Damen sehr lieb weiter halfen. Verraten wird an dieser Stelle noch nichts. ;o)  Obwohl es noch Nachmittag war, liefen wir zurück ins Hotel (auf dem Weg sah ich nochmals tolle Ampelmännchen, diesmal mit Radfahrern neben Fußgängern, aber es war kein Akku mehr am Foto verfügbar).

Zurück im Hotel blieben wir vorerst in der Lobby und checkten das Internet nach einer Essensmöglichkeit am Abend (meine Cousine über W-Lan, ich über LTE). Nachdem wir ja schon zwei Tage lang Nudeln gegessen hatten, sollte es diesmal etwas anderes sein. Tripadvisor zeigte uns einen Inder an, das „Zaffran“. Platz 2 von 500 – das ist aussagekräftig genug. :D

Nach einem längeren Zwischenstopp im Zimmer (Cousine schlafend, ich lesend) machten wir uns erneut fertig, da wir auf (ich glaube, es war) 18:30 Uhr im Neuen Dom sein wollten zur Allerseelen-Messe, da der Linzer Chor dort sang.   Auf dem Weg dorthin machten wir am „Zaffran“ halt und wollten noch schnell einen Tisch reservieren, was dann auch klappte – nach kurzem Gespräch mit einem der Inhaber („Ihr kommt jetzt und wollt für in 2 Stunden einen Tisch? Wie soll en des gehn?“ – „Ja, weil wir morgen abreisen.“ – „Naja … Des geht sich scho irgendwie aus, des krieg ma hin.“ Yeah!).

Danach ging es also in den Neuen Dom und in eine fast 90-minütige Messe, zu der auch der Weihbischof da war (hatten da jetzt alle Glocken geläutet? Mist, nicht aufgepasst!). Ich kann zusammenfassend nur sagen, dass ich ohne Ende fror (obwohl der Dom bis zum Querschiff brechend voll war), meine Knie auf der harten Bank fast starben (lag es an der harten Bank oder an der Kälte oder an beidem?) und ich den Chor leider nicht so besonders fand – was aber auch daran liegen könnte, dass der Chor Streicher dabei hatte und zusätzlich dazu ein Organist auf der Orgel spielte. Passte nicht so … Meine Cousine, die berufsbedingt Ahnung von Chören hat, meinte auch, dass der Chor unter seinen Möglichkeiten geblieben ist (abgesehen von den Solisten) und der Organist ganz „greislich“ (zu deutsch: es graute ihr) spielte.

Unser leckeres indisches Essen hatten wir uns also in jedem Fall verdient und auf 20 Uhr war tatsächlich ein Tisch für uns im „Zaffran“ frei. Dort unterhielten wir uns auch länger mit den beiden Inhabern. Beide Inder mit absolut österreichischem Akzent – zum Schießen. Auch die beiden erkannten gleich, dass wir aus Deutschland sind – Frau kann einfach nicht inkognito bleiben. Tja. Von beiden erfuhren wir dann auch, worin sich die indische Küche unterscheidet: im Norden (von wo die beiden stammen), macht man die Curries mit Schärfe, im Süden wird viel mit Kokos(milch) gekocht. Wieder was gelernt!

Ziemlich vollge(fr)gessen und der Zusage, dass die beiden mal nach Regensburg kommen, liefen wir zurück ins Hotel und drifteten abermals über „Ellen Berg – Ich koch dich tot“ in die Welt der Träume.

Ich wünsche euch eine gute Nacht, schöne Träume und einen guten Start in die neue Woche! Baba!

Eure Karina

P.S.: Da das Internet noch spinnt, wurde dieser Text am Handy geschrieben – anders wäre ich vermutlich schon vor 1 Stunde fertig geworden … Für Schreibfehler an der Minitastatur übernehme ich keine Haftung. ;o)

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