Hallo meine Lieben,

irgendwie bin ich mal wieder Monate hinterher bei den

der lieben Paleica und gefühlt fehlt mir ein halbes Jahr … aber als ich gerade einmal nachgesehen habe, sind es doch „nur“ 5 Themen einschließlich dem Oktober-Motto. Von daher habe ich noch gute Hoffnung, dass ich dieses Jahr alle Mottos erfüllen kann, wenn auch verspätet. Die liebe Christina sieht es mir bestimmt nach?  <3

Im September 2017 war das vorgegebene Motto „Farbkleckse“.

Obwohl das Wetter jetzt im Oktober schon sehr herbstlich und damit leider überwiegend regnerisch ist, habe ich am vergangenen Wochenende im Garten meiner Familie einige Farbkleckse gefunden und mit dem Handy fotografiert.

Blumen machen die Welt bunter, ich habe es ja schon immer gesagt. :o)

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche,

eure Karina

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… fängt den Wurm.

oder

… kann mich mal!

Alles eine Frage der Sichtweise…

 

 

Hallo meine Lieben,

der 19. Mai kündigte sich an und damit der letzte Urlaubstag im schönen Florida…

Obwohl wir (vor allem ich als alte Eule) echt zeitig im Bett waren am Vortag, war es irgendwie eine unruhige Nacht. Das konnte zum einen am Partyvolk im benachbarten Hotel liegen (wie jede Nacht) oder auch einfach an der Angst, zu verschlafen. Nicht wegen dem Rückflug, der war erst am Abend, aber wegen unserem kleinen Vorhaben, weswegen auch schon um 6:30 Uhr der Wecker klingelte. Wie schon in Key West gab es wieder kleinere Diskussionen mit „wirklich?“, „wollen wir net einfach weiterschlafen?“ – aber wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, ist es nicht unmöglich aber schwierig, mir das auszureden. Ansonsten wäre ich halt alleine losgezogen. :o)  Kati drehet sich um und schlief weiter, Dani und ich zog es dann aber doch zu unserem kleinen frühen Ausflug.

Gegen 7 Uhr morgens waren wir am Strand und was soll ich sagen – so schön menschenleer und wunderschön anzusehen mit dem Sonnenaufgang … hach. Außer uns hatten sich nur ein paar Yogaisten, Jogger und Hundeherrchen an den Strand verirrt. Zu dieser Uhrzeit waren auch noch die Baywatch-Häuschen unbesetzt, so dass man schöne Fotos machen und wir unseren Plan umsetzen konnten. Mein Hüpfbild hab ich bekommen wenn auch unscharf und die Bewerbungsfotos sind im Kasten, würde ich sagen!  ;o)

Eine gute Stunde waren wir am Strand unterwegs, bevor es zurück ins Hotel ging. In der Lobby nahmen wir uns gleich noch etwas warmes zu trinken mit und brachten Kati auch gleich einen Cafe Mocha zum Aufwachen mit. Gegen halb neun saßen wir dann am Frühstückstisch und genossen dieses tolle Frühstück ein letztes Mal in aller Ruhe. Nach dem Frühstück packten wir dann unsere Koffer soweit möglich (irgendwie war das am Vorabend in der Theorie noch leichter) und ließen unsere Strandsachen draußen. Wir hatten in weiser Voraussicht unser Zimmer am Vorabend um 1 Tag verlängert (late-late-checkout), um noch einmal in Ruhe an den Strand und danach duschen zu können. Auf die paar Dollar Aufpreis kam es uns dann auch nicht mehr an; Hauptsache, nach den Stunden am Strand noch einmal frisch machen können und dann nicht stundenlang ungeduscht im Flieger sitzen.

Uns zog es also mit beach towels bewaffnet gegen 10 Uhr wieder an den Strand, wo wir uns zuerst frech in den Schatten eines Baywatch-Hauses legten (warum waren wir nicht schon die Vortage darauf gekommen?). Da waren wir aber nicht lange, da ein Lifeguard uns darauf hinwies, dass das nicht erlaubt sei und so zogen wir erneut los und mieteten eine cabana. Same procedure as every day. Also lagen wir ein letztes Mal unter der cabana. Wir lasen, relaxten, gingen ins Meer, was nicht mehr so rauh war wie am Vortag. Ich wollte so ein typisches Urlaubsfoto machen mit den in den Sand geschriebenen Worten „Miami <3“, nur leider waren die Wellen immer schneller als ich mit dem Schreiben. Dann halt nicht.  ;o)

Gegen 13 Uhr waren wir wieder zurück im Zimmer und genossen die Dusche. Der Rest wurde in die Koffer gepackt – und siehe an, der Koffer war gleich 2 kg schwerer, aber immer noch innerhalb des erlaubten Gewichts. :o)  Der Magen hing dann schon ein wenig in den Kniekehlen, als wir den Geheimtipp der Jungs von Washington, D.C. in der 14th Street aufsuchten, die „La Sandwicherie“.  Es war jetzt kein Restaurant zum Reinsetzen sondern eher wie eine Bude, an deren Länge sich Barhocker befanden zum Vor-Ort-essen oder eben zum take-away. Nachdem wir uns durch die Karte gekämpft und uns unser Sandwich bestellt hatten (mein Avocado Sandwich war meeega!), warteten wir in der Menge. Gegenüber auf der anderen Straßenseite stand ein Auto (ob das bei der Größe überhaupt ein Auto sein kann?) mit einem all-over-Louis-Vuitton-Aufdruck.

Nachdem wir unsere Sandwiches bekamen, liefen wir zurück zum Hotel, setzen uns auf die Barhocker der Hotelterrasse und aßen dort mit tollem Blick auf den Ocean Drive und die Strandpromenade. Da wir immer noch Zeit hatten, bis wir uns auf den Weg machen mussten, holten wir uns noch einen Kaffee aus der Lobby und beobachteten das Treiben.

Letzten Endes mussten wir dann leider doch aufs Zimmer und wirklich alles verstauen, packen und uns auf den Weg machen. Wir checkten aus und machten uns gegen 15:45 Uhr auf den zur Bushaltestelle an der Washington Ave/13th Street, um mit dem Metrobus 150 zum MIA-Airport zu fahren. Der kam auch wenig später und ein netter Mann im Bus half dazu, dass unsere schweren Koffer in die dafür vorgesehenen Ablagefächer kamen. Nur gute 40 Miuten später waren wir an der Endstation, schnappten uns unser ganzes Gepäck und kamen mit dem MIA-Mover zum Flughafen und zum Check-in-Bereich. Nur fanden wir nirgends den Schalter von Air Berlin – bzw. er war nicht da, wo er sein sollte. Nun ja gut, wir hatten noch mehr als genug Zeit, also setzen wir uns erst einmal auf bequeme Sessel und ich machte mich auf die Suche nach einer Toilette, um mich umzuziehen (Flip Flops und Rock runter, Stützstrümpfe, Jeans und Turnschuhe an –> ich sage euch, the struggle was real!, aber auch kein Wunder bei den Temperaturen :D ). Etwas wärmer angezogen entdeckte ich auf dem Rückweg dann den Air Berlin-Schalter, der ganz woanders war an dem Tag, und wir Mädels machten uns auf den Weg zum Check-In. Wir bekamen zu dritt eine 4er-Reihe im Flieger für uns und waren erstmal glücklich. :o)  Noch durch den security check mit diesen Full Body Scannern und wir waren im Abflugbereich – ohne, dass jemand rausgezogen wurde – und warteten auf das Boarding. Ich muss sagen, dass mein Urlaubsfeeling da schon sehr nachließ. An unserem Gate hat es nur noch „berlinert“, scheinbar waren nur Deutsche da und alle aus irgendeinem Grund schlecht drauf und schimpften und … ja. Es hätte mir gereicht, wenn das „berlinern“ erst bei der Zwischenlandung angefangen und die Leute vor Ort noch englisch gesprochen hätten. My 2 cents.

Also pünktlich rein in den Flieger, Sitzplatz gefunden, Schuhe runter, Kuschelsocken an und los ging’s. Der Flug war ganz okay und ich konnte sogar für ca. 2 Stunden auf 3 Sitzen dösen und mal kurz wegnicken (der Flieger war -zumindest im hinteren Teil- recht leer und daher hatten wir uns nicht zu dritt die 4er Reihe geteilt, sondern uns woandershin ausgebreitet). Natürlich verbrachte ich die meiste Zeit des gut 9-Stunden-Flugs mit der Mediathek, die zwar nicht so viel bot wie die von Air France, aber dennoch brachte ich die Zeit rum mit „Why him?“, „Hidden Figures“, „Manchester By The Sea“ (was für ein Drama, der Film hat mich fertig gemacht) und ein paar Folgen „The Big Bang Theory“. Gegen 5:30 Uhr Miami-Zeit (das Handy brauchte ein bisschen, bis es sich selbst umgestellt hat), also ca. 11:30 Uhr dt. Zeit, kamen wir samstags bei kalten 18°C an Berlin Tegel an. Eine Stewardess meinte bei ihrer Abschiedsdurchsage dann noch „Please take all your belongings with you and also your husbands, wifes, kids etc.“ Da musste ich kurz schmunzeln.

Wegen unserem connecting flight mussten wir dann nochmals durch einen Sicherheitscheck und da passierte es dann doch – diesmal war ich mit filzen dran. Einem Beamten dort gefiel mein Rucksack nicht und leerte diesen komplett aus, was ich überhaupt nicht verstand, weil niemand zuvor etwas beanstandet hatte. Ich hatte schon Angst, dass mir der Beamte meinen ganzen M&Ms-Vorrat weg nimmt, deren Sorten es in Deutschland nicht gibt.  ;D
Und was kam zum Vorschein? Ganz nach unten hatte sich ein 200 ml Mückenspray verirrt, das mir überhaupt nicht aufgefallen war und eigentlich im Koffer sein sollte. Den Amis beim Security Check auch nicht. Spricht das jetzt für oder gegen die USA?  ;o)  Der Beamte hat das Spray jedenfalls behalten und ich durfte in den Abflugbereich. Der Anschlussflug sollte kurz nach 13 Uhr gehen, hatte aber Verspätung. Also sahen wir uns ein bisschen im TXL um und was soll ich sagen – sorry Berlin, aber das ist ein ziemlich assiger blöder Flughafen, dem ich nichts abgewinnen konnte. Außer dem Wandbild „Weltentdecker“. Gegen die Müdigkeit und den Hunger ankämpfend ging das Boarding dann endlich gegen 14:45 Uhr los und wir konnten einsteigen in diese süße kleine Maschine. Wenige Reihen vor uns saß Sarah Knappik, wenn einem das was sagt. Germany’s Next Topmodel, Dschungelcamp und so. Ein sehr zierliches Persönchen, ich hätte sie mir anders vorgestellt btw. Fotos gibt’s davon keine, denn wir sind ja freundlich und keine Groupies.  ;o)

Nach dem Take-off und ca. 1 Stunde später kamen wir schlussendlich gegen 16:30 Uhr in Nürnberg an. Hallo Heimat! <3 Noch fix durch die Passport-Kontrolle (habt ihr da auch immer Angst, dass sie euch rausziehen, obwohl ihr genau wisst, dass ihr nix angestellt habt?) und zur Gepäckausgabe, bevor es nach draußen ging. Wir hatten die Flüge ja gut überstanden, nur leider mein Koffer nicht. Nach ca. 15 Jahren treuen Diensten hatte er diesmal einen Schaden. Passiert. :-(  Draußen erwartete uns kurze Zeit später dann Dani’s Schwester und fuhr uns nach Hause. Gegen 18 Uhr schloss ich die Tür zu meiner Wohnung auf und damit war dieser tolle Urlaub dann leider wirklich vorbei…  <3

Beim Auspacken einiger Dinge aus meinem Koffer (was ich immer ewig vor mir her schiebe, weil es „Urlaubsende“ bedeutet) fiel mir dann noch ein Hinweis der amerikanischen Sicherheitsbehörden auf … Das waren dann vielleicht doch zu viele Muscheln und zu viel Sand von Sanibel … da haben die Sicherheitsbehörden lieber doch mal nachgeschaut. :D  Ich war froh, dass ich meinen Code am Koffer richtig eingestellt gelassen hatte (mein gekauftes TSA-Schloss funktionierte nicht), so dass die meinen Koffer nicht aufbrechen mussten. Alles richtig gemacht – und den Muscheln geht es heute noch sehr gut!  ;o)

Eure Karina


Recap:

Rückblickend kann ich zu diesem Urlaub sagen, dass ich ihn jederzeit wieder machen würde, allerdings würde ich andere Stopps einplanen und auch einfach mehr Zeit draußen verbringen zum Gegend erkunden (und nicht schon regelmäßig ab ca. 18 Uhr damit aufhören). Außerdem würde ich gleich mit den Blogbeiträgen beginnen, ähnlich wie in Canada, damit sich nicht alles danach eeewig hinzieht. Aber wenn man mit zwei Mädels reist, die nicht viel mit blogging oder social media am Hut haben, ist das nicht so einfach.  ;o)

Wegen dem kaputten Koffer:
Ca. eine Woche später habe ich durch Zufall im Internet gesehen, dass man sich bei beschädigten Koffern an die Fluglinie bzw. ein von denen beauftragtes Unternehmen wenden kann. Allerdings hätte ich dazu am Flughafen direkt an den „Lost & Found“-Schalter gehen müssen für einen Damage Report.
Ich habe dennoch das Unternehmen „Dolfi1920“ angeschrieben und gesagt, dass ich keinen Damage Report habe, aber alle anderen geforderten Unterlagen. Und was soll ich sagen? Dolfi1920 ist echt super gewesen und hat mir ohne irgendwelche Probleme zeitnah einen neuen Koffer geschickt, nachdem mein alter Samsonite irreparabel war – und das im Wert von fast 300 €. Ich hätte mir nie im Leben selber einen so teuren Koffer gekauft, bin aber megaglücklich, dass Dolfi1920 so kulant war! <3

Wegen dem überbuchten Hinflug:
Ich hatte euch ja berichtet, dass jede von uns für die Überbuchung am 08.05.2017 einen Voucher für einen nächsten Flug mit Air Berlin über 125 € bekommen hat. Natürlich gibt es da ganz andere Entschädigungswerte in bar, die in einer Verordnung zu den Fluggastrechten festgelegt sind (einfach mal bei Bedarf googlen). Demnach wären jeder von uns 600 € zugestanden. Meine Mädels haben den Anbieter flightright in Anspruch genommen und zügig (nach Abzug deren Provision) gute 425 € Entschädigung erhalten. Ich habe es auf dem „normalen“ Weg über die Air Berlin-Seite gemacht, was insgesamt viele Nachrichten und Zeit in Anspruch genommen hat. Und dann … vielleicht ahnt ihr es schon … hatte ich eine Zusage über eine Entschädigung von 620 € und musste nur noch meine Bankverbindung übermitteln. Gesagt, getan. Und dann … meldete AirBerlin Insolvenz an. Pech gehabt! Natürlich habe ich mich kurz darüber geärgert – aber in jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, verpasst man 60 glückliche Sekunden. Ich hatte einen tollen Urlaub, der mir viele Erinnerungen beschert hat, die ich nicht mehr missen möchte. Dazu habe ich einen Koffer bekommen, den ich mir nie gekauft hätte. Also hallo? Was sollte ich mehr wollen?

1. Nichts und niemand bekommt mich dazu   heute nochmals die Wohnung zu verlassen, nachdem ich eben erst nach Hause kam (und seit 8 Uhr außer Haus war).

2. Das Wetter erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist  –  obwohl es ja auch manchmal eher an April erinnert  ;o) .

3. Ich kann einfach nicht ohne Schokolade leben.  Sorry, not sorry! (Irgendwer muss doch die Wirtschaft ankurbeln. :D )

4. Yoga  und  zeichnen  sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.  (Beides echte Herausforderungen, da ich „langsamem Sport“ überhaupt nichts abgewinnen kann und eher der Auspower-Typ bin und zum anderen kann ich überhaupt nicht malen – dafür fehlt mir das Talent und die Geduld. Aber man wächst ja an seinen Herausforderungen.)

5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt, aufessen und lachen, denn sauer macht lustig!  Oder einen Seelachs zum Essen machen und dann mit dem Zitronensaft beträufeln.  ;o)

6. „Aufwachsen auf dem Land“ ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.  Ich bin dankbar dafür, unbeschwert auf dem Land aufgewachsen zu sein und nicht in der (Groß-)Stadt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  eine leckere Gemüsepfanne und couching oder lesen , morgen habe ich geplant, zum Sport zu gehen und die Family zu besuchen und Sonntag möchte ich noch offen lassen und sehen, was spontan passiert !

 

***

Hallo meine Lieben,

vor wenigen Minuten bin ich aus der Arbeit heim gekommen und wollte euch noch schnell einen Gruß zum Wochenende da lassen. Die vergangene Woche war sehr durchwachsen, mit tendenziell mehr Tiefen als Höhen, aber ich sag mal so: im Tief kann man Schwung holen, um (zurück) in die Höhen zu kommen! Alles eine Frage der Sichtweise und der jeweiligen Tagesverfassung. :o)

Heute hatte ich noch einen Arzttermin, der mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen hat. Zitat „Du bist körperlich pumpernickelgesund.“ Wer mich länger kennt, kann sich denken, warum ich da ein weinendes Auge bei habe… Aber diesbezüglich war ich heute ein echtes Glückskind und hab bei einem heutigen Anruf gleich einen wichtigen Termin für nächste Woche bekommen. Immer das Positive sehen aktuell mehr denn seit langer Zeit.

So habe ich mich auch an den schönen Herbstfarben erfreut (wenn es mal trocken war) und habe euch auch ein Foto davon mitgebracht. Nun wünsche ich euch ein tolles und erholsames Wochenende, lasst es euch gut gehen,

eure Karina

PS: Wer auch mal bei diesem wöchentlichen Lückentext mitmachen möchte, sollte einfach mal zur lieben Barbara rüberhüpfen!