Hallo meine Lieben,

heute ist der letzte Tag im Jahr 2017. Ich weiß nicht, wie es euch so damit geht, aber bei mir kommt zwischen den Jahren (und vor allem am 31.12.) immer wieder das vergangene Jahr hoch. Schöne Momente. Schwierige Momente. Unvergessliche Momente. Was war gut? Was war schlecht? Eigentlich will ich das gar nicht, dennoch passiert diese Nachdenkerei.

„A year changes a lot.“ habe ich neulich erst gelesen und ja, das ist definitiv so. Wenn ich so an das fast vergangene Jahr denke, denke ich zu allererst leider an die schwierigen Zeiten, die vom ersten Eindruck her überwiegen. Ab Ende Mai bis jetzt war es in einem bestimmten Lebensbereich hart. Und sehr oft habe ich mich in dieser Zeit gefragt: ist es ein Fehler, sich sein weiches/gutes Herz zu bewahren und sich auf das Gute (auch in anderen Menschen) zu verlassen? Sehr oft schien es so, als sei die Antwort „ja, es ist ein Fehler“. Wie oft habe ich mir gedacht „du musst härter werden, dir einen Panzer zulegen“. Auf eine gewisse Art und Weise mag das stimmen – aber das bin nicht ich. Und dann fiel mir dieser Spruch in die Hände:

http://livewithmeaning.net/how-to-be-soft-in-a-cruel-world-2/

Ja, ich habe ein weiches Herz. Damit gehe ich Risiken ein und mag damit auch oft auf die Fresse Nase fallen. Genauso gut werde ich aber auch durch tolle Menschen überrascht und mir geht vor Freude das Herz über. Ich bin froh, dass ich mir das so bewahrt habe und über Erlebtes nicht verbittert wurde oder mich verschlossen habe. Es ist gut so, wie es ist.

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Es gab eine ganz große Lektion für mich in diesem Jahr, die sich über die oben genannten langen Monate hinzog:

Es hat ganz ganz ganz lange gedauert, bis sich das bei mir verankert hat. Dazwischen lagen unzählige schlaflose Nächte, einige Tränen, sehr viel Unverständnis und auch Ratlosigkeit. Ab Ende Mai gab es in meinem täglichen Leben Menschen, die nicht einmal mehr „Guten Morgen“ oder „Tschüss“ zu mir gesagt haben und ich fragte mich „Was habe ich verkehrt gemacht?“
Das Rätsel löste sich erst viele Monate später und mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Menschen – denen ich vertraut hatte – aus meinem direkten Umfeld erzählten Lügengeschichten über mich. Legten mir Worte in den Mund, die ich nie gesagt habe. Machten mich bei anderen Menschen schlecht. Griffen mich durch Aussagen gegenüber Dritten auf einer persönlichen Ebene an, die ihnen niemals zustand noch heute zusteht. Mir gegenüber spielten sie „heile Welt“ und ich tappte ganz ganz lange im Dunkeln. Zweifelte an mir und meinem Weltbild. An allem.

Ich brauche euch nicht sagen, wie verletzt und zutiefst enttäuscht ich war und auch noch bin. Am meisten verletzte mich, dass den Unwahrheiten streuenden Menschen vorbehaltlos geglaubt wurde. Da brachte es auch nichts, dass jemand loyales zu mir sagte „Du bist stark. Du schaffst das.“ Meine Antwort „Das glaubt ihr alle, aber ihr habt keine Ahnung, wie es in mir drin aussieht.“, hat scheinbar etwas schockiert. Aber so war es. Ich war es leid, dauernd eine Fassade aufrecht zu erhalten, obwohl es mir in diesem Lebensbereich sehr lange einfach nur schlecht ging. Da braucht es dann auch nicht verwundern, dass ich dieses Jahr sehr viel rumgekränkelt habe. Der Körper zeigt einem, wenn etwas nicht passt oder zu viel wird.
Schlussendlich habe ich gelernt, dass das Handeln und Tun dieser Menschen mehr über sie als über mich aussagt. Und dass für diese Menschen kein Platz mehr in meinem Leben ist. Ich bin weiterhin höflich und respektvoll, mehr aber auch nicht. Mein Glauben daran, dass man erntet, was man sät, hilft mir in dieser Angelegenheit sehr. Und der positive Aspekt daran ist, dass mich diese harte Zeit stärker gemacht hat. Man wächst an seinen Herausforderungen –  oder wie war das?  ;o)

Your hardest times often lead to the greatest moments of your life. Keep the faith. It will all be worth it in the end.

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Wenn ich ein bisschen tiefer in meinem Gedächtnis krame, gab es natürlich auch sehr schöne Zeiten und Momente im vergangenen Jahr. Zum Glück!  ;o) Angefangen bei meinen Herzmenschen und meiner Familie, die mein Fels in der Brandung sind, über viele loyale Freunde und Bekannte, für die ich sehr dankbar bin. Es gab den ersten Amerika-Urlaub, Konzertbesuche, viele Unternehmungen, tolle Sommerabende und ganz viel zu lachen. Es gab tolle Skype-Sessions, Telefonate und auch wundervolle Briefpost. Ich war Gast auf zwei wunderschönen Hochzeiten, zum Jahresende hin wurde ich zum 3. Mal Tante und hatte das 1. Mal in 16 Jahren Ausbildungs- und Berufsleben im Dezember ganz viel frei. Was würde ich darum geben, ab sofort im Dezember immer nur 1,5 Wochen arbeiten zu müssen, aber das habe leider nicht ich alleine zu entscheiden.

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Dankbar bin ich natürlich auch für ein weiteres tolles Jahr mit euch allen hier am Blog. Danke, dass es euch gibt. Danke, dass ihr hier mitlest. Danke, dass ihr mir Kommentare oder Likes da lasst. Danke, dass ich hier so sein kann, wie ich bin.

Ich wünsche euch von Herzen nur das Beste für 2018. Möge es ganz viel Gesundheit und Zufriedenheit für uns alle bringen. Gerne auch ein paar Höhenflüge. ;o)  Vor uns liegen 365 neue Tage, 365 neue Chancen und mindestens 365 neue Möglichkeiten. Alles erdenklich Gute für euch, meine Herzchen, kommt gut ins neue Jahr. <3

Eure Karina

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1. Vorsätze habe ich mir immer gemacht, obwohl sie selten eingehalten wurden. Für 2018 habe ich mir vorgenommen, weniger zu (selbst)zweifeln und mehr zu genießen .

2. Herzmenschen, Glückskekse und Blei gießen gehören dazu am Silvesterabend.

3. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war nichts materielles sondern die Zeit mit meinen Lieben und die vorhandene Tiefenentspanntheit.

4. Wie es nach Weihnachten so ist, sind manche Klamotten aktuell etwas unbequem.  ;o)

5. Ich habe genug von 2017 und freue mich auf 2018 .

6. (… mir fällt echt nichts dazu ein …) oh nein, nicht schon wieder.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit meiner Besten , morgen habe ich geplant, eventuell nochmals zum Sport zu gehen und das Dessert für Silvester vorzubereiten und Sonntag möchte freue ich mich darauf, ein schönes Silvester (mit allem, was unter Punkt 2 genannt ist) zu verbringen !

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Hallo meine Lieben,

zum Jahresende hatte ich wieder einmal Lust, beim Freitags-Füller der lieben Barbara teilzunehmen und meine Gedanken in den Lückentext einfließen zu lassen.

Im Moment habe ich gar nicht viel zu berichten. Ich fröne dem Nichtstun, was sehr entspannend ist. Da kann man auch mal erst um 12 Uhr frühstücken. :D Leider bleibe ich dabei nicht von Gedankenkarrusselen verschont, die ich mal besser und mal schlechter in den Griff kriege. Ihr kennt das … seit ein paar Tagen grübele ich, ob ich euch vor dem Jahreswechsel noch einen Beitrag veröffentliche, der schon länger geschrieben ist. Ich bin mir noch unsicher. Ihr werdet es merken, wozu ich mich entschieden habe … ;o)

Ich wünsche Euch allen ein wundervolles Wochenende!

Eure Karina

Hallo meine Lieben,

heute habe ich hier schon ausnahmsweise rechtzeitig meinen Beitrag für die

der lieben Paleica für Dezember 2017 mit dem Thema „Mein Weihnachten“ und damit leider auch zum letzten gestellten Motto. Laut ihren eigenen Aussagen sind wir mit diesem Thema nämlich vorerst auch beim allerletzten Thema der magischen Mottos überhaupt angekommen. Einerseits stimmt mich das traurig, weil mir die Aufgabenstellungen immer sehr gut gefallen haben. Andererseits kann ich sie auch sehr gut verstehen, dass manche Dinge manchmal einfach eine Pause brauchen oder ein Ende finden. Es war sicherlich nicht immer einfach, Themen zu finden bzw. Aufgaben zu stellen. Daher danke ich dir an dieser Stelle von Herzen für die photografisch sehr interessanten vergangenen zwei Jahre, meine liebe Christina!!! Es hat sehr viel Spaß gemacht wenn ich auch eigentlich immer zu spät dran war. <3

Um so schöner finde ich das abschließende Thema „Mein Weihnachten“. Es dreht sich um eine der schönsten Zeiten, wenn nicht sogar die schönste Zeit des Jahres – die Weihnachtszeit. Jeder verbringt sie anders, jeder hat daran andere Erinnerungen oder verbindet andere Rituale damit.

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„Mein Weihnachten“ beginnt bei mir schon mit der Adventszeit. Die ist zwar überwiegend stressig (so geht es vermutlich allen im Dezember, bevor das Jahr zu Ende geht), aber durch meinen beständigen Urlaub in der 1. Dezemberwoche kann ich zumindest recht entspannt in die Weihnachtszeit starten. Traditionsgemäß treffe ich mich in dieser Woche immer mit meiner liebsten Sandra, die dieses Blog mit aufgebaut hat. Normalerweise treffen wir uns in Nürnberg, wie auch in diesem Jahr. Meist bin ich um die Mittagszeit dort und dann geht es erst einmal zum Mittagessen und quatschen (traditionell in die „Bar Celona“, in der wir uns das allererste Mal getroffen haben und eine wunderbare Freundschaft entstand – wobei wir mittlerweile immer in die Finca gehen), anschließend meist noch etwas bummeln oder über die Weihnachtsmärkte. Wir schlenderten also durch die Nürnberger Kinderweihnacht und weiter Richtung Bahnhof.

Ihr wisst, dass ich kein Fan von Weihnachtsmärkten bin (zu viel Geschiebe und zu viele Menschen), aber Sandra hat mir dieses Jahr den unscheinbaren Handwerkermarkt gezeigt, der wirklich herzallerliebst ist. Ganz idyllisch und versteckt gelegen kommt man sich ein bisschen vor wie in Harry Potter’s Winkelgasse. Ein kleines Geschäft reiht sich an das andere, man kann Handwerkskunst bewundern und auch kleine Schätze erstehen. Außerdem ist alles festlich geschmückt – das macht Lust auf Weihnachten.

An diesem Freitagnachmittag in Nürnberg kam bei mir das allererste Mal ein weihnachtliches Gefühl auf (gedanklich hing ich aus unerfindlichen Gründen noch ganz lange irgendwo im September/Oktober fest) als wir in der BarCelona Finca bei leckeren Weihnachtsdrinks am Fenster saßen, Ed Sheeran seinen Song „Perfect“ im Radio trällerte und draußen die Schneeflocken vom Himmel tanzten.

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Nur einen Tag später habe ich mir mit Herzmenschen einen weiteren Weihnachtsmarkt angeschaut. Die LandWeihnacht auf Schloss Hemhofen (dort hatte die Beste an Pfingsten geheiratet). Wir waren Samstagabend gegen 18:30 Uhr dort und auch hier war es ein superschönes Ambiente. Im Schloss selbst waren zig Aussteller untergebracht, ebenso wie um das Schloss herum. Es gab viele Feuerstellen, ein dampfbetriebenes Kinderkarrussel (warum ich Karrussele so toll finde, kann ich mir auch nicht erklären), mit Lichterketten geschmückte Bäume und dergleichen. Wäre der böse kalte Wind nicht gewesen, wären wir bestimmt länger geblieben.

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Und dann gibt es da noch das „eigentliche“ Weihnachten am/ab dem 24.12. – wie es bei mir traditionell von Heiligabend bis zum 2. Feiertag abläuft, habe ich euch bereits in meinen Weihnachtswünschen geschrieben. Worauf ich mich immer freue, ist die Christmette an Heiligabend. Ich bin römisch-katholisch getauft, bin aber sehr unregelmäßig in der Kirche zu finden. Nur an Ostern und Weihnachten – oder bei Taufen, Hochzeiten, Sterbefällen im Familienkreis. Aber auf Weihnachten freue ich mich immer. Auf die schön geschmückte (und in diesem Jahr frisch renovierte) Kirche, auf eine festliche Atmosphäre, auf Menschen, die man nur an Weihnachten sieht und auch ein bisschen auf das GlühweinKinderpunsch trinken und Kuchen essen im Kirchhof nach der Mette.

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Und ehe man sich versieht, ist die Weihnachtszeit schon wieder vorbei. Aber sie kommt jedes Jahr wieder, was ganz gut so ist. <3

Eure Karina

 

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„Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise, höchste Zeit ist’s: Reise reise!“ (Wilhelm Busch) *
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Reisen und Neues entdecken sind so ziemlich die tollsten Dinge, die das Leben zu bieten hat. So habe ich damals in Lindau diese wunderschönen Möbelstücke entdeckt. Sind sie nicht zauberhaft? Und wie ich das Foto so ansehe, merke ich, dass ich dringend wieder einen Tapetenwechsel brauche. Mal sehen, ob mein SG-Leiter morgen sein OK gibt, dann könnte es schon Ende Januar so weit sein. Drückt mir bitte die Daumen... #mafflumomente #januarjubel #tag14 #möbelstück #lindau #bodensee #lieblingsplatz #fernweh #tapetenwechsel #throwback #ineedabreak #sonntags #gedanken #travelmakesmehappy #travel #auszeit #itchyfeet #travelbug #wanderlust