Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder einmal ein Rezept für euch für seeehr leckere Muffins, die schnell gehen und einfach nur himmlisch schmecken. Auf chefkoch.de war ich auf der Suche nach einem Muffinrezept mit Heidelbeeren und stieß dann aber auf dieses Rezept. Ich wurde neugierig, habe es leicht abgewandelt ausprobiert und durfte seitdem das Rezept zigfach weitergeben und die Muffins auch schon einige Male backen.

Cream Cheese Muffins

Rezept für 12 Stück

Zutaten:

4 Eier
180 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g Frischkäse
325 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 geschmolzene Butter
300 g gefrorene Himbeeren

Zubereitung:

  • Die Eier mit dem Zucker und der ausgekratzten Vanilleschote mit dem Mixer schaumig schlagen. Den Frischkäse dazugeben und gut verrühren.
  • In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermischen. Die trockenen Zutaten mit den feuchten kurz vermengen, so dass das Trockene gerade feucht wird.
  • Geschmolzene Butter und Himbeeren zufügen, nochmals mit dem Mixer vermengen, in Förmchen füllen und bei Ober-/Unterhitze ca. 20 Min. bei 180°C backen.

Die Muffins sehen im ungebackenen Zustand „giftig“ aus, ich kann aber nur sagen: Mjam!!! #nomnomnom

Natürlich könnt ihr die geschmolzene Butter und die Himbeeren auch so unterheben, dann wird nichts mehr zerkleinert und ihr habt ganze Früchte im Muffin. Wenn ihr nicht gefrorene Himbeeren verwendet, ändert sich trotzdem nichts an der Backzeit.

Und nun entschuldigt mich bitte, ich habe gerade schon wieder so eine Lust auf diese Muffins bekommen, dass ich gleich einen essen muss. :D

Frohes Nachbacken und einen tollen Start ins Wochenende,

eure Karina

Hallo meine Lieben,

schon wieder bin ich zu spät dran … aber besser spät als nie!  ;o)  Beim Projekt

lautet das vorgegebene Thema der lieben Paleica „Don’t!“   Damit ist sie bei mir genau an der richtigen Adresse, denn sich so ab und zu nicht an die Spielregeln zu halten hat ja auch etwas erfrischendes. :o)

Was ich sehr gerne mache – was man aber wohl als „seriöser“ oder „guter“ Fotograf niemals tun sollte, ist, im Gegenlicht zu fotografieren. Da ich aber reine Hobbyfotografin bin und so ziemlich alles knipse, was mir vor die Linse kommt, was ich in dem Moment für schön empfinde, gilt diese Regel ja eigentlich nicht für mich. Zudem finde ich, dass so „harte Gegenlicht-Bilder“ wunderschön sind. Mein Standpunkt. Punkt. #jedemdasseine #my2cents

Hier noch zwei „weniger schlimme“ Gegenlicht-Aufnahmen:

Leider kann ich diesen Beitrag nicht mehr bei den magischen Mottos verlinken, aber ich glaube, dass Christina ihn trotzdem noch entdecken wird. :o)   Allgemein werdet ihr bis Sonntag nur (schon länger) vorgeblogte Beiträge zu lesen bekommen und damit vorerst auch keine Amerika-Reiseberichte mehr, da das Real Life gerade sehr dazwischen funkt. Aber hoffentlich kann ich dann am Wochenende wieder ein paar Tage der Florida-Reise fertigstellen, bevor es eine Neverending-Story wird …

Ich wünsch euch was, bis bald,

eure Karina

Happy Monday meine Lieben,

ich hoffe, ihr hattet ein ebenso entspanntes Wochenende wie ich. Meines bestand (aufgrund erneuter heftiger allergischer Reaktion auf Schnakenstiche) aus ganz viel schlafen, ganz viel couching und sonst nicht viel. Gut, ein bisschen essen war auch noch dabei. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich so vieles für das Wochenende an Erledigungen geplant hatte, aber wenn der Körper signalisiert, dass er scheinbar Ruhe braucht, dann will ich mich mal beugen und mich nicht ärgern. Bringt ja eh nix! Nachdem ich so viel geschlafen habe und daher noch sehr fit bin (es ist gerade Montagmorgen knapp nach Mitternacht), gibt es für euch zum Einstieg in die neue Woche den nächsten Blogbeitrag zur Florida-Reise. Mit Tag 7 befinden wir uns schon in der 2. Halbzeit, ihr habt es also bald überstanden!  ;o)

***

Was für eine himmlische Nacht, wenn man es mit Tag 6 vergleicht. So gut hatte ich im ganzen Urlaub noch nicht geschlafen, wobei das definitiv das „schäbigste“ Zimmer war, das wir zum Übernachten hatten. Und wie himmlisch wäre es erst gewesen, wenn nicht ab Mitte der Nacht ein entsetzlicher Juckreiz eingesetzt hätte. Den konnte ich mal besser und mal weniger gut ignorieren, bis um 7 Uhr morgens die Nacht rum war und ich das Übel sehen konnte: zig rote Quaddeln an Armen und Beinen. Da hatten wir die Ursache für den Juckreiz. Bäääh.

Auch Dani hatte diese Probleme und wir rätselten, ob es hier im Zimmer vielleicht Bettwanzen gab? Aber nein. Das waren späte Liebesgrüße der Mosquitos aus den Everglades, die tatsächlich erst über 12 Stunden später ihre Wirkung bei uns beiden entfalteten, während es bei Kati sofort angeschlagen hatte und der es im Gegensatz zu uns blendend ging. Unweigerlich musste ich an den grinsenden Art denken „It depends on how sweet you are.“ Super …  Einige Cremerunden mit Tyrosur-Gel später machten wir uns gegen 8:15 Uhr auf den Weg zum Breakfast Room, wo uns ein kleines continental breakfast erwartete. Dazu wurden wir gratis schockgefrostet – was bei den juckenden Stichen aber geradezu eine kleine Wohltat war. ;o) Nur zum Verständnis, was ich mit schockgefrostet meine: als wir wieder nach draußen gingen, beschlugen unsere Sonnenbrillen und waren bis zurück im Zimmer immer noch schockbeschlagen.

Relativ schnell hatten wir wieder unsere sieben Sachen eingepackt und verladen, so dass wir gegen 9:15 Uhr gen Norden starteten. Kati fuhr uns weg aus Naples und über die US 75 North Richtung Fort Myers Beach. Bei einem Speed Limit von 70 tuckerten wir so über die Autobahnen dahin, bis wir schließlich durch Fort Myers Beach fuhren. Wie idyllisch und schön das da war! Von der Straße aus konnte man an den dortigen Anwesen vorbei direkt aufs Meer sehen. Traumhaft.
Demokratisch wurde zu meinem Leidwesen entschieden, dass wir nicht parken und uns genauer umsehen, sondern direkt weiter zum eigentlichen Ziel des heutigen Tages fahren. Wenige Minuten später und durch eine Mautstelle mehr, kamen wir schließlich auf Sanibel Island an.

Sanibel Island liegt am Golf von Mexico und ist eine Insel im Lee County des Bundesstaates Florida. Die Insel ist lediglich über eine mautpflichtige Brücke mit dem Namen Sanibel Causeway erreichbar. Die Insel ist sehr flach und bietet den Einheimischen und Besuchern viele schöne Sandstrände mit dem wohl größten Muschelvorkommen in den gesamten USA. Die kleine Insel hat insgesamt 6469 Einwohner und somit eine Bevölkerungsdichte von 145 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Insel ist für Fahrzeuge gut ausgebaut, aber auch mit dem Fahrrad sehr gut befahrbar. Vor allem lässt sie sich recht schnell erkunden, da Sanibel Island nur 20 km lang und 5 km breit ist und ein großer Teil davon ist Naturschutzgebiet mit dem Namen J. N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge.
(Quelle: Typisch Florida)

Nachdem wir einen Parkplatz für Oscar gefunden und den Parkscheinautomaten gefüttert hatten (vorerst nur für 1 Stunde Aufenthalt – der Automat nahm das Geld nur passend und wir hatten glücklicherweise 4$ passend dabei), machten wir uns mit unserem Hab und Gut auf zum – von so vielen Bekannten empfohlenen – Muschelstrand und wurden nicht enttäuscht. <3  Wie bei so vielen Stränden in Amerika gibt es keinerlei „Schattengelegenheiten“. Da es bei mir aber nur „rot oder weiß“ gibt, geht es nicht ohne Schatten. Glücklicherweise fanden wir Dank des Gebüsches in der Nähe etwas Schatten und breiteten dort unsere Handtücher aus. Schnell in die Badesachen geschlüpft und dann hieß es einfach nur noch entspannen. Dem Meeresrauschen zuhören, den Ausblick genießen, in der Sommerlektüre lesen, am Strand entlang laufen und natürlich auch ab ins Wasser. Baden im Golf von Mexico? Check!  :o)

Da eine Stunde natürlich zu wenig war, lösten die Mädels nochmals eine weitere Stunde nach, während ich bei unseren Sachen blieb. So hatten wir noch ein bisschen länger Zeit an diesem tollen Fleckchen Erde, konnten noch Muscheln sammeln gehen und Sand von Sanibel als Puffer einpacken und damit das Übergepäck für den Heimflug herausfordern und einfach am Strand entlang laufen. Es gab dort wahre Muschelberge, das hatte ich noch nie vorher gesehen. Natürlich waren die Muscheln schon recht ausgesucht. Nach der Ebbe wären wohl außergewöhnlichere Funde wieder möglich, sagten uns drei ältere Damen. Die auch erwähnten, dass man hier irgendwo am Strand Boxen zum Muschelsammeln angeboten bekommt. Die wir aber nicht benötigten, wir haben es so hinbekommen.  :o)  Auch diese Verlängerungsstunde war schnell rum und so verließen wir wehmütig den Strand und gingen zurück zu Oscar.

Nach einem kurzen Stop bei einer Kette (Wendy’s? DQ? Keine Ahnung mehr.) zum schnellen frisch machen (am Strand hatten wir keine Sanitäranlagen finden können) fuhren wir wieder runter von Sanibel Island. Bekannte hatten zwar auch die Insel Captiva empfohlen, die an Sanibel Island mehr oder weniger anschließt, die haben wir aber links liegen lassen. Auf dem Rückweg sahen wir noch ein Restaurant „She sells sea shells“ und ich musste sehr darüber lachen, erinnerte es mich doch an einen Tongue Twister, den wir in der 5. oder 6. Klasse auswendig lernen mussten. :D

Nachdem ich noch die Aussichten aus dem Auto genossen hatte, vertiefte ich mich in meine Sommerlektüre und haben von der weiteren Fahrt nicht viel mitgekommen. Ca. 100 Seiten später kamen wir in Sarasota an. Dort hatten wir uns vorab ein Hotelzimmer gebucht. Als wir jedoch dorthin fuhren, gefiel es uns überhaupt nicht. Es war mitten im Industriegebiet, überhaupt nichts drum herum. Also fuhren wir wieder weg und zum nächsten goldenen M, um uns eine andere Bleibe zu suchen. Normalerweise macht man so etwas ja nicht, aber da man es im Urlaub schön haben möchte und noch nichts gezahlt war, haben wir uns das einfach mal getraut und umgesetzt. Es dauerte auch nicht lange und wir fanden ein anderes Hotel, das uns ansprach. Also setzen wir uns wieder in den Wagen und ich chauffierte uns dort hin. Es war ein Weltenunterschied und das „La Quinta Inn“ ein Träumchen. Die Zimmer schön groß und toll eingerichtet, was wollten wir mehr?

Abendessen! Das wollten wir, nachdem es den ganzen Tag nichts gegeben hatte außer dem Frühstückchen am Morgen. Also verließen wir das Hotel und machten gleich noch einen kleinen Spaziergang. Da wir kein Restaurant gefunden hatten, der Magen aber schon in den Kniekehlen hing, verliefen wir uns wieder einmal in einen Publix. Dort kauften wir Salat, Obst und ein amerikanisches Mittelchen gegen Insektenstiche. Die juckten irgendwie eingebildet? immer mehr und es fühlte sich auch nach mehr Stichen an als am Morgen an. Aber nur die Harten kommen in den Garten …

Nach einer ausgiebigen Dusche habe ich dann als Versuchskaninchen hergehalten und wir haben alle drei verfügbaren Mittelchen gegen Mosquitostiche bei mir angewendet. Wir hatten Tyrosur Gel aus Deutschland, Aloe Vera Gel aus Deutschland und das frisch gekaufte Mittel aus den USA. Eines auf die Arme, das andere auf die Beine, das dritte auf den Rücken. Mal sehen, was daraus wird … Müde und bestens präpariert ging es gegen 23 Uhr ins Bett.

Eure Karina

PS: Jetzt kann ich es euch ja verraten: wir waren in geheimer Mission unterwegs in Sachen „Tester für Mittel gegen Mosquitobisse“.  ;D