You are currently browsing the tag archive for the ‘#floridabound’ tag.

Hallo meine Lieben,

mittlerweile sind wir bei Tag 10 des Florida-Urlaubs angekommen und damit auch bei der letzten Station: Miami Beach. <3

Das erste Mal seit langem standen wir erst gegen 8 Uhr morgens auf und ich für meinen Teil musste mich erst einmal orientieren, wo ich war. Tatsächlich, wir waren am Tag vorher in diesem schnieken Oldschool-Hotel direkt am Ocean Drive in Miami Beach gelandet. Die Nacht war etwas unruhig und kalt (die Air France-Decke kam wieder zum Einsatz), aber so kann das sein, wenn man an einer der belebtesten Straßen von South Beach wohnt.

Bis 9 Uhr waren wir fertig zum Frühstücken und machten uns auf den Weg in die Eingangshalle, denn dort wurde serviert. Wir hatten Glück und konnten noch einen 2er Tisch sowie einen zusätzlichen Stuhl ergattern. Während sich draußen ein Wolkenbruch ergoß, genossen wir ein megaleckeres Frühstück. Ich behaupte, das beste Frühstücksbuffet während der ganzen Reisezeit. Es gab über diverse Säfte, verschiedene koffeinhaltige Getränke sowie Tees, hin zu diversem Obst, verschiedenen Marmeladen und tollen Nachspeisen alles, was das Herz begehrt. Und das auf sehr kleinem Raum. Respekt!
Wir merkten uns für die Folgetage: zeitig beim Frühstück sein oder ziemlich zum Schluss, denn sonst bekommt man keinen Platz, weil zu wenig Sitzplätze für so viele Gäste vorhanden waren.

Nach dem leckersten aller Frühstücke machten wir uns im Zimmer fertig für den Strand – denn nach den vielen Tagen on tour war klar: heute wird nur entspannt und am Strand gegammelt. <3  Wenig später holten wir uns noch Badetücher an der Rezeption und brauchten dann vom Hotel aus nur über die Straße sowie die Strandpromenade laufen und waren da. Am Meer. <3

Von uns drei Mädels gab es eine Sonnenanbeterin und zwei Schattengewächse (ihr könnt euch denken, wozu ich gehöre :D ), also suchten wir nach einem Sonnenschutz. Es war schon einiges am Strand aufgebaut, das man mieten konnte. Egal, ob man eine Liege, einen Sonnenschirm oder ein Cabana (eine Art Strandmuschel) mietete, pro Tag war man 20 $ je Objekt los. Also mieteten wir uns eine Cabana. Lieber so, als wenn man nach wenigen Stunden schon einen Sonnenstich hat oder irgendwo erst im Laden einen Schirm suchen/kaufen muss, der dann eh zu klein für drei Personen ist. (Abgesehen davon kam irgendwann die Sonnenanbeterin auch noch -zumindest kurz- in den Schatten.)

Wir verbrachten sehr entspannte Stunden mit lesen, relaxen, dösen, schlafen oder in der Sonne brutzeln. Ab und zu ins Meer gehen (Baden im Atlantik? Check!) oder auch einfach direkt am Wasser sitzen und sich das Wasser um den Körper spülen lassen. Die Ruhe wurde nur ab und zu von Helikoptern gestört, die über dem Strand bzw. South Beach ihre Runden drehten. Warum? Keine Ahnung. Wir vermuteten, dass es um Live-Wetterberichte ging. Vielleicht war das auch Greenpeace und hat nach weißen gestrandeten Walen gesucht, die sie wieder ins Wasser befördern können.  ;D

Am Nachmittag gegen 14 Uhr gab es dann leider erneut einen Wolkenbruch (die Regenwahrscheinlichkeit betrug 50%) und wir suchten das Weite bzw. das Hotel auf. Dort angekommen bedurfte es erst einmal einer warmen Dusche. Anschließend ging es weiter mit relaxen auf dem Hotelzimmer mit M&Ms Coffee Nut, Wasser und lesen.

Auf 18 Uhr waren wir dann startklar zum Ausgehen und schick Essen gehen. Ich für meinen Teil trug mein Lieblings-Sommerkleidchen und ausnahmsweise einmal Lippenstift. Bevor wir jedoch das Hotel verließen, mussten wir uns noch kurz in den im Foyer stehenden Sesseln fotografieren. Meines habt ihr vielleicht schon bei Instagram gesehen, dennoch zeige ich es euch hier nochmals – eines der wenigen Bilder, auf denen ich mir gefalle (an dieser Stelle herzlichen Dank für die vielen lieben Rückmeldungen zum Foto auf Insta bzw. per WhatsApp, ich bin ganz rot geworden <3 ).

So. Raus aus dem Hotel und ab Richtung Collins Avenue, der Querstraße zum Ocean Drive. Zuerst kaufte ich  noch fix ein paar Ansichtskarten, die ich verschicken wollte und dann landeten wir in einem der best-geratedsten Italiener von Miami Beach, dem „italymania“. Den hatten wir uns vorher schon bei TripAdvisor ausgekuckt, dennoch haben wir uns von der „Menschenfängerin“ Andrea vor dem Restaurant ein bisschen erklären lassen, was so besonders wäre am „italymania“. Neben ihr stand ein Holländer, der ein bisschen schräg drauf war. Der erzählte etwas von einem Filmdreh mit George Clooney, Brad Pitt und Keanu Reeves hier in Miami Beach und dass deswegen die Helikopter ständig herumfliegen würden. Aaah ja … so richtig geglaubt haben wir es ihm nicht und gingen lieber rein ins „italymania“, um einen schönen Abend zu haben.

Zur Feier des Abends (man muss die Feste schließlich feiern, wie sie fallen) gönnten wir uns eine Flasche Rosé zum Wasser. Das „italymania“ war sehr authentisch, das Personal bestand nur aus Italienern (die man teilweise nicht auf Anhieb verstand) und auch das Essen war seeehr gut. Meine Pasta mit Zucchini und Shrimps war zum Reinlegen und als Dessert das Erdbeer-Tiramisu und Nutella-Tiramisu (teilten wir uns zu dritt) sowieso. <3
Wir hatten einen wundervollen Abend mit unserer Bedienung Alfredo, haben Tränen gelacht und hatten einfach nur Spaß. Außerdem bekamen wir dort den „best cappuccino ever“. Ein bisschen anders wurde es uns dann nur, als die Rechnung kam. Ähm ja … hätten wir vielleicht doch nur jede ein Glas Rosé trinken sollen … aber gut, die insgesamt 151 $ werden jetzt einfach mal verbucht auf „es war Urlaub und toll ist das nicht, aber mei. Frau gönnt sich ja sonst nix“. ;o)

Gegen 21 Uhr liefen wir dann wieder zurück zu unserem Hotel „The Cavalier“, allerdings mit einem kleinen Umweg, da wir uns noch die Beine vertreten wollten. Wir liefen also erst einmal genau in die andere Richtung bis zur 11th Street und staunten nicht schlecht – da lief tatsächlich zwischen dem Ocean Drive und der 11th/12th Street ein Dreh von 20th Century Fox! Natürlich war alles abgesperrt und man hat nicht wirklich etwas gesehen, dennoch waren sehr viele neugierige Menschen an den Absperrungen versammelt. Wir zückten natürlich gleich unser Handy um nachzusehen, ob wir online eine Erklärung fänden. Und siehe da, die gab es:

Gedreht wurde für eine 10-teilige Serie von „American Crime Story“, die 2018 gezeigt wird. Grundlage ist das Buch „Vulgar Favors“ und es geht um den Mörder von Gianni Versace, der ihn vor fast 20 Jahren auf den Stufen zu seinem Heim am Ocean Drive erschossen hat, als er vom Kaffee und Magazine holen zurück kam. Den Internet-Artikel findet ihr hier.

Es war wirklich irgendwie aufregend, obwohl man nichts weiter sah. Was für ein Glück, dass wir zufälligerweise „richtig“ gelaufen sind, sonst hätten wir dieses Spektakel verpasst, das nur noch bis 18. Mai vor Ort war (wir kamen am 16. Mai mit dem Auto an). Manchmal ist man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort …

Nach einer Runde Postkarten schreiben und noch in der Sommerlektüre schmökern ging auch dieser Tag zu Ende.

Eure Karina

PS: Natürlich waren weder Mr. Clooney, Mr. Pitt oder Mr. Reeves beim Dreh dabei. Dafür hätte man aber Ricky Martin oder Penelope Cruz sehen können (wobei letztere mit blonder Perücke Donatella Versace spielte – ob man sie erkannt hätte?).

Advertisements

Hallo meine Lieben,

schon wieder ist der Letzte des Monats da und damit wird es wieder Zeit für Frau Tonari’s

Viel zu lange ist mein toller Urlaub in Florida her und doch habe ich noch einmal ein Foto für die Rostparade gefunden, das ich euch hier noch einmal zeigen möchte. Eine simple Aussage, die aber ins Schwarze trifft:

„Das Leben ist schön.“ Ja, das ist es. Es hat natürlich seine Höhen und Tiefen, durch die schon jeder einzelne von uns gehen musste oder durfte. Dennoch ist das Leben schön. Punkt.

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Tag,

Eure Karina

Hallo meine Lieben,

fröhlich geht es weiter mit Tag 9 unserer nicht wirklich durchgeplanten Rundreise im Sunshine State Florida. Sie steht ganz unter dem Motto „Shopping“, beinhaltet aber auch ängstliches Warten unter Palmen und Abschiedsschmerz. Lasst euch überraschen.

Sawgrass Mills, © Kati

Mit einem wunderschönen sonnigen Wetter begann unser Tag 9 in den USA. Gegen 7:30 Uhr klingelte der Wecker und die Sonne begrüßte uns. Bereits am Morgen war es bald 27 Grad warm und wir genossen es, uns in aller Ruhe fertig zu machen, bevor wir wieder Oscar besteigen und einige Meilen weiter fahren würden. Zum Mini-Frühstück gab es einen leckeren Filterkaffee aus der Zimmer-Kaffeemaschine, dazu eine Banane bzw. noch übriges trockenes Brot. Schlussendlich fertig und alles zusammengepackt, verließen wir das Hotel gegen 10:15 Uhr und Kati fuhr uns zu den bekannten Sawgrass Mills – trotz Missverständnissen mit unserem Navi kamen wir problemlos dort an. Auf dem Weg sahen wir auch noch einen Zwilling von unserem Oscar – schickes Auto!  ;o)

Sawgrass Mills is an outlet shopping mall operated by the Simon Property Group, in Sunrise, Florida, a city in Broward County. With 2,383,906 square feet (221,472.1 m2) of retail selling space, it is the tenth largest mall in the United States, the largest single story and outlet mall in the U.S., the largest shopping mall in Broward County, the second largest mall in Florida and Miami Metropolitan Area, and the third largest shopping mall in the southeastern United States. The mall opened in 1990 as the third mall developed by the now-defunct Mills Corporation (now part of Simon Property Group), and has been expanded four times since then, most recently in 2013. There are over 300 retail outlets and name brand discounters.
(Quelle: Wikipedia)

Ihr könnt euch also vorstellen, dass wir in einer Art Shoppinghimmel angekommen waren. Die Mills teilen sich in mehrere Teile auf, wir haben „nur“ das Hauptgebäude mit den Avenues 1-4 durchgemacht und schon das hat uns von der Menge her leicht überfordert.  ;D  Nachdem wir uns anfangs einen kurzen Überblick verschafft hatten, legten wir los. Wir waren bei Converse, GAP, Off 5th Saks Fifth Avenue, Nike, adidas, Superdry, Bloomingsdales und vielen mehr.

Mein „scary highlight Erlebnis“ war im Victoria’s Secret Laden. Ihr lacht euch vermutlich schlapp – ich mich mittlerweile auch – aber in dem Moment war mir wirklich nicht zum Lachen zumute …
Wir waren im Victorias Secret Laden, schauten uns um und mir fiel ein richtig toller Sport-BH ins Auge. Da die amerikanischen Größen ja doch sehr anders sind als die europäischen (BH)Größen, fragte ich eine Angestellte (Erika), die mich gleich rinter lotste zu den Umkleiden. Dort nahm mich Denise in Empfang, steckte mich in eine Umkleide und nahm meine Maße. Dann brachte sie mir den gewünschten Sport-BH in meiner Größe zum Anprobieren … und noch gleich 7 andere BHs mit. Ähm … ja. „Call me when you need any help or when you’re finished.“ Gut. Favoriten anprobiert, super gepasst. Spaßeshalber noch 1-2 andere BHs anprobiert, die schön waren und auch super passten. Als ich fertig war, wollte ich dann zur Umkleidetür rausgehen – und die war abgeschlossen. WHAT?! Türknauf drehen usw. war erfolglos. Und nun? Von außen rief dann Denise „are you finished?“ Ich bejahte, sie öffnete die Tür und kam rein, sah, dass ich fertig war und meinte, ich solle vor dem Umkleidebereich auf Erika warten, die mich gleich abholt… Leute, so schnell war ich noch nie aus einem Laden draußen. Das kam mir dann alles so spanisch vor – und ich kann es nicht leiden, wenn man mich irgendwo „einsperrt“ (vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd, diese Tür zu öffnen, was ich aber eigentlich ausschließe … keine Ahnung :D). Abgesehen davon hatten mich schon Dani und Kati verzweifelt gesucht, weil es scheinbar doch mehr Zeit in Anspruch genommen hatte, als ich geschätzt hatte. Creepy!!! Aber schöne Umkleiden sind es trotzdem. :D <3  Positiv: wenigstens weiß ich jetzt für die Zukunft, welche BH-Größe ich in den USA brauche.  ;o)

Wir shoppten noch einige Zeit weiter, bis sich dann doch irgendwann der Hunger meldete. Also eilten wir zum Garden Foodcourt und holten uns bei „Apropos“ etwas, bevor wir uns an einen Tisch setzten. So einen leckeren Salat wie diesen „Chipotle Chicken Salad“ habe ich im ganzen Urlaub noch nicht gegessen. YUMMY! Als „Nachtisch“ gab es noch einen Cappuccino mit Zimt. Wie in Italien. <3  Schlussendlich lotste ich („Karina, du musst jetzt Navi spielen, wie kommen wir hier wieder raus? Wir sind orientierungslos.“) uns wieder zu unserem Auto und nach einem kurzen Stop bei Walmart (wir wollten unbedingt während dem Urlaub mal in einen Walmart und diese Einkaufsdimension live ansehen) sowie kurz an der Zapfsäule, ging die Reise ihrer Schlussetappe entgegen.

Foodcourt-Liebe. <3

Wieder mitten durch die Rush Hour fuhr ich uns nach Miami Beach, wofür wir über 1 Stunde brauchten. Es war trotz allem eine angenehme Fahrt und während wir so über die Highways düsten, den Ozean in Sichtweite, musste ich an die Serie „CSI: Miami“ mit Horatio Caine denken, die ich früher (und auch heute, wenn es sich ergibt) sehr gerne gesehen habe. „Die sind hier in der Serie auch mehrfach rumgefahren“, dachte ich mir. :D  Ach, Miami hat einfach etwas für sich! <3

Unser Navi hatte uns problemlos zum „Ocean Drive“ gelotst, wo unser letztes Hotel auf uns wartete, das wir schon von Deutschland aus gebucht hatten – „The Cavalier“. Nur leider waren Parkplätze am Ocean Drive absolute Mangelware – ganz abgesehen davon, dass unser Hotel im Vergleich zu den anderen recht klein und nicht sofort erkennbar war. Tja. Da muss dann auch mal eine Querstraße mit dem Schild „do not enter“ darüber hinwegsehen, dass wir trotzdem kurz rein fahren, um zu wenden und wieder zurück zu kommen um nicht wieder komplett um den Block fahren zu müssen. Schlussendlich blieben wir im Halteverbot stehen, da nichts anderes frei war und wurde. Der Schlachtplan: Kati und Dani schleppten alles vom Auto ins Hotelzimmer, nachdem sie uns fix eingecheckt hatten. Ich sollte im Auto sitzen bleiben und warten, falls jemand kommt und sich beschwert. So wartete ich also am Ocean Drive -mit Blick auf Palmen und einen strahlend blauen Himmel- und hoffte, dass keine Polizei anhalten und mich anquatschen würde (die fuhr sehr oft vorbei, aber Oscar mit seinem Georgia-Kennzeichen interessierte sie nicht). Ihr glaubt nicht, was so alles in einen SUV reinpasst … :D  ;D

Gegen 17:30 Uhr (also ca. 20 Minuten später) waren die Mädels wieder da, jede von uns nur noch eine Handtasche dabei, und weiter ging es auf den wirklich allerletzten Weg mit dem Auto – die Rückgabe unseres lieb gewonnenen und heiß geliebten SUV Oscar. In der Rush Hour. Für den Weg zum Flughafen MIA benötigt man normalerweise 30 Minuten, wir waren über 1 Stunde unterwegs. Aber das juckte uns nicht weiter, da wir Oscar erst am Folgetag (17.5.) hätten abgeben müssen und von daher keinen Zeitdruck hatten (das haben wir von vornherein extra so über das Reisebüro gebucht, um ein Zeitfenster zu haben, da man den Verkehr in Miami nicht wirklich einschätzen kann – und preislich hat der eine Tag länger keinen Unterschied gemacht). Trotz ganz viel stop-and-go und einer abschließenden falschen Naviführung kamen wir beim „Rental Car Center“ und bei Alamo an.

Angestellter „How are you, ladies? Everything okay?“
Wir „No scratches, no accident, it’s all good.“
Gelächter von ihm und uns. Das war’s.

Strichcode am Auto eingescannt, während ich den Motor ausmachte, Beleg erhalten, „take all your belongings with you“ und fertig. So einfach ging das. Kein riesengroßer Aufwand, keinerlei Probleme, binnen 3 Minuten abgehandelt. Wir hatten eigentlich nicht mal richtig Zeit, uns von Oscar zu verabschieden. :-(  Frauen können da sentimental sein!  Waren wir mit ihm doch 982 Meilen (das sind ca. 1.580 km) unterwegs in 7 Tagen. <3

Nach einem letzten Blick zurück verließen wir den riesigen Alamo-Bereich in Richtung Metrobus, mit dem wir zurück zum Miami Beach fahren wollten. Bei den Automaten zum Ticket lösen für den Metrobus angekommen, sah man uns wohl an, dass nur so die Fragezeichen um unsere Köpfe schwirrten, denn es kam ein sehr netter farbiger Herr vom Staff, der uns half. Er löste für uns drei Mädels jeweils das benötigte Ticket und erklärte noch, wo wir hin laufen müssen. Sweet.

Der Metrobus 150 fährt alle 20 Minuten vom Miami-Airport bis nach Miami Beach. Kostenpunkt je Fahrgast und Fahrt 2,25 € (Stand: Mai 2017).

Wir mussten nicht lange an der Haltestelle warten, da kam unser Bus auch schon. Wir waren alles in allem vielleicht gute 30 Minuten unterwegs und der Bus war keineswegs überfüllt (okay, abends nach 19 Uhr sind vermutlich eher weniger Menschen damit unterwegs). Wir stiegen an der Ecke Washington Ave./13th Str. aus und liefen zu unserem Hotel. Für mich war es nun das erste Betreten und ich muss sagen – im ersten Moment war ich etwas überrascht, aber kurz darauf befand ich „oldschool but chic!“ <3  Die nächsten Tage zeige ich euch mehr Fotos vom Hotel – aber alleine dieser Kronleuchter! <3

Nach kurzem frisch machen liefen wir zum Strand, das konnten und wollten wir uns nicht nehmen lassen am Ankunftstag, auch wenn es schon dunkel und nach 20 Uhr war. Alleine der Geruch nach Meer und den Sand unter den Füßen … ich glaube, ich muss euch da nichts weiter dazu sagen. <3

Nach unserem kurzen Strandbesuch wollten wir noch eine Kleinigkeit trinken gehen und landeten nicht unweit unseres Hotels in der Bar „The Carlisle“. Die Anwerber vor dem Restaurant (ihr wisst schon, die Sorte Menschen, die vor dem Restaurant oder der Bar stehen und mit den Tagesangeboten die Leute reinlocken wollen – gibt es dafür eigentlich einen offiziellen Begriff?) waren recht penetrant und aufdringlich – eigentlich gar nicht unser Fall. Aber da wir müde waren und nicht mehr weit laufen wollten, saßen wir recht schnell.  ;o)  Es gab zwei Jumbo-Cocktails (á 20 Oz – entspricht je ca. 0,6 Liter), die wir uns teilten, außerdem noch Shots aufs Haus (ihr wisst ja, wie viel Alkohol ich vertrage ;D ).

Wir hatten einen schönen Abend, obwohl es recht windig war, und quatschten über Gott und die Welt – und Oscar. Das klingt doof, aber wenn man die Tage vorher ständig mobil war und dann hat man kein Auto mehr, ist das ein komisches Gefühl, das man erst realisieren muss. Auch unser Navi fehlte uns, zumal es auf deutsch eingestellt war und dementsprechend lustige Aussprachen hatte. Zum Beispiel wurde „Fort Lauderdale“ zu Ford Lotterdail, eine „lane“ zu Lahne, das „centre“ zu Zentrrr oder die „Avenue“ zu Ääävennü.

Zurück im Hotel und eine Dusche bzw. entspannen später ging es gegen 23:30 Uhr ins Bett…

Eure Karina