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Hallo meine Lieben,

heute habe ich einmal wieder ein leckeres Kuchenrezept für euch. Erstmals getestet habe ich ihn in der Fastenzeit – ist also schon ein Weilchen her. Als ich mal wieder meine Liebe für Hefeteigkuchen entdeckt habe. Oder war es eine Phase? Hm. Egal. Der Kuchen war jedenfalls megalecker und deswegen landet er nun hier. Gefunden habe ich ihn in der Dr. Oetker-Clubzeitschrift Gugelhupf 5/2015, aber auch auf der dazugehörigen Homepage kann man das Rezept finden. Hier schreibe ich euch meine Version auf, wie ich ihn gemacht und gebacken habe. :o)

Birnen-Zimtrollen-Kuchen

für eine Kuchenform mit ∅ 30 cm, ergibt ca. 20 Stück

Zutaten:

für den Hefeteig:
300 ml Milch
600 g Weizenmehl
1 Päckchen Dr. Oetker Hefe
60 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1/2 TL Meersalz
2 Eier (Größe M)

für die Füllung:
1 große Birne
70 g brauner Zucker
4 TL gemahlener Zimt
80 g sehr weiche Butter

zum Verzieren:
ca. 100 g Puderzucker
2 EL heißes Wasser

Zubereitung:

  • Für den Hefeteig die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, das Päckchen Hefe dazugeben und gut vermischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  • Sobald sich der Teig vergrößert hat (so dass man ihn weiter verwenden kann) kann die Füllung zubereitet werden. Die Birne waschen, vierteln und in sehr kleine Würfel schneiden. Dann den braunen Zucker mit Zimt in einer Schüssel mischen.
  • Das Kuchenblech fetten und den Backofen vorheizen. (Ober-/Unterhitze: etwa 180°C)
  • Den aufgegangenen Teig auf bemehlter Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten und dann zu einem Rechteck (etwa 60 x 30 cm) ausrollen. Den Teig mit der weichen Butter bestreichen. Die Birnenwürfel darauf verteilen und dann mit Zimt-Zucker bestreuen. Das Rechteck in ca. 4 cm breite Streifen schneiden. Einen Streifen aufrollen und senkrecht in die Mitte des Kuchenblechs stellen. Die übrigen Streifen jeweils außen herumwickeln – die Streifen ggf. halbieren, bis die Kuchenform gefüllt ist. Die Form auf einem mit Backpapier belegten Kuchenrost in den Backofen schieben (es kann Fett auslaufen). Einschub im unteren Drittel bei einer Backzeitvon etwa 30 Minuten. Abschließend herausnehmen und auskühlen lassen.
  • Zur Verzierung den Puderzucker mit Wasser zu einem dünnflüssigen Guss verrühren. Den heißen Kuchen in der Form damit besprenkeln und auf einem Kuchenrost erkalten lassen oder lauwarm servieren.

Der Kuchen mag ein bisschen kompliziert klingen (vor allem das „Streifen außen herum wickeln“ ist etwas tricky, da Birnen, Zimt und Zucker gerne runterfallen, wenn man den Streifen anbringen will – aber mit der Zeit kriegt man den Dreh raus bzw. weiß sich zu helfen), aber es lohnt sich so sehr!!! <3 Ihr solltet ihn auch unbedingt einmal ausprobieren – ihr werdet ihn lieben!

Frohes Nachbacken, guten Appetit und einen tollen Start ins Wochenende, 

Eure Karina

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Hallo meine Lieben,

Ostern steht unmittelbar bevor und ich weiß nicht, wie ihr es verbringt, aber bei mir steht es immer ganz im Zeichen von Familie und Herzmenschen. Am Ostersonntag brunchen wir entweder gemütlich oder lassen es uns bei einem tollen Mittagessen und später am Tag mit Kaffeeklatsch ausklingen. Also alles ganz gemütlich, denn der Alltag stresst schon genug. Da kann man es sich auch einfach mal schön machen.

Irgendwann habe ich es mir angewöhnt, spätestens zu Ostern wieder ein neues Rezept auszuprobieren und das dann zum Brunchen oder Kaffeeklatsch mitzubringen, das irgendwie mit Ostern zu tun hat und et voilá, auch dieses Jahr habe ich ein Rezept gefunden. Macht euch auf die Suche nach dem Osterhasen und lasst euch überraschen.  :D

Schokoladenkuchen mit verborgenem Osterhasen

1 Kastenkuchen, ergibt ca. 15 Stück

Zutaten:

10 Eier
500 g Butter
300 g Zucker
400 g Mehl
4 TL Backpulver
200 g Zartbitterschokolade
3 EL Kakao
50 g Honig
etwas Orangenessenz

Zubereitung:

  • Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech (ca. 20 cm x 30 cm) mit Backpapier auslegen.
  • 5 Eier trennen. 225 g Butter mit 100 g Zucker und den Eigelben cremig rühren. Anschließend 200 g Mehl und 2 TL Backpulver vermischen und unterrühren. Die Eiweiße mit 50 g Zucker steif schlagen und unter die andere Masse unterheben. Auf das vorbereitete Blech geben, 25 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Dann 15 Hasen mit einer Ausstechform ausstechen und beiseite legen.
  • 5 Eier trennen, dann 250 g Butter, 100 g Zucker und die Eigelbe verrühren. Hierzu 200 g Mehl und 2 TL Backpulver einrühren. Die Eiweiße mit 50 g Zucker steif schlagen und unterheben. 100 g geriebene Schokolade und Kakao zugeben und alles verrühren. Wer mag, kann hier noch etwas Orangenessenz für den Geschmack unterrühren.
  • 1/4 des Teigs in eine gefettete Kastenform füllen (diese sollte ca. 22 cm lang sein). Die vorher ausgestochenen Hasen dicht an dicht hineinstellen. In den Ofen geben und ca. 15 Minuten backen.
  • Die Kastenform entnehmen und den restlichen dunklen Teig einfüllen. Die Form wieder in den Ofen stellen und dort 45-50 Minuten backen lassen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
  • Zur Verzierung 100 g Schokolade mit 25 g Butter und Honig im Wasserbad schmelzen. Die Masse auf dem Kuchen verteilen und evtl. mit Schokospänen oder anderer essbarer Osterdekoration verzieren.

Dann nur noch den Kuchen anschneiden und alle staunen lassen, was zum Vorschein kommt (da ich mich zeitlich total vertan hab und mein Kuchen gerade noch backt, hier das Foto vom Rezept aus der LISA-Zeitschrift):

Foto: Lindt & Sprüngli, StockFood (2)

So einen ähnlichen Kuchen hatte ich schon einmal zu Muttertag gemacht (rote Herzen und darum Vanilleteig), der damals ebenso gut ankam. Es ist einfach ein Hingucker und vor allem die Kleinen werden ganz schön staunen und rätseln. <3

Die gute Nachricht: wenn ihr diesen Kuchen auch noch ausprobieren wollt, dann nichts wie los, ihr habt ja noch einen ganzen Tag, um ihn nachzubacken. Der Überraschungseffekt wird auf eurer Seite sein, versprochen!

Nun wünsche ich euch ein schönes Osterfest, schöne und erholsame Stunden sowie viel Freude bei der Ostereiersuche. :o)

Eure Karina

PS: Wer es noch nicht mitbekommen hat: morgen ist der 22. Picture my day-Day. Weitere Infos gibt es hier.

Hallo meine Lieben,

eine kleine Vorwarnung für euch: meine liebe Versucherla-Nachbarin hat mir vor ca. 1 Woche einen Schwung Zeitschriften vor meine Türe gelegt mit einem kleinen Aufkleber darauf, der besagte „Du kannst gerne ein bisschen stöbern. Viel Spaß dabei. ;o)“ Dabei handelte es sich um ihr Abo des Magazins des Dr. Oetker Back-Clubs von 2015, das „Gugelhupf“ heißt. Ihr könnt euch denken, dass demnächst das ein oder andere Rezept seinen Weg hierher finden wird. :D

Nach einem schnellen Durchschauen war gleich klar „da muss ich einiges ausprobieren!“ Und was soll ich sagen? Vergangene Woche gab es auch gleich den perfekten Grund dafür, denn mein zauberhaftes Patenkind feierte seinen 1. Geburtstag. Zu diesem waren viele Freunde meiner Soulsista eingeladen und die brachten auch alle ihren Nachwuchs mit. Da war klar: wir brauchen was für Kinder (das Rezept kommt demnächst) und außerdem brauchen wir noch etwas fürs Auge – und das Rezept kommt jetzt.

In der Ausgabe 3/2015 vom Dr. Oetker Back-Club stand geschrieben:
„Rosige Aussichten – Die Königin der Blumen steht für Anmut und unvergleichlichen Duft – und man kann mit ihr auch toll backen und dekorieren.“ Wie wahr das ist, zeigen euch die Apfel-Rosen-Küchlein. Lasst euch überraschen und staunt, wie einfach und schnell sie gemacht sind.  :o)

Apfel-Rosen-Küchlein

für 10 Stück

Zutaten:
2 Pack frischer Blätterteig (á 275 g)
3 mittlere rote Äpfel (besonders gut eignen sich Braeburn, Granny Smith oder Boskoop)
1 Päckchen Vanillinzucker
ca. 2 EL Zimt-Zucker

Außerdem benötigt ihr:
12er Muffinform, 10 Papierbackförmchen, eine Reibe bzw. einen Hobel

Zubereitung:

  • 10 Muffinmulden der Muffinform mit Papierbackförmchen auslegen und den Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze ca. 200°C, Heißluft ca. 180°C).
  • Den Blätterteig entrollen und der Länge nach in jeweils 5 gleich breite Streifen schneiden. Vanillinzucker und den Zimt-Zucker miteinander vermischen und die Streifen damit bestreuen.
  • Die Äpfel waschen und mit einem Hobel/einer Reibe in dünne Scheiben hobeln.
  • Jeden Teigstreifen so mit den Apfelscheiben belegen, dass die Schale am oberen Rand etwas übersteht und unten bündig am Rand mit den Äpfeln abschließen. Jeden Streifen von der kurzen Seite her straff aufrollen und senkrecht in ein Papierbackförmchen stellen.
  • Die befüllte Muffinform auf dem Rost in das untere Drittel des Backofens schieben und dort etwa 40 Minuten backen lassen (schaut immer mal wieder nach, manchmal brauchen sie nicht so lange, variiert je nach Backofen).

So lecker kann das dann aussehen:

Am besten schmecken die Küchlein natürlich, wenn sie warm serviert werden, z.B. mit einer Kugel Vanilleeis oder einer Vanillesoße, aber auch kalt sind sie ein Genuss. <3

Leider sind die Apfel-Rosen-Küchlein viel zu schnell weg, aber dafür kann man sie ja relativ schnell wieder backen und erneut genießen. Die Gäste waren alle begeistert, sowohl von der Optik als auch vom Geschmack und ich musste zig mal erklären, wie man diese kleinen Wunderwerke ganz ohne Hexerei hinbekommt. Nicht  nur zum Geburtstag eines Herzmenschen, sondern auch zu Mutter- oder Vatertag, dem Hochzeitstag oder ganz anderen Gelegenheiten bieten sich diese hübschen Küchlein echt an. <3

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende und viel Spaß beim Nachbacken,

eure Karina